Stimmungswechsel in der Eurozone: Neuwahlen in Holland

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.handelsblatt.com:

Nach dem Nein des Rechtspopulisten Geert Wilders zum Sparhaushalt hat der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte den Rücktritt seiner Regierung eingereicht.

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Wilders‘ Freiheitspartei hatte bislang die Mitte-rechts-Regierung aus Liberalen und Christdemokraten im Parlament unterstützt.

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Am Samstag aber brach Wilders die Gespräche mit der Begründung ab, er sei nicht bereit, sich einem „Brüsseler Spardiktat“ zu beugen.

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Der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Martin Kotthaus, sagte, er sehe das Scheitern der Verhandlungen über den Sparhaushalt in den Niederlanden nicht als Zeichen eines Stimmungswandels in Europa.

Kommentar von crash-news.com:

Der Widerstand gegen die EU-Diktatur, die alternativlose Eurorettung und den Ausverkauf der Nationalstaaten auf dem Kontinent wächst. Jetzt hat Geert Wilders die Reißleine gezogen – hoffentlich im richtigen Moment. Auch wenn die meisten Medien es nicht zugeben wollen: Überall in der Bevölkerung rumort es. Die Mehrheit hat keine Lust, weiterhin für andere zu zahlen, selbst sparen oder gar mehr Steuern zahlen zu müssen.

Wilders hat daher absolut Recht: Warum sollten sich die Holländer diesem Sparkurs unterwerfen und gleichzeitig mit ansehen müssen, wie ihre Steuergelder in die immer zahlreicher werdenden Fässer ohne Boden in der Eurozone geschüttet werden? Derartig politisch inkorrektes Verhalten erzürnt natürlich auch die Medien, daher überhäufen sie diesen engagierten und mutigen Eurogegner mit allen möglichen denunzierenden Begrifflichkeiten.

Damit soll der Bevölkerung wohl klar gemacht werden: Nationales Denken ist böse, allein der Euro und die EU bringen das große Heil für Europa. Das Problem ist dabei nur, dass immer mehr Menschen genauso denken wie Geert Wilders, auch wenn seine Partei angeblich Einbußen hinnehmen muss.

Es deutet sich allmählich ein starker Meinungsumschwung unter Millionen von Europäern an, die zwar ihre Nachbarn gerne mögen, aber ihre eigene Identität nicht aufgeben und schon gar nicht ihren Wohlstand und ihre Arbeitskraft für die anderen opfern möchten.

Auch in Frankreich wird es zunehmend nationalistischer, das hat selbst der kleine Napoleon erkannt – freilich viel zu spät, denn er dürfte im zweiten Wahlgang keine Chance mehr haben. Warum sollten ihm die Franzosen auch ausgerechnet jetzt seine vollmundigen Versprechungen glauben, wo er sein Volk über Jahre hinweg getäuscht, verraten und verkauft und ebenso betrogen und ausgenommen hat wie Angela Merkel dies mit den Bürger dieser Bananenrepublik macht?

Trotz dieser offensichtlichen Entwicklungen leugnen die blinden und tiefgläubigen EU-Schergen die zunehmende Anti-EU-Stimmung und phantasieren in ihrem Wahn davon, dass es keinerlei Stimmungswandel in Europa gäbe. Viel weltfremder geht es wahrlich nicht mehr, aber das sind vermutlich die letzten Zuckungen dieser Funktionäre, welche ohne den untergehenden Bürokratenapparat in Brüssel in der Versenkung der Unwichtigkeit verschwinden werden.

Noch sind durch Wahlen allmähliche Änderungen für einzelne Länder möglich, wenn jedoch erst einmal der Euro im freien Fall ist und sich die Sparvermögen der Bürger in Luft auflösen, werden sicher auch in einigen anderen EU-Ländern Neuwahlen anstehen – und diverse politische „Aufräumarbeiten“.

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Ein Kommentar

  1. Ja.Der Krug geht so lange zu Wasser bis er bricht. Leider ist es wirklich so das noch viele immer den Staats gesteuerten Medien glauben und alles Blind und Taub hinnehmen. Aber sollten sie eines Tages ihre Augen und Ohren öffnen werden sie merken das es zu spät ist. Feststellen das sie es hätten verhindern können wenn man sich die Nachrichten über Wirtschaft und Politik nicht im Fernsehen Und Radio sondern im Netz geholt bzw. gelesen hat. Ich will dennoch hoffen das die Nationen der Welt den Moloch USA ihre Grenzen aufzeichnen.

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