Glühbirnenverbot und Hausdämmung: Rückkopplung der Öko-Lügen

Erich Westendarp / pixelio.de

Zitat von www.welt.de:

“Steigerung der Energieeffizienz” heißt die Zauberformel, auf die sich Umwelt- und Energiepolitiker über alle Lager hinweg geeinigt haben.

[…]

Mehr Energieeffizienz führe nicht zu weniger Energieverbrauch, lautet das paradox anmutende Urteil der Experten. Im Gegenteil: Effizienzmaßnahmen könnten am Ende sogar zu einem Mehrverbrauch an Energie und Ressourcen führen.

[…]

Jede Effizienzmaßnahme würde demnach meist zur Hälfte oder mitunter sogar zur Gänze wieder zunichtegemacht.

[…]

Eine Alternative, die wirklich zu einer absoluten Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs führen kann, sehen Wissenschaftler nur in direkten Verbrauchssteuern.

Kommentar von crash-news.com:

Diese Studie betrachtet insbesondere die Folgen eines vermeintlich “energieeffizienteren” Lebenswandels, welcher zwar vordergründig durch diverse Umrüstmaßnahmen an der einen Stelle Energie spart, jedoch dafür an anderer Stelle gleich viel oder sogar mehr Energie verbraucht. Allerdings ist das nur die Hälfte der Wahrheit, denn die sogenannten “nachhaltigen” Maßnahmen verbrauchen außerdem viel zusätzliche Energie. Gesamtbilanz: negativ.

Ein neuer Kühlschrank der Effizienzklasse AAA+++ultra-nano-öko-bio mag zwar immerhin 0,2 Milliwattstunden weniger Strom verbrauchen und damit binnen 1.000 Jahren theoretischer Lebensdauer fast die Hälfte seiner Mehrkosten einsparen, aber die Berufsökos scheinen sich bei dieser Rechnung nicht für sämtliche Details zu interessieren. Neben den benötigten Rohstoffen und dem Energieaufwand zur Herstellung des neuen “Öko”-Gerätes kostet die Entsorgung des Altgerätes ebenfalls Energie – von der Sinnhaftigkeit des Wegwerfens funktionierender Geräte ganz zu schweigen.

Im Zeitalter des Ökofaschismus ist jedoch selbst die geplante Obsoleszenz – also das bewusste Versehen von Konsumgütern mit Schwach- und Sollbruchstellen, um die Lebensdauer absichtlich zu verkürzen – kein Problem mehr, da fast sämtliche Geräte schon weit vor ihrem technischen Ende längst wieder durch ein Neugerät ersetzt werden. Das mag zum einen aus Gründen der obrigkeitshörigen Folgsamkeit gegenüber politisch korrekter Ökovorgaben erfolgen, aber zu einem nicht unwesentlichen Teil auch aus reinem Konsumdenken. Denn welcher Oberöko möchte sich schon gerne die Blöße geben, heute noch mit einem völlig altmodischen iPhone 2 herumzulaufen?

Neuer, besser, “ökologischer”. Sobald ein vermeintlich grüner Stempel auf einer beliebigen Ware oder Dienstleistung prangt, ist das Gewissen jedes vorbildlichen Ökofaschisten vollständig beruhigt und er glaubt, dadurch das Recht erworben zu haben, an anderer Stelle wieder sündigen zu dürfen. Schließlich legitimiert ein sich vorschriftsmäßig an sämtlichen Ökovorgaben des linksgrünen Regierungs-Gesindels ausrichtender Lebenswandel nicht nur zu selbstgefälligen Ausnahmen im Dauer-Umweltschutz, sondern auch zum Belehren der bösen, ignoranten Mitmenschen, welche trotz aller Warnungen noch immer eine Glühbirne verwenden und damit der Erde höchstpersönlich den Garaus machen.

Neben diesem, von “Experten” als Rückpralleffekt bezeichneten negativen Einfluss des Energiesparwahns, leiden unsere Umwelt, die Wirtschaft und auch die Ressourcen zusätzlich unter der grünen Selbstzerstörungswut. Beispielsweise wurde bereits vor Jahren nachgewiesen, dass sogenannter Biosprit zur Herstellung mehr Erdöl und Energie benötigt, wie anschließend aus dem grünen Zaubertrank gewonnen werden kann. Diese harte Realität konnte jedoch bis heute verbogen werden – Ökowahn sei Dank. Dass dafür Menschen woanders hungern müssen – nun, dafür ist die Welt bei uns gerettet und schimmert schön grün.

Umwelt-, Klima- und Naturschutz sind die modernen Modesportarten schlechthin. Wer sich auch nur ansatzweise weigert, nicht in allen diesen Disziplinen ständig Höchstleistungen nach politisch korrektem Diktat zu erreichen, der gilt unmittelbar als Umweltschwein. Die eigentliche Gefahr für die Erde ist dabei gar nicht wirklich relevant, denn der Mensch glaubt völlig zu unrecht, die Natur im Griff zu haben. Bislang hat sich die Erde langfristig noch stets das von der Menschheit wiedergeholt, was ihr genommen wurde.

Viel gefährlicher für unseren Planeten und unseresgleichen sind dagegen die Ökofaschisten selbst, weil diese durch ihre Doppelmoral nicht nur die Umwelt nachhaltig und im Blindflug zerstören, sondern gleichzeitig die Gesellschaft mit ihrem Ökowahnsinn in den Abgrund treiben. Totalüberwachung, erdrückende Steuerlasten und Schuldenberge sowie ein durch und durch verlogenes marxistisches System sind die Folge. Ob diesen möchtegern-grünen Sektenanhängern überhaupt klar ist, was sie hier auf dem Planeten bereits angerichtet haben?

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