Noch mehr EU-Diktatur: Gesetzliche Quotenfrauen gefordert

Gerhard Rolinger / pixelio.de

Zitat von derstandard.at:

Die EU-Justizkommissarin Viviane Reding will im Sommer konkrete Vorschläge für eine EU-weite Frauenquote machen. […] In Frankreich, wo es seit vergangenem Jahr eine gesetzliche Quote für Frauen in Spitzenjobs gibt, sei der Anteil von zwölf auf 22 Prozent gestiegen. “Wo es gesetzliche Regeln gibt, gibt es Fortschritte”, sagte Reding.

Kommentar von crash-news.com:

Wenn Frauen Frauenquoten fordern ist das ein politisch korrekter Akt. Würden dagegen Männer einen ihrer geringeren Lebenserwartung entsprechenden niedrigeren Rentenbeitrag und wegen der geringeren Kosten einen günstigeren Krankenkassenbeitrag fordern, würde der Aufschrei der Gutmenschen um die halbe Welt schallen.

Es ist mehr als irritierend, wenn EU-Diktatorin Viviane Reding davon sülzt, dass Quoten Ergebnisse bringen. Was ist an der Entwicklung in Frankreich so erstaunlich, wo diese doch per Gesetz erzwungen wurde? Inwiefern sind diese “Fortschritte” tatsächlich Fortschritte und nicht einfach nur Voranschritte ohne wirklich positiven Nutzen für alle Beteiligten?

Sind die konkreten Ergebnisse in Frankreich denn neben den nackten Zahlen auch tatsächlich ein Fortschritt für Land und Leute? Was verbessert sich dort in den Unternehmen, in der Politik, in der Gesellschaft und im allgemeinen Miteinander, nur weil es staatliche Zwänge gibt, welche die Menschen zu bestimmten Handlungen zwingt, die aus mitunter guten Gründen nicht einfach von selbst eingetreten wären?

Wenn eine solche Quote gefordert wird, warum gilt diese dann nicht auch umgekehrt und zwingt die Frauen zu schwerer körperlicher und gefährlicher Arbeit völlig gleichberechtigt in jene Männerberufe, wo das ehemals als schwach bezeichnete Geschlecht bislang gar nicht oder quasi nicht anzutreffen ist? Emanzipation ist eine verlogene Doppelmoral und sonst gar nichts.

Ob die EU bereits an Plänen arbeitet, Männern das Kinderkriegen gesetzlich aufzuerlegen? Es kann ja schließlich nicht sein, dass einzig und allein die armen dauerdiskriminierten Weibchen unserer angeblich absolut frauenfeindlichen Gesellschaft den Stress einer Schwangerschaft auf sich nehmen und die Schmerzen einer Geburt ertragen müssen.

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