Obamas geheime Agenda: „Nach der Wahl bin ich flexibler“

Gerhard Rolinger / pixelio.de

Zitat von www.faz.net:

Obama reagierte damit am Dienstag auf Vorwürfe der Republikaner, nachdem ein eigentlich vertraulicher Wortwechsel mit seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew durch ein eingeschaltetes Mikrophon öffentlich geworden war.

[…]

„Das ist meine letzte Wahl“, sagte Obama zu Medwedew – und fügte dann hinzu: „Nach meiner Wahl werde ich flexibler sein.“ Einer Aufnahme des Fernsehsenders ABC zufolge antwortete Medwedew: „Ich verstehe. Ich werde diese Information an Wladimir (Putin) weitergeben.“

Kommentar von crash-news.com:

Da können sich die elitären Regierungsverbrecher noch so sehr um Geheimhaltung bemühen – hin und wieder sickert die Wahrheit eben doch durch und kommt ans Tageslicht. Daran wird ersichtlich, was in diesen höheren Gefilden läuft, nämlich Willkür, geheime Absprachen und illegale Machenschaften. Tag für Tag.

Wirklich blöd, so ein eingeschaltetes Mikrofon, aber auch durchaus nützlich. Kein Wunder haben sämtliche Regierigen dermaßen große Angst vor dem Pöbel und wollen diesen aushorchen und durchleuchten, um bloß rechtzeitig vor seiner Wut gewarnt zu werden bzw. um „gefährliche Elemente“ beseitigen zu können.

Eigentlich sollten die Bürger den Spieß umdrehen und den sogenannten Volksvertretern ihrerseits wo immer es möglich ist, über die Schulter und auf die Finger schauen. Kein noch so scheinbar unverbindliches Gespräch, keine konkrete Verhandlung und erst recht keine Entscheidung dürfte auch nur ansatzweise im Verborgenen abgewickelt und alles müsste lückenlos und für jeden zugänglich dokumentiert werden.

Im Grunde müsste die Vorratsdatenspeicherung auf jeden Beamten, jeden Parlamentarier und jeden Regierungsvertreter angewandt werden, damit im Falle von beliebigen Verstößen der Verursacher identifiziert werden kann. Genauso, wie diese Bande es mit uns machen will, müssten wir es mit ihnen machen. Damit wäre ziemlich schnell Schluss mit lustig für das Gesindel, denn es gibt genügend Interessierte, welche dieses Material sichten würden. Hierbei sei nur das Stichwort Guttenberg genannt.

Weil diese Transparenz den Geschäften hinter verschlossenen Regierungstüren jedoch schaden würde, wird sie natürlich mit allen verfügbaren Mitteln verhindert. Geheimhaltung sei eben hin und wieder notwendig und in bestimmten Fällen erscheint das sogar plausibel. Die Frage ist jedoch, ob es eben nicht doch anders gehen würde, wenn damit die überbordende Willkür, die Selbstbedienungsmentalität und die schon zur Selbstverständlichkeit mutierte Korruption beseitigt werden könnten.

Aber geben wir uns keiner Illusion hin. Keine Chance, die Machthaber werden sich unter keinen Umständen die Butter vom Brot nehmen lassen. Was sie haben, das halten sie mit aller Gewalt fest. Im Gegenteil, sie bauen ihre Machtstrukturen sogar ständig weiter aus.

Insofern müssen wir darauf hoffen, dass noch viele Mikrofone in Anwesenheit von Regierungsmitgliedern eingeschaltet sind und wenigstens ab und zu die Wahrheit durchbricht, um vielleicht sogar dem einen oder anderen Elitenvertreter das Genick zu brechen. So wie sie die Bürger ständig in Angst und Schrecken halten, müsste es ihnen selbst ergehen in Panik vor eingeschalteten oder versteckten Mikrofonen.

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