Sozialisten-Diktatur: Rentenversicherung für Selbstständige geplant

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.stern.de:

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will ab 2013 auch Selbstständige dazu verpflichten, für das Alter vorzusorgen, um Altersarmut zu verhindern. […] Wofür sie sich dabei entscheiden, ob Lebensversicherung, private oder gesetzliche Rentenversicherung oder Rürup-Rente, bleibe ihnen überlassen, schreibt die „Süddeutsche“. Diejenigen, die nichts nachweisen können, will von der Leyen aber in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichern.

[…]

Die Selbstständigen sollen sich dabei so absichern, dass sie eine Zusatzrente erreichen, die oberhalb der Grundsicherung im Alter liegt. […] Das Ministerium beziffert die dafür nötigen Beiträge bei 45 Einzahlungsjahren auf 250 bis 300 Euro monatlich plus 100 Euro für eine Absicherung gegen Erwerbsminderung.

Kommentar von crash-news.com:

Obersozialistin Zensursula will ab 2013 alle Selbstständigen in die Pflicht nehmen und aus ihnen monatlich mehrere hundert Euro herausquetschen, welche in wertlose Papiergeldanlagen einzuzahlen sind. Enteignung auf demokratische Weise könnte diese neue Drangsalierung genannt werden – keine Gruppe ist mehr vor der Regierungswillkür sicher.

Gerade die zehn Prozent Selbstständigen aller Arbeitnehmer in der BRD sind im Vergleich zu ihren Angestelltenkollegen mehrheitlich sehr viel besser in der Lage, mit ihrem Einkommen wirklich sinnvoll zu wirtschaften. Dies liegt insbesondere an den häufig starken Schwankungen ihrer Einnahmen und dem damit notwendigerweise verbundenen Vorausplanen sowie dem zwangsläufig direkten Bezug zwischen eigener Leistung, Engagement und nachfolgender Entlohnung.

Natürlich gibt es auch wenig vorbildliche Ausnahmen unter den Selbstständigen, genauso wie es bei den Arbeitnehmern umgekehrt Menschen gibt, die nach ihren Möglichkeiten eine wesentlich bessere Vorsorge betreiben, als ihnen staatlicherseits aufgedrückt wird. Doch das berechtigt unsere Politiker nicht dazu, die Mehrheit einer Gruppe wegen einer kleinen, dummen Minderheit kollektiv zu bestrafen. Nun, sie tun es trotzdem.

Wer als Selbstständiger nur wenig verdient, könnte durch diese neuen Zwangsabgaben in die gesetzliche Rentenversicherung schnell in die Insolvenz getrieben werden. Das gilt insbesondere für all diejenigen, welche erst am Anfang ihrer Selbstständigkeit mit geringen oder gar keinen Einnahmen stehen. Dass Zensursula von der Leyen erkennt, wie sie damit ihrer eigenen Domäne, dem Ministerium für Arbeit, selbst schadet, kann von dieser Frau natürlich nicht erwartet werden.

Da die Selbstständigen – abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen – jedoch nicht übergreifend organisiert sind, wird sich nur bedingt koordinierter Widerstand gegen diese neuen sozialistischen Anwandlungen der Regierung regen. Die Regierung weiß das, denn schon mehrfach wurden Pläne laut, auch Selbstständige Gewerbesteuer bezahlen zu lassen. Es ist daher das Schlimmste zu befürchten.

Als Ausweg bietet sich hier lediglich an, seine selbstständige Tätigkeit mit entsprechender Mitteilung an die Bundesregierung offiziell einzustellen und sich zukünftig vom Staat finanzieren zu lassen, wie es bereits Millionen von Menschen tun. Wozu überhaupt noch arbeiten, wenn Arbeit sich jetzt nicht einmal mehr für Selbstständige lohnt?

Neue Artikel kostenlos per E-Mail erhalten:

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on VKEmail this to someonePrint this page

2 Kommentare

  1. Eija: legst Du Firmensitz halt nach Gibraltar und schläfst dort einen Monat im Jahr unter Brücken ;)

    Schon bist Du uns Ursula los :)

    Brauchst du nur Maildrop vor Ort. Gibraltar ist sozialabgabenfrei (letzte enklave in Europa). 10 % Steuern nimmst Du so aus Portokasse so.

    Um als Resident zu gelten muss man allerdings einen Monat im Jahr anwesend sein.

    Nach 5 Jahren beantragst Du Pass :D

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*