Gefahr Energiewende: Lügen, Abzocke und irrsinnige Konzepte

Erich Westendarp / pixelio.de

Zitat von www.welt.de:

„Jetzt bei der Energiewende wollen wir nicht, dass der Strom nur im Norden und Osten Deutschlands produziert wird und dann nach Bayern geleitet wird.“

[…]

Laut bayerischem Energiekonzept müssen vier bis fünf Gaskraftwerke gebaut werden, um auf die Kernkraft verzichten zu können – und das schnell.

[…]

Laut einem Zeitungsbericht vom Beginn vergangener Woche will der größte Energieversorger E.on allerdings nichts bauen, sondern stattdessen bis 2014 zwei vorhandene Gaskraftwerke zumachen.

[…]

Das bedeutet, die Betreiber bekommen auch Geld, wenn sie das Werk nur vorhalten und gar keinen Strom liefern. Das würde auf den Strompreis durchschlagen.

Kommentar von crash-news.com:

Die Ökofaschisten sind tatsächlich willens, allein des Profits wegen einen systematischen Dauerstromengpass zu provozieren, indem die sogenannten „erneuerbaren Energien“ systematisch alle grundlastfähigen Kraftwerke ablösen. In der Theorie auf ökologischem Umweltschutzpapier mag das alles wunderbar klingen und in dunkelsten Grüntönen schimmern, doch selbst die kühnsten Ökolügen können die Physik nicht überlisten.

Nicht nur ist es für die großen Versorger eine immense Herausforderung, das Stromnetz stabil zu halten, wenn ein immer größerer Anteil aus der hochsubventionierten Photovoltaik eingespeist wird, sondern die Energiekonzerne scheuen verständlicherweise jegliche Investitionen in alte oder gar neue Schattenkraftwerke, die am Ende nur 25% der möglichen Zeit laufen und Umsatz generieren. Solch ein Kraftwerk rechnet sich schlichtweg nicht.

Wolken, Sonne, Wolken, Sonne – meist liefern die etlichen tausend Megawatt von den blauen Dächern der Solarschafe ihre Leistung in sekündlichem stetigen Wechsel, völlig unkontrollier- und steuerbar, doch wehe wegen der ständigen Spannungsschwankungen im Netz würde auch nur ein einziges Hightech-Gerät eines dieser militanten Ökos beschädigt.

Bei insgesamt nur 3% Anteil an der Gesamtenergieerzeugung mag sich das Schattenspiel auf den blauen Dächern zwar bislang nur wenig auf das Stromnetz auswirken, doch weil hier und dort ganze Ortschaften damit übersät sind, kann es durchaus zu extremen Schwankungen mit Unter- und Überspannung und entsprechenden Schäden kommen.

Dagegen sind selbst die Riesenpropeller noch harmlos, weil allein schon deren Trägheit kurze Strömungsänderungen im Wind ausgleichen und die notwendigen Gas-Schattenkraftwerke genügend Zeit haben, anzulaufen – sofern sie denn vorhanden sind. Bei Photovoltaik funktioniert das dagegen nicht. Diese sündhaft teure Technik mag in verlässlich wolkenfreien Regionen wie beispielsweise Wüsten gut funktionieren – zumindest tagsüber -, aber nicht in unserem wolkenverhangenen Mittel- und Nordeuropa.

Dass dieser Ökowahn technisch nicht vernünftig und schon gar nicht bezahlbar realisierbar ist, bedeutet allerdings noch lange nicht, dass er nicht trotzdem ökonomisch umsetzbar wäre. Und genau das wird gnadenlos gemacht, denn Kasse geht vor Zuverlässigkeit. Sollen sich doch die anderen um ein stabiles Stromnetz kümmern, zunächst geht es den Energiekonzernen um das leichtverdiente gute Geld der Bürger und des Staates, denn wer weiß, wie lange es noch diese paradiesischen EEG-Zustände in unserer Bananenrepublik gibt?

