„Moderne“ Familienpolitik: Weg mit den Babys, ab zur Betreuung

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Zitat von www.augsburger-allgemeine.de:

Laut dem am Montag in Berlin veröffentlichten „AWO Sozialbarometer“ sprechen sich 59 Prozent der Befragten gegen die Einführung des Betreuungsgeldes aus. Nur 36 Prozent befürworten die Prämie. Vor allem bei unter 30-Jährigen und den Ostdeutschen stößt die Leistung auf Ablehnung. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen lehnen der Umfrage zufolge 61 Prozent das Betreuungsgeld ab, bei den Ostdeutschen sind es 65 Prozent.

[…]

»Die Jugend will eine moderne Familienpolitik, die es ihnen ermöglicht, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren», erklärte der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Wolfgang Stadler. Dazu zähle vor allem «eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung».

Kommentar von crash-news.com:

Weil sich außer einem kleinen harten Kern der CSU die gesamte linksgrüne Sozialisten-Politik stets gegen das ehemalige Familien-Original ausspricht und jeden Tag die entsprechende Propaganda auf allen Kanälen gesendet wird, wollen selbst die Bürger keine echten Familien mehr. Diese Umfrage zeigt ein erschreckendes Bild unserer dekadenten, kaputten Gesellschaft.

So gut funktioniert Gehirnwäsche durch Medien und Politik tatsächlich. Obwohl die DDR schon über 20 Jahre Geschichte ist, hat sich dort die über Jahrzehnte antrainierte Denkweise, Kinder gehören nicht in die Familien, sondern in staatliche Aufzuchtbetriebe, kaum verändert, das zeigt die Umfrage. Oder ist es vielleicht sogar umgekehrt, dass sich der Westen hier dem Osten erstaunlich weit angenähert hat?

Beides ist eine Katastrophe. Wenn fast zwei Drittel der befragten Bürger eindeutig das etablierte Modell von Familie ablehnen, was ist dann eine solche Gesellschaft noch wert? Sind Kinder nicht die Zukunft? Bei uns werden sie mehrheitlich nur noch als Ballast betrachtet und mit Füßen getreten. Eben darum kann und soll sich der Staat in die Erziehung immer stärker einmischen, die meisten Eltern haben nämlich weder Lust noch Zeit, sich um den eigenen Nachwuchs zu kümmern. Heute wird eine Frau schon von ihren Mitbürgerinnen verspottet, wenn sie ihre Kinder nicht spätestens mit zwei Jahren in die Ganztagsbetreuung abschiebt und wieder arbeiten geht.

Wer gar ganz auf den Kindergarten verzichtet, wird schnell als asozial verleumdet. Heute zählt allein die Wirtschaftskraft einer sogenannten „Familie“, um Ansehen im eigenen Umfeld zu genießen und natürlich vor allem das Prestige. Dazu gehört dann eben, das eigene Kind von früh morgens bis zum späten Nachmittag in irgendeiner „qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung“ zu parken, schließlich will die Hausbank der „Familie“ jeden Monat einen dicken Zinsenscheck von ihren Sklaven sehen.

Die „moderne“ Familie funktioniert heute so: Kinder, allerhöchstens zwei, gerne auch mit homosexuellen „Eltern“, aber zumindest in einer Patchwork-Kombination, werden von montags bis freitags möglichst früh zum staatlichen Aufzuchtbetrieb namens KITA gebracht. Dann treten die Eltern brav das Hamsterrad, um ihren Nachwuchs gegen Nachmittag oder Abend wieder einzusammeln und kurz darauf ins Bett zu legen. Freitags werden die Kinder auch schon mal um 14 Uhr abgeholt, die Eltern wollen ja auch was von ihren Kindern haben, so heißt es.

Damit die beruflich stark strapazierten Erziehungsberechtigten sich von ihrem Schuldendienst aber auch mal erholen können, kommt am Abend gerne ein Babysitter vorbei und hütet den ach so anstrengenden Spross. Das Wochenende gehört dann jedoch ganz den Kindern – oder besser die Kinder dem Verblödungsverstärker. Ganz wichtig ist den meisten Eltern übrigens bio und öko für den Nachwuchs, außerdem immer Fahrradhelm und bloß nicht zu Fuß irgendwohin, denn Gesundheit ist schließlich alles.

Alle Kinder, die in derartigen Verhältnissen aufwachsen müssen, sind nur zu bedauern, denn sie sind unfähig, später selbst einmal eine richtige Familie zu gründen und für ihre Kinder da zu sein. Es ist erstaunlich und traurig zugleich, wie es innerhalb nur weniger Jahrzehnte möglich war, eine derart kaputte Familienpolitik zu etablieren, die heute als das Standardmodell schlechthin gilt. „Familie und Beruf unter einem Hut“ heißt die Devise, auch wenn es voll zu Lasten eben jener Familie geht.

Zum Glück steht dieses dekadente System gerade vor dem Scheitern. Für unzählige zerstörte Beziehungen, verlorene Familienbande und vor allem völlig gestörte Kinderseelen kommt dieser dringend notwendige Zusammenbruch des grausamen Treibens allerdings zu spät.

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Ein Kommentar

  1. das baut auf dieser artikel und ich bin froh das ich das so nicht mache.habe selber 3kinder.1-2und11jahre alt.ich bin vater und 32jahre alt.nun war ich mit einem kind schon 1jahr zuhause in elternzeit,dafür habe ich meinen super job aufgegeben und es ist die beste entscheidung die ich jemals getroffen habe.diese zeit ist einfach unbezahlbar auch wenn man als mann oft mit großen augen angeschaut wird.nun läuft meine elternzeit aus…und gleich die bekannten;gebe deine kinder doch ab!!!soziale kontakte,müssen doch was lernen usw.aber wo bleibt dann die liebe?mehr brauchen kinder einfach nicht.und ich beschäftige meine beiden auch recht gut.didgeridoo,djembe spielen.malen,im dreck spielen,mit unseren tieren spielen…und viel in der natur sind wir…da wir zum glück auf´n dorf wohnen.beide sind auch nicht geimpft,damit bekommt man fast eh kein kita platz und muß sich ständig verdeidigen..und die beide sind voll ausgeglichen und GESUND!!das fällt auch anderen auf.selber war ich damals in der DDR in so einer wochenkrippe-montags bis freitag.und mir hat es immer an liebe gefehlt die ich später nur sehr schwer wieder geben konnte wenn man verliebt war.aber meine kinder zeigen mir jeden tag auf´s neue wie es geht.klar ist es ein 24std job zu hause und auch nicht immer leicht,mit haushalt,großen garten und tieren,dafür kann meine frau ihre selbstständigkeit weiter ausbauen und ich halte ihr auch damit den rücken frei.
    trotzdem werde ich nicht zum amt oder hartz4 rennen wegen geld.irgendwie werden wir das schon meistern…dann lieber weniger geld und zufriedene und glückliche kinder.und genau deswegen passt man dann auch wieder nicht in die gesellschaftliche norm und wird verhöhnt…UND???
    man muß nur zu sich stehen mit dem was man macht und aus dem gedanken gefängniss ausbrechen!!!

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