Europa wird immer stärker von Autokrise erschüttert

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.n-tv.de:

Ford schließt eine Fabrik, Peugeot-Citroen erhält Milliarden vom Staat, GM will Opel “wegfusionieren”, Daimler nimmt Mercedes-Benz unter die Kostenlupe.

[…]

Die Absatzzahlen auf dem Kontinent fallen seit Monaten – vor allem in den Krisenstaaten Südeuropas. […] Bisher reagierten die Autokonzerne mit Kostensenkungsmaßnahmen wie Kurzarbeit oder versuchten mit Rabatten die Verkäufe wieder in Schwung zu bringen.

Kommentar von crash-news.com:

Sie lassen wieder lustige Prognosen vom Stapel, die selbsternannten Wirtschafts-“Experten”. Wo diese noch vor Monaten vom vermeintlich ewigen Aufschwung schwadronierten, brabbeln sie nun ernüchtert von schweren Einschnitten bei den Autoherstellern, um die Krise überhaupt überstehen zu können. Doch welche Krise eigentlich? Sollte das nicht lediglich ein Phantom bzw. nur herbeigeredete Angst sein?

Es scheint in Europa derzeit kaum noch einen Autobauer zu geben, welcher nicht vor oder bereits tief in Schwierigkeiten steckt. Dem kläglichen Rest geht es mit größter Wahrscheinlichkeit auch nicht viel besser, er hat es bislang lediglich geschafft, seine Bilanz irgendwie auszugleichen bzw. schönzurechnen. Die enormen Preisnachlässe der jüngsten Vergangenheit im Neuwagensegment sprechen nämlich eine deutliche Sprache und zwar über die gesamte Branche hinweg.

Natürlich werden die Automobilkonzerne stets versuchen, ihre Absatz- und Umsatzzahlen so lange wie nur irgend möglich auf höchstem Niveau zu halten, denn davon hängt in der Regel die jährliche Belohnung der Führungsebene ab. Ohne gute Statistiken gibt es keine Boni. Wie diese Zahlen zustande kommen, interessiert die Chefs nur peripher und ob die Bücher die Marktrealität widerspiegeln, kümmert die Konzernlenker ebenfalls nur wenig. Es gibt schließlich jede Menge Tricks, um die Ergebnisse zumindest vorübergehend gut aussehen zu lassen, selbst wenn es im Hintergrund bereits stark kracht im Gebälk.

Daher kommen die wirklich schlechten Zahlen meist erst nach dem Jahreswechsel oder zu Beginn eines neuen Geschäftsjahres auf den Tisch und urplötzlich müssen drastische Maßnahmen ergriffen werden, um den überraschend aufkeimenden finanziellen Problemen wieder Herr zu werden. Für die Boniempfänger ist das wenig tragisch, das Geld ist dann schließlich schon längst auf dem Konto. Notfalls wird eben zum Wettbewerber oder in eine andere Branche gewechselt, die Damen und Herren fallen in der Regel ja immer nur weiter nach oben. Die Arbeiter und Angestellten der ruinierten Automobilhersteller schauen dagegen in die Röhre.

Im nächsten Jahr werden sich  höchstwahrscheinlich viel tausend dieser jetzt noch Beschäftigten zu den anderen Millionen von Arbeitslosen neu hinzugesellen dürfen. Mit Hilfsprogrammen wie etwa einer Neuauflage der Abwrackprämie oder auch einer langfristigen Kurzarbeitsfinanzierung dürfte es wohl eher nichts mehr werden, weil inzwischen sämtliche Kassen leer sind – ganz besonders die der Bürger. Wer kann sich denn überhaupt noch einen Neuwagen leisten, selbst bei niedrigsten Zinsen?

Die schwarzen Wolken werden sich außerdem nicht allein auf die Autobranche beschränken, dort sind sie nur besonders gut und deutlich zu sehen und sie wirken sich auch enorm stark auf andere Bereiche aus. Der Niedergang der Wirtschaft wird jedoch in der gesamten Breite erfolgen und nur wenige Branchen werden verschont werden oder zumindest weniger betroffen sein. Das ist eben die logische Konsequenz eines auf exponentiell wachsenden Schulden basieren Geldsystems in seinem finalen Endstadium.

Jeder, der in irgendeiner Weise im Automobilsektor tätig ist und dort direkt oder indirekt seine Brötchen verdient, sollte sich auf den schlimmsten Fall vorbereiten. Dazu gehört beispielsweise, schnellstmöglich sämtliche Schulden loszuwerden, denn diese reißen den Betroffenen sonst ruckzuck in den finanziellen Abgrund. Dies gilt natürlich allgemein für jeden, der plötzlich ohne oder mit deutlich geringerem Einkommen dasteht und einen Kredit zu stemmen hat. Schulden müssen weg, dann ist zumindest eine große Gefahr gebannt.

Bald könnten wir wieder auf dem Krisenniveau von 2008 und 2009 angelangt sein, nur dieses Mal geht es weiter runter, viel weiter, und es wird sehr viel mehr Menschen betreffen. Auch bei uns. Bereiten Sie sich vor, in jeder Hinsicht, das gilt insbesondere für Ihr Seelenheil. Nutzen sie die Zeit, in der Sie noch mit klarem Kopf und vollem Magen überlegt entscheiden und planen können, denn wer weiß, was der Welt und damit jedem von uns demnächst alles bevorsteht. Das ist Ihnen alles zu negativ? Na dann warten Sie mal ab.

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