Chef der Zentralbank von Simbabwe warnt vor Dollar- und Euro-Hyperinflation

FreeImages.com/Walter Groesel

Zitat von www.rbz.co.zw:

2.15 These negative developments threatened to bring the country’s social service delivery system and the economy at large to a complete halt, thereby further impoverishing the Zimbabwean people.

2.16 It is against this background that Government stepped in to save the situation through various interventions by the Reserve Bank of Zimbabwe.

2.17 These interventions which were exactly in the mould of bail out packages and quantitative easing measures currently instituted in the US and the EU, were geared at evoking a positive supply response and arrest further economic decline.

[…]

2.20 Despite numerous intervention measures undertaken by Government through the Reserve Bank of Zimbabwe, economic activity continued to decline progressively with inflation peaking at 231 million percent by July 2008.

Kommentar von crash-news.com:

Gideon Gono, Leiter der „Reserve Bank of Zimbabwe“, veröffentlichte obige Auflistung bereits im Juli 2012, noch bevor von der unbegrenzten quantitativen Lockerung QE3 in den USA überhaupt die Rede war. Inzwischen hat die Federal Reserve damit begonnen, auf unbestimmte Zeit „Mortgage Backed Securities“ – durch Hypotheken gesicherte Wertpapiere – im Wert von monatlich 40 Milliarden Dollar aufzukaufen und damit den Derivatemarkt zu hebeln.

Was dieser jüngste Schritt von Ben Bernanke schlussendlich bedeutet, dürfte selbst dem Dümmsten bald bewusst werden. Spätestens dann nämlich, wenn die Hyperinflation vor der Türe und damit auf den Preisschildern im Supermarkt sowie an den Zapfsäulen der Tankstellen steht. Gideon Gono warnt in seinem Papier zu Recht vor den Gefahren der unbegrenzten Schuldenfinanzierung, denn auch in Simbabwe wurde versucht, über Rettungspakete und ungehemmtes Gelddrucken die Wirtschaft und die Banken zu retten und den Abschwung zu bekämpfen.

Den Erfolg dieser Maßnahmen kennen wir: Im Juli 2008 erreichte die Inflationsrate ihr Maximum bei 231 Millionen Prozent. Die Menschen in Simbabwe litten unter verheerenden Folgen, welche ebenfalls in obigem Papier aufgezählt wurden. Dazu gehörten unter anderem:

  • häufige Stromausfälle
  • Liquiditätsengpässe
  • akute Engpässe bei Fremdwährungen
  • Abwanderung von Fachkräften
  • Entwicklung eines Parallelmarktes für Waren und Devisen
  • Unregelmäßige Kraftstoffversorgung
  • rascher Anstieg der Produktionskosten

Bei näherer Betrachtung dieser Erörterung aus erster Hand, eingestanden von demjenigen, welcher sich maßgeblich für die Hyperinflation in Simbabwe verantwortlich zeichnete, drängt sich unweigerlich der Gedanke auf, warum sowohl die – private – US-Zentralbank Fed als auch die EZB jetzt exakt dieselben Fehler begehen, vor welchen Gideon Gono als Vorstufen der galoppierenden Inflation warnt. So blind und naiv kann eigentlich niemand sein. Es muss sich daher zwangsläufig um mutwilligen Vorsatz seitens der Zentralbanken handeln.

Welche unglaubliche Bösartigkeit hinter diesem perversen Treiben in Wahrheit steckt, hat Pastor Lindsey Williams jüngst in einem Interview ausführlich dargelegt. Selbst ihm als jahrzehntelangem Kontaktmann blieb der Mund offen stehen, als er von den Plänen seiner Elite-Freunde erfuhr. Bereits vor Monaten kündigte er an, dass bis zum Jahresende 2012 der Dollar „tot“ sein werde. Er betonte jedesmal, dass seine Quelle innerhalb der Elite nicht davon sprach, der Dollar würde nicht mehr existieren. Was damit tatsächlich gemeint war, zeichnet sich nun immer deutlicher ab:

In diesem Jahr wurde der Dollar von verschiedenen Seiten beschossen und tödlich getroffen. Bis zum Eintritt des Todes werden jedoch noch etwa sechs bis acht Monate vergehen. Solange dauert es nämlich, bis die Billionen von weltweit umlaufenden Dollars ihren Weg zurück in die USA gefunden haben, weil sie jetzt nach und nach mangels Nachfrage überall abgestoßen werden. Spätestens seit der Ankündigung Chinas, Öl gegen den Renminbi weltweit kaufen und verkaufen zu können, ist klar geworden, dass der Petrodollar jetzt Geschichte ist und sich der Dollar damit auf dem Weg in die Wert- und Bedeutungslosigkeit befindet.

Obwohl die Lage an den Finanzmärkten derzeit ruhig erscheint, handelt es sich hierbei keineswegs um ein Ende der Krise, sondern vielmehr um die Ruhe vor dem großen Sturm – dem letzten vor der Neuen Weltordnung samt neuer, goldgedeckter Weltwährung. Wer immer noch glaubt, Hyperinflation gäbe es heute bei uns doch gar nicht mehr, der wird eines nahen Morgens ein äußerst böses Erwachen haben.

Von den vier durch Lindsey Williams angekündigten Schritten bis zum Crash haben sich bereits alle bis auf den letzten genau wie vorhergesagt ereignet. Einzig die Zinserhöhung der Fed steht noch aus. Durch diese letzte Maßnahme wird der Derivatemarkt kollabieren und damit das weltweite Finanzsystem sprichwörtlich über Nacht in Schutt und Asche legen. Wann dieser rote Knopf gedrückt wird, wissen wir nicht, aber wenn es passiert, ist es zu spät, um noch zu reagieren.

Wer bis zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht realisiert hat, welchen „Wert“ Papiergeld, Sparguthaben, Lebensversicherungen und ähnliche „Anlagen“ tatsächlich besitzen, wird alles verlieren – bis auf seine Schulden. Noch besteht die Möglichkeit, vorzusorgen, aber die Zeit läuft ab. Rette sich, wer kann.

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