Wachsende Besorgnis: Bürger fürchten sich vor Inflation

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.n24.de:

Die Deutschen haben zunehmend Angst vor schnell steigenden Preisen. 62 Prozent der Bundesbürger fürchten sich vor einer hohen Inflation, wie eine Umfrage im Auftrag der Zeitschrift “Stern” ergab.

[…]

Insgesamt blicken die Deutschen pessimistischer in die Zukunft: So hätten mittlerweile 62 Prozent Angst vor einer immens steigenden Staatsverschuldung,

[…]

Die Inflationsrate liegt in Deutschland seit Februar 2011 stets über der Marke von zwei Prozent.

Kommentar von crash-news.com:

Der Trend ist unübersehbar: Die Preise im Supermarkt und an der Tankstelle kennen nur eine Richtung und zwar nach oben. Derzeit hat zwar der Ölpreis eine kleine Verschnaufpause eingelegt und das Tanken führt nicht jedes Mal zu einem neuen Schock, doch von einer Kehrtwende kann keinerlei Rede sein.

Wie auch, wenn sich die Politik dahinter nicht ändert. Außer dem Drucken von Geld haben die Euroretter schließlich gar keine andere Wahl mehr, wenn sie das System noch einige Zeit über Wasser halten wollen. Sie erkaufen sich damit allerdings nur sehr wenig Zeit zu einem hohen Preis, denn die damit verbundene Inflation lässt sich nicht ewig verbergen.

Laut der Umfrage hat die Angst der Bundesbürger seit Jahresbeginn bereits um ganze neun Prozent zugenommen. Knapp zwei von drei Menschen fürchten sich damit inzwischen vor der steigenden Inflation. Genausovielen bereitet auch die wachsende Staatsverschuldung Sorge. Insbesondere die Deutschen sind in Sachen Inflation noch immer gebrandmarkt, 1921 bis 1923 scheint regelrecht unlöschbar in den meisten Hirnen zu hängen.

So schlecht ist das allerdings gar nicht, denn damit besteht zumindest theoretisch eine gewisse Sensibilität für das hinterhältige Geschehen, weil Inflation nämlich nichts anderes ist als eine versteckte Steuer, um die Menschen langfristig zu enteignen. Während diese unterschwellige Angst vor einem Wertverlust des Zahlungsmittels offenbar durchaus präsent ist, fehlt hingegen das Wissen um eine entsprechende Vorsorge weitestgehend und kaum jemand weiß, wie er der schleichenden Geldentwertung entkommen kann.

Immerhin erkennen immer mehr Bürger, dass es deswegen besser ist, sich vom Sparbuch und ähnlichen reinen Geldanlagen zu verabschieden. Doch Bargeld unter dem Kopfkissen ist genausowenig eine sinnvolle Lösung wie der hemmungslose Kauf oder die Sanierung von Immobilien.

Wenn die Inflation bald möglicherweise zu einer Hyperinflation eskaliert, wird es für die Masse zu spät sein, mit ihrem – auch kleinen – Vermögen noch in werthaltige Güter zu flüchten. Edelmetalle dürften in der heißen Phase schnell ausverkauft bzw. auf heute utopisch anmutende Preisniveaus gestiegen sein. Was bleibt, sind alle nur denkbaren Güter des Handels, wobei den Menschen schnell klar werden dürfte, dass Lebensmittel immer noch eine bessere Investition sind als Verblödungsverstärker  mit Großbildschirmen – die Regale in den Supermärkten werden dann vermutlich sehr schnell leer sein.

Die Inflation ist auf dem Weg und immer mehr Menschen spüren dies auch. Sinnvolle Vorsorgemöglichkeiten dagegen sind weitgehend unbekannt und wenn am Ende gar eine Währungsreform vor der Türe steht, wird das Erwachen der Masse fürchterlich sein.

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