Die Rente ist sicher – zumindest für Konzern-Manager

Frank Ulbricht / pixelio.de

Zitat von www.manager-magazin.de:

Deutschlands Topmanager sind im Alter äußerst gut versorgt. Üppige Aktienpakete, hohe Übergangsgelder und großzügige Firmenrenten garantieren den obersten Führungskräften der Republik einen sorgenfreien Ruhestand.

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So hätten allein die 30 Dax-Konzerne für ihre amtierenden Vorstände mehr als 637 Millionen Euro für Ruhegeldzahlungen zurückgestellt, berichtet das Magazin auf Basis eigener Berechnungen.

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Bei vielen Dax-Konzernen könnten die Manager bereits mit 60 Jahren in Rente gehen[…] – abschlagsfrei wohl gemerkt.. Gewöhnlichen Beitragszahlern der gesetzlichen Rentenversicherung dagegen wird die Rente um mehr als 14 Prozent gekürzt, wenn sie mit 63 statt mit 67 Jahren aus dem Job ausscheiden.

Kommentar von crash-news.com:

Da sage noch einer, die Rente sei nicht sicher oder gar das Angestelltendasein lohne sich nicht. Leider hat die Sache einen kleinen Haken: Finanzielle Sicherheit und Millionenrente gibt es nur für ein paar wenige Auserwählte in den obersten Etagen großer Konzerne. Doch ob die angehenden Ruheständler demnächst tatsächlich noch etwas von ihrer Rente haben werden, ist trotzdem fraglich.

Wenn diese Millionen-Rückstellungen nämlich nicht wirklich gut angelegt wurden, könnte der Lebensabend für diese Damen und Herren alles andere als bequem werden. Liegt das Geld etwa in Staatsanleihen, Fonds, Aktien oder ähnlichen “Anlagen”, besteht in der bevorstehenden neuen und finalen Krise die Gefahr drastischer Einbußen oder gar eines vollständigen Verlustes. Eine Währungsreform vernichtet fast jegliches Barvermögen, Staatsbankrotte die Anleihen und der wirtschaftliche Kollaps wird die meisten Aktien drastisch in den Keller rauschen lassen.

Wer von den Pensionsanwärtern schlau ist und die Zeichen der Zeit richtig deuten kann, der macht es wie der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post Klaus Zumwinkel und lässt sich die gesamte Pension auf einmal ausbezahlen. Denn auf diese Weise hat er es selbst in er Hand, das Geld jetzt noch in eine Form umzuwandeln, welche der kommenden Krise standhält.

Das Problem der meisten dieser Ex-Top-Manager dürfte allerdings die angewöhnte Gier sein. Anstatt sich mit dem Erreichten zufrieden zu geben, sich bescheiden, aber trotzdem komfortabel zur Ruhe zu setzen und das meiste der Pensionszahlung in Form von Gold und Silber sinnbildlich im Garten zu vergraben, werden die Millionen nicht selten irgendwelchen “Vermögensverwaltern” anvertraut, um noch mehr Geld daraus werden zu lassen.

In den Augen normaler Rentner geschieht es vielen dieser ehemaligen Topverdiener jedoch recht, wenn sich ihre Millionen und Abermillionen an Gehältern und Pensionen plötzlich in Luft und Rauch auflösen, denn während sich diese Eliten die Taschen vollstopften, wurden die Angestellten oft genug mit Almosen abgefertigt – vom Staat wurden und werden sie sowieso nur betrogen und abgezockt. Zwar will hier niemand Sozialismus fordern, doch die Spanne zwischen gerechter Entlohnung und massiver Bereicherung auf Kosten anderer ist heute extrem groß.

So sorgt der nahende große Crash also in gewisser Weise für ausgleichende Gerechtigkeit, zumindest ansatzweise. Wer dagegen schlau vorsorgt, kann diese Katastrophe dagegen möglicherweise schon mit einem kleinen Vorsorgepaket besser überstehen als ein Multimillion-Pensionär. Aber trotz allem darf niemand vergessen, dass wir diese Welt mit leeren Taschen verlassen müssen. Das Anhäufen eines Schatzes im Himmel sollte deswegen in jedem Falle unser oberstes Ziel sein.

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2 Kommentare

  1. Top Manager, meine persoenlichen Freunde!
    Ich sehe tagtaeglich mit meinen eigenen Augen, um welche geistigen Groessen es sich hier handelt, denn wie sagte Jesus so schoen: “An ihren Taten werdet ihr sie erkennen”. Wenn man sich die Ergebnisse der geistigen Erguesse dieses besagten Personenkreises mal objektiv zu Gemuete fuehrt, dann wird einem speiuebel. Ausser massiv ausufernder Buerokratie, Geldverschwendung im allergroessten Masstab, Korruption ohne Ende und die Vernichtung jeglicher Qualitaet und des gesunden Menschenverstandes bringen sie nichts fertig. Das Arbeiten in einer groesseren Firma ist heutzutage nur noch frustrierend, denn man muss tagtaeglich mit den Fehlentscheidungen dieser Vollidioten leben und dann noch das Beste daraus machen. Jede kleine Firma wuerde sofort pleite gehen, wenn sie so gefuehrt wuerde, aber Industriekonzernen scheint das Geld nie auszugehen, denn sie haengen ja direkt mit den Banken zusammen und sind somit “Too big to fail”.
    Frueher habe ich diesen Verbrechern immer gewunscht, dass sie eines Tages auf einem Pferd mit einer Schlinge um den Hals sitzen und das Pferd sich dann langsam durch einen Klapps auf den Hintern in Bewegung setzt… So war das oefter in Westernfilmen zu beobachten. Heute weiss ich, dass es eine hoehere Gerechtigkeit gibt und wie steht es doch so schoen in der Bibel geschrieben: “Eher geht ein Kamel duerch ein Nadeloehr, als ein Reicher in das Koenigreich Gottes”.
    In diesem Sinne wuensche ich diesen korrupten Herrschaften viel Spass mit ihrem Geld…

  2. Was nützt ein schönes Regelwerk von Illusionen, beim Crash ist Alles
    null und nichtig. Mancher TOP – Manager hat sich aufgehangen, weil Ihm
    der Boden unter den Füßen weg brach. Was ist dass für ein erbärmliches Dasein wenn man glaubt Alles zu haben und dann
    kommt wissentlich das Ende. Gute Reise mit dem Vielen was Ihr habt.
    Heil und Segen

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