Energiewende: Industrie wird scheinbar zunehmend kritischer

Erich Westendarp / pixelio.de

Zitat von www.spiegel.de:

Die Energiewende läuft alles andere als rund.

[…]

Dadurch operieren die Netze an der Grenze der Belastbarkeit. Gleichzeitig steigt die Erneuerbare-Energien-Umlage rasant. Im September könnte sie von 3,6 auf mehr als 5 Cent steigen, eine Durchschnittsfamilie würde dann jährlich 50 Euro mehr für Strom zahlen. Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger, denen die Stromzufuhr abgeklemmt wird, steigt.

[…]

So produziert das Missmanagement beim Umbau der deutschen Stromversorgung immer neue Probleme. […] Oder sie weiß im Prinzip, was zu tun ist (rascher Netzausbau, Gebäudesanierung), es fehlt aber am politischen Willen, die entsprechenden Maßnahmen schnell und konsequent umzusetzen.

Kommentar von crash-news.com:

Es ist unschwer zu übersehen, wer hinter dem durchaus deutlichen Artikel voller Kritik an der Bundesregierung steckt, denn solche klaren Worte waren bisher in der linksgrünen Presse quasi „verboten“. Aber der Industrie scheint nun tatsächlich der Ökozirkus zu weit zu gehen, die Frage ist nur, was sind ihre wirklichen Beweggründe?

Entweder ist es wirklich die Angst vor der Versorgungssicherheit, vor drastisch steigenden Energiekosten und den entsprechenden Folgen für die Produktion sowie negative Effekte für die Verbraucher, denen die ständig steigenden Strompreise genauso zu schaffen machen. Oder aber diese laute Kritik zielt insbesondere in Richtung noch nicht gefällter Entscheidungen für Investitionen ins Stromnetz, wovon eben Teile dieser Industrie extrem profitieren würden.

Letzteres dürfte der Wahrheit am nächsten kommen, denn ansonsten hätte die Industrie schon längst Maßnahmen ergriffen, um die korrupten Hampelmänner in Berlin mit ihrer volkswirtschaftsschädlichen „Energiewende“ auszubremsen. Auch der dezente Wink mit dem ökofaschistischen Zaunpfahl „Netzausbau“ und „Gebäudesanierung“ zeigt deutlich, welche Industrie hier hauptsächlich meckert.

Die erwähnten Initiativen sind zudem nichts weiter als populistische Scheinmethoden. Eine vierteljährliche Umfrage zur Stimmung über die Energiewende unter Firmenlenkern und Politikern, hochtrabend Deutscher Energiewende-Index genannt, oder irgendwelche Stresstests der Elektrizitätsversorgung, sind die Lachnummern schlechthin. Stresstests sind nichtssagend und irreführend, wie wir aus der Finanzwelt wissen, denn sagten diese Stresstests nicht, wie stabil unser europäisches Banken- und Finanzsystem sein soll, welches gerade unter lautem Getöse in sich zusammenbricht?

Wäre die Industrie wirklich in Sorge um die Energieversorgung, würde sie nicht auf den Ausbau der „erneuerbaren Energien“ drängen, sondern Investitionen in leistungsfähige und 100% zuverlässige Systeme zu bezahlbaren Preisen fordern. Aber diejenigen Beteiligten der Industrie, welche tatsächlich solche Befürchtungen hegen, kommen eben gar nicht zu Wort. Hier geht es wie gehabt um nichts anderes, als um das weitere und noch schnellere Füllen der Taschen dieser gierigen Abzockerbande der Ökofaschisten und ihrer Helfershelfer.

Bis zum bitteren Ende wird dieses korrupte und blutsaugende System versuchen, abzukassieren, um dann spontan und elendig in sich zusammenzubrechen. Obwohl genau von dieser Seite den Bürgern von morgens bis abends die Leier der Nachhaltigkeit gepredigt wird, gibt es dort nichts, was wirklich nachhaltig umgesetzt wird, außer einem nachhaltigen Betrug und nachhaltiger Zerstörung eines ehemals gut funktionierenden Systems.

Allerdings schaufeln sich alle Beteiligten damit auch ihre eigenen Gräber. Das mag in Anbetracht der brutalen Konsequenzen für die gesamte Bevölkerung aber nur wenig das Gefühl von ausgleichender Gerechtigkeit vermitteln. Dennoch, die große Abrechnung kommt noch, und sie beginnt schon bald.

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3 Kommentare

  1. Stromkosten immer höher, immer höher. Und WIR lassen uns ALLES gefallen ! Was würde wohl passieren, wenn zunächst alle privaten Stromabnehmer sich weigern, die Erhöhungen zu bezahlen und daruaf hinweisen, dass Frau Merkel für die Zahlung der erhöhten Betgräge zuständig ist und die sicher auch für alle bezahlen wird. Denn es kann nicht sein, dass man sich plötzlich von jetzt auf sofort vor die Mikrofone stellt und eine ganze andere Energiebeschaffungsmaßnahme hinausposaunt, ohne an die Folgen zu denken, ohne überhaupt nachgedacht zu haben. Ohne in Ruhe abzuwarten, was nun tatsächlich in Japan passiert ist. Wer so plötzlich seine eigene Meinung um 100 Grad dreht, der muss auch die Folgekosten tragen. Aber hier wehrt sich ja niemand.

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