Totalüberwachung: Großbritannien will sogar Briefpost protokollieren

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von fm4.orf.at:

CCDP überträgt die EU-Vorgaben zur Vorratsdatenspeicherung, die an sich nur Telefonie und E-Mail betreffen, nämlich auf Services wie Facebook-Nachrichten, Chats sowie alle anderen Kommunikatiosprotokolle.

[…]

Ganz offensichtlich ist eine umfassende Protokollierung aller Internetaktivitäten bis in jedes Detail gemeint.

[…]

„Alles was außen auf einem Poststück geschrieben steht“, also Stempeldaten, Barcodes, Adresse, Absender usw.

Unter Postgut fällt alles, was mit der Post transportiert wird., also auch Postkarten, Pakete, die zugehörigen Frachtbriefe usw.

Kommentar von crash-news.com:

Im ersten Schritt wird nun also gespeichert, wer wem wann was für eine Sendung mit der Post schickt. Doch wir wissen, dass die krankhafte Neugier unserer diktatorischen Regierungen keine Grenzen kennt und nach einer bestimmten Frist der nächste Schritt folgen wird. Irgendwann werden die Briefe dann legal geöffnet und deren Inhalt analysiert und dokumentiert, alles natürlich nur zu unserer eigenen Sicherheit.

Während der Postweg zumindest noch ein inhaltliches Briefgeheimnis wahrt – allerdings nur aus rein technischen Gründen und weil die Bevölkerung zunächst langsam darauf vorbereitet werden muss – ist die elektronische Kommunikation inzwischen für bestimmte Kreise zu 100% transparent. Telefon, E-Mail und alle anderen Formen von Nachrichten über das Internet sind potenziell abhörbar, selbst wenn sie über vermeintlich verschlüsselte Kanäle übertragen werden.

Mittels „Generalschlüssel“ haben die Geheimdienste quasi überall Zugriff, da bieten selbst die vermeintlich sicheren Blackberrys oder eine verschlüsselte SSL-Verbindung keine wirkliche Sicherheit mehr. Niemand kann ausschließen, ob nicht irgendwer in der Mitte der Leitung sitzt und mitlauscht, wobei dies absolut vollautomatisch, zu jeder Zeit und an jedem Ort geschieht und sich keiner dabei einen gelangweilten Geheimagenten im Keller der Telefonvermittlung vorstellen sollte.

Die Frage, die sich hier stellt, lautet: Was bringen da die heute gängigen Verschlüsselungsmethoden tatsächlich noch? Gegen Diebstahl von Passwörtern, für die Sicherheit des Onlinebankings und generell gegen Internetkriminalität werden teilweise immense Aufwände betrieben, aber gegen die neugierigen Blicke der Regierung schützt offenbar nichts mehr, außer dem völligen Verzicht auf jegliche Kommunikation, jetzt sogar auf Briefe.

Da hilft auch die Argumentation wenig, wer sich gesetzeskonform verhalte, brauche doch keine Überwachung zu fürchten, denn wer weiß schon, ob nicht bereits morgen als angeblich kriminell gilt, was heute noch normal ist? Im Gegenteil, weil sich die Masse nicht gegen die immer stärkeren Einschränkungen und die Tendenz in Richtung absoluter Totalüberwachung wehrt, werden die Daumenschrauben immer weiter angezogen. Gegen diesen westlichen Wahnsinn sehen selbst die Chinesen inzwischen alt aus.

Ob dieser kriminelle Überwachungswahn auch einen Finanz- und Wirtschaftscrash überleben wird, wissen wir nicht. Da wir jedoch davon ausgehen müssen, dass der Zusammenbruch gewollt, geplant und inszeniert ist, wird sich die totale Kontrolle der Bürger wohl kaum plötzlich wieder in Luft auflösen, immerhin dauerte es etliche Jahre und große politische Anstrengungen bis zum heutigen Orwell-Staat. Was da kommt, wissen wir nicht, aber es ist ganz gewiss nichts Gutes.

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