Armes Deutschland: 12 Millionen Bürger leben unter der Armutsgrenze

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Zitat von www.stern.de:

Etwa jeder sechste Einwohner der Bundesrepublik (15,6 Prozent) gilt als arm. Die Grenze dafür liegt bei 940 Euro Monatseinkommen für einen Single – inklusive staatlicher Sozialleistungen.

[…]

In den Niederlanden ist dagegen nur etwa jeder Zehnte von Armut bedroht, in der Tschechischen Republik sind es noch etwas weniger.

Armutsgefährdet ist nach der EU-Definition, wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung eines Landes verfügt. […] In Deutschland liegt die Grenze bei einem Jahreseinkommen von 11 278 Euro. In fast allen anderen direkten Nachbarländern ist es mehr.

Kommentar von crash-news.com:

Diese Zahlen sprechen deutliche Worte. Unser Land hat sich offensichtlich längst von der Weltspitze verabschiedet, was Wohlstand und Freiheit betrifft. Polen ist das einzige Nachbarland der BRD, welches eine noch höhere Armutsquote besitzt – noch. Trotzdem ist unser Land quasi alleine für die Rettung des Euro zuständig. Hat die Verarmungs-Methode etwa System?

Technologisch hat sich die BRD bereits seit Langem von fast sämtlicher Marktführerschaft zurückgezogen. Sicher, Automobil- und Maschinenbau ist noch unser – inzwischen wirtschaftlich stark schwächelndes – Markenzeichen, aber in vielen anderen Bereichen wurden wir gnadenlos abgehängt. Z.B. in Sachen Energie dürfte bereits halb Afrika innovativer sein. Die PISA-Studien bestätigen zudem den Trend, dass auch unser Nachwuchs überwiegend unterdurchschnittliche Leistungen erbringt.

Im Grunde ist der Morgenthau-Plan inzwischen fast erfüllt. Zwar hat er sich einige Jahrzehnte verspätet, doch gut Ding will Weile haben. Genauer gesagt funktioniert ein Abstieg auf Raten eben zuverlässiger und mit deutlich weniger Widerstand. Im Gegenteil, den Bürgern wurde hierzulande sogar erfolgreich antrainiert, wie sie selbst mit anpacken können, um ihr Land in den Ruin zu treiben. Wer sich dagegen wehrt, wird mundtot gemacht.

Allerdings müssen wir trotz der bedenklichen Entwicklung eines bedenken: Auch wer die offizielle Armutsgrenze unterschreitet, muss bei uns noch lange keinen Hunger leiden und kann sich durchaus recht bequem durchschlagen. Quasi Armut auf hohem Niveau. Das soll den Trend nicht verharmlosen, sondern ihn ins richtige Licht rücken. Vor 40 bis 50 Jahren war der allgemeine Lebensstandard nämlich nicht auf dem heutigen Niveau der offiziell Armen.

Die genannten Zahlen beziehen sich übrigens auf das Jahr 2009. Damals war sogar Griechenland noch weniger armutsgefährdet als Spanien. Für 2012 dürfte die Statistik wohl mittlerweile etwas anders aussehen. Erschreckend ist, wie gering die Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Ländern sind, denn während im Land mit der höchsten Armutsquote, Lettland, knapp mehr als jeder fünfte als arm gilt, ist es bei uns fast jeder sechste.

Damit sind die Voraussetzungen für einen effektiven großen Crash und die sich anschließende Installation einer Neuen Weltordnung fast ideal, denn in Wirklichkeit sind bei uns noch viel mehr Menschen arm. Sie können dieses Defizit jedoch derzeit noch mit Krediten ausgleichen und ahnen nichts von ihrer baldigen Armut. Bricht das Finanzsystem zusammen, verlieren zudem die meisten Bürger ihre Ersparnisse und sonstigen Geldvermögen.

Armut wird bei uns also schon bald eine neue Bedeutung bekommen, vermutlich wieder deutlich näher am Ursprung des Begriffs. Armes Deutschland.

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Ein Kommentar

  1. Klar, dieses Staatsgebilde füttert die Hälfte seiner Sklaven durch, natürlich auf Kosten der anderen Hälfte.Man hält diese Masse beim
    Glauben dass man ja sooooo sozia istl.
    Wie lange dieser Friede hält,so lange diese Kuh Milch gibt, schlachtet man sie natürlich nicht.
    Hoffentlich lassen sich die Sklaven noch ein Weilchen melken.

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