Hat Horst Seehofer also tatsächlich Angst vor einem Blackout und einem dauerhaft instabilen Netz oder will er lediglich die grünen Wähler für die CSU gewinnen? Gelegenheit, dem erneuerbaren Energieunsinn ein Ende zu setzen, hätte er in der Vergangenheit wahrlich oft genug gehabt. Leider wissen wir bei der Politik nie, ob es wirklich um die Wahrheit geht, denn das ist schließlich fast nie der Fall.

Schlussendlich werden die Ökofaschisten erst dann begreifen, was sie angerichtet haben, wenn ihr Ökoterror unser Land in tiefe Dunkelheit gestürzt hat, denn bis dahin interessiert es offensichtlich niemanden, ob der Strom auch weiterhin zuverlässig rund um die Uhr aus der Steckdose kommt und dabei auch noch bezahlbar bleibt.

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3 Kommentare

  1. Eine Veränderung in den Köpfen wird es nicht geben. Das EEG ist ein Fehler und die Verantwortlichen haben seither durch immer weitere Fehler in der Energiepolitik die Gefahr eines Blackout erst ermöglicht. Mal abgesehen davon, dass unsere Industrie gefährdet ist und immer mehr Menschen in Zukunft ihre Stromrechungen wohl nicht mehr bezahlen können.

    Diese einem Endsieg gleichkommende Ausrufung einer Energiewende (gleiches gilt für den Euro) hat sich tief in die Köpfe der Leute eingebrannt. Besonders schlimm ist das bei den Verantwortlichen in den Gemeinden und vornehmlich bei den Bürgermeistern vor Ort zu sehen. Zitat eins BM:“ Alle wollen die Energiewende, jetzt müssen wir das eben auch machen.“

    Ich will diese Energiewende jedenfalls nicht und mich hat die Ethikkommision auch nicht gefragt ob ich die Energiewende in dieser Form möchte.

  2. Energiewende ? Ich glaube nicht an eine Energiewende. Sie ist nicht bezahlbar. Ich vermute, auch beim neuen U-Minister werden die Verhandlungen „einschlafen“.

    Wir werden in naher Zukunft Atomstrom aus dem benachbarten Ausland bekommen.

    Ich bin auch nicht bereit, die wesentlich höheren Stormkosten zu bezahlen. Die Bezahlung der Erhöhung habe ich gegenüber E-ON abgelehnt und begründet. Unter anderem auch damit, dass ich das wechselseitige Verhalten der Bundeskanzlerin leider nicht mit finanzieren kann.

    Als ich deren Auftritt seinrzeit im TV sah und hörte, wäre ich fast in Ohnmacht gefallen. So ein Blödsinn.

    Es wäre sicher sinnvoll, wenn viele, viele die Erhöhung der Stromkosten nicht bezahlen !!!!

    • Die Verweigerung zur bezahlung der höheren Stromrechnung würde sicherlich nur persönliche Konsequenzen wie „leben ohne Strom“ ins Haus bringen. Für mich schwer vorstellbar und auch nicht hinnehmbar. Ich bin kein Anhänger von Märtyrer dasein, sehr wohl aber würde ich konzertierte Aktionen unterstützen, welche .unsere Energieversorgung Lobbyfrei durchdenkt, bevor derlei Schnellschüsse wie jetzt angesagt wurden durchgezogen werden.
      Ich bin für den Aufbau dezentralisierter Energieversorgung auf Basis von Wasserstoffkraftwerken bir runter in Einzelhaushalte. Wasserstoff ist Speicherbar und unbegrenzt verfügbar. und Brennstoffzellen effizient. Unsere benötigte Energieversorgung gehört verstaatlicht und Wind, Sonne, Öl , Biogas und Gezeitenkraftwerke sollen zur Erzeugung von Wasserstoff eingesetzt werden.

      Schade eigentlich, Märkte, Ölmultis, Lobbyisten finden kein Interesse an meinen Fiktionen.

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