Homo Corruptus: Wir sind Politiker, wir können nicht anders

Gerhard Rolinger / pixelio.de

Zitat von www.spiegel.de:

Manfred Schmidt, 63, hat einen schönen Beruf. […] Seit rund 30 Jahren tut er kaum etwas anderes, als edle Feten für die Prominenten dieses Landes zu schmeißen. Man entspannt und feiert, man kontaktet und speist. Die Rechnung? Zahlen meist große Sponsoren.

[…]

Besonders für einen seiner Freunde ist das zum Problem geworden: Christian Wulff.

[…]

Pikant sind die Details über zwei aktive Politiker: Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Und Cem Özdemir, Parteichef der Grünen.

Kommentar von crash-news.com:

Dieser Manfred Schmidt dürfte wohl so ziemlich die gesamte Möchtegern-Elite der Republik kennen und auch genau wissen, wen er zusammenbringen muss, damit alle Beteiligten davon profitieren. Politik, Wirtschaft, Sport und Stars ergänzen sich so wunderbar, das Geschäft kann gar nicht schiefgehen.

Es sei denn, es fliegt auf. Und das haben nun einmal alle Betrügereien und Lügen so an sich, sie haben nur eine bestimmte Lebensdauer. Die Konsequenzen freilich sind genauso unterschiedlich wie die jeweilige Vertuschung funktioniert. Die einen trifft es hart und bei den anderen wird es höchstens beiläufig und erst sehr spät bekannt.

Allen diesen Veranstaltungen gemein sind ganz bestimmte Triebfedern: Geld, Popularität und Macht. Die selbsternannte Elite giert üblicherweise nach jeder Kamera und jedem Mikrofon, freut sich über immer höhere Posten für sich sowie neue Pöstchen für die engsten Freunde und hinter den Kulissen werden auch noch die Taschen randvoll mit Geld gestopft.

Was ist mit diesem Schlag Menschen nur los? Haben diese Leute denn alle kein Gewissen? Mit welchen Drogen betäuben sie ihre, bei jedem Menschen serienmäßig eingebaute innere Bremse? Sie werden einfach im Laufe der Zeit korrumpiert, denn Macht und Geld sind ab einem bestimmten Betrag für solche Leute unwiderstehlich. “Na und?”, hören wir es zwischen den Zeilen raunen, “Wir sind Politiker”. Eben.

Ganz anders dagegen die Grünen-Chefin Claudia Roth. Sie widerstand tatsächlich den mehrfachen Angeboten des bekannten Herrn Schmidt. Das hindert sie freilich nicht daran, Wasser zu predigen und selbst Wein zu trinken, denn auch sie ist schließlich Politikerin und hat nichts Ehrliches gelernt.

Außerdem beglückt sie uns Bürger mit ihren widerwärtigen linksgrünen “Verdiensten”. Vielleicht macht sie es tatsächlich anders als das übliche Politgesindel und wirtschaftet weniger für sich selbst und in ihre eigene Tasche. Doch stattdessen widmet sie sich ganz besonders der Unterwanderung der Gesellschaft und der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Zerstörung unseres Landes.

Da fragen wir uns, was schlimmer ist: die Selbstvernichtung eines Volkes oder dessen finanzielles Ausbluten. Gegen diese Qual der Wahl kennen die Besten der Elite ein Mittel: Sie machen einfach beides.

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