Ägypten provoziert Israel: Gashahn abgedreht

Gabi Eder / pixelio.de

Zitat von www.sueddeutsche.de:

Dem ägyptisch-israelischen Verhältnis droht ein weiterer Rückschlag: Ägypten hat seine Gaslieferungen an Israel eingestellt.

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Die Lieferungen aus Ägypten decken etwa 40 Prozent des israelischen Gasbedarfs. Regierungsvertreter in Jerusalem hatten bereits vor möglichen Engpässen bis hin zu Stromausfällen im Sommer gewarnt.

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“Die einseitige Aufkündigung des Gasabkommens ist kein gutes Zeichen”, sagte der israelische Außenminister Avigdor Lieberman.

Kommentar von crash-news.com:

Vom ehemaligen Friedensabkommen zwischen Ägypten und Israel bleibt immer weniger übrig, seit Ägyptens Staatschef Mubarak gestürzt wurde. Im Gegenteil, der Ton zwischen den beiden Nachbarn wird immer schärfer und bedrohlicher. Mit der zunehmenden Macht der islamischen Parteien in Ägypten ist das auch kein Wunder.

Angeblich seien die wiederholten Sabotageakte auf die Pipeline der Grund, warum Ägypten jetzt den Hahn zugedreht hat. Nun, das dürfte allerhöchstens eine billige Ausrede sein, um dem verhassten Israel einen weiteren Schlag zu versetzen. Dieser Akt kommt zumindest ansatzweise einer Kriegserklärung gleich, da Israel rund 40 Prozent seiner Elektrizität aus Gaskraftwerken bezieht, wobei wiederum fast die Hälfte des Gases aus Ägypten kommt.

Die israelische Stromversorgung steht insofern vor einem großen Problem. Bereits die 14 Anschläge auf die Pipeline im vergangenen Jahr ließen den Strompreis im Land um 20% steigen – und das ohne jegliche “Energiewende” oder den bei uns üblichen Ökofaschismus.

Wir sehen hier die ersten größeren Konsequenzen dessen, dass die Muslimbruderschaft sowie weitere islamistische Kräfte in Ägypten die Mehrheit im Parlament übernommen haben. Wenn sich bereits binnen so kurzer Zeit derart drastische Verschlechterungen der nachbarschaftlichen Beziehungen ergeben, ist es unschwer zu erahnen, wohin die Reise demnächst gehen wird.

Andererseits sind die Entwicklungen keine Überraschung:

Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung Jerusalems. Und es soll geschehen an jenem Tag, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich gewißlich daran wund reißen; und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln. Sacharja 12,2-3

Diese 2.500 Jahre alte Prophezeiung bedeutet, dass sich Israel zwar einer Übermacht an Feinden gegenüberstehen sieht, jedoch trotzdem siegreich aus den Konflikten hervorgehen wird. Genau das wiederum wird den Hass auf Israel noch weiter schüren und die Welt gegen das Land vereinen, was wir schon heute in der UNO beobachten können. Es sei hier nur der Anspruch der Palästinenser auf einen eigenen Staat genannt.

Sowohl der Krieg mit den unmittelbaren Nachbarstaaten von Israel als auch der größere Kampf gegen den Iran und Russland wurden prophezeit. Es sollte also niemanden überraschen, wenn sich das reale Geschehen in naher Zukunft exakt mit der Prophetie decken wird.

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