Steuer-Rekordeinnahmen: Ein letztes Aufbäumen vor dem Kollaps

Dieter Schütz / pixelio.de

Bild von www.abendblatt.de:

Mit 70,8 Milliarden Euro im Dezember 2011 hat der deutsche Fiskus so viel Steuern eingenommen wie noch nie in einem einzelnen Monat. […] Dennoch lässt mit der abkühlenden Konjunktur in Deutschland auch der Steuerboom nach.

[…]

Finanzstaatssekretär Thomas Steffen verwies darauf, dass sich die Steuereinnahmen von Bund und Ländern im vergangenen Jahr insgesamt zwar gut entwickelt hätten, die Wachstumsdynamik habe jedoch deutlich nachgelassen.

Kommentar von crash-news.com:

Bevor es in diesem Jahr rapide abwärts geht, klingelten die Kassen im Dezember nochmal so richtig und Wolfgang Nimmersatt Hochverrat Schäuble durfte sich über einen wahren Geldregen freuen. Leider hat dieser Mann nicht verstanden, dass es sich dabei um Volkseigentum und nicht um irgendwelches Spielgeld handelt, mit dem er tun und lassen kann, was er will.

Das hindert ihn freilich nicht daran, es seiner Chefin in unterwürfiger Treue vor die Füße zu legen, damit diese es dann mit beiden Händen oder besser Schubkarrenweise an „hilfebedürftige“ Pleitestaaten verschenkt. Offiziell verleiht sie es zwar nur, doch da die Empfänger das Geld quasi als Heizmaterial verwenden, wird sie und damit auch der deutsche Steuerzahler leider nie mehr etwas davon wiedersehen.

Mittlerweile haben wir uns an diese gigantischen Summen schon halbwegs gewöhnt, denn von Millionen spricht schon lange niemand mehr. Milliarden sind in der Politik längst zur kleinsten Zähleinheit geworden und auch Billionenbeträge lösen keine Schocks mehr aus.

Bei näherer Betrachtung bedeutet diese Zahl von fast 71 Milliarden Euro jedoch, dass bei 40 Millionen Erwerbstätigen auf jeden rein rechnerisch 1.775 Euro entfallen, die er im Dezember dem Fiskus unfreiwillig vermachen musste. Natürlich stammt auch ein großer Teil davon von Unternehmen, doch wer erwirtschaftet denn schlussendlich auch deren Geld? Es ist wiederum der Arbeitnehmer.

In Anbetracht dieser Tatsache dürfte es viele Menschen sicherlich äußerst wütend machen, dass sie in diesem Vergleich regelmäßig erheblich mehr Geld nach Berlin schicken, als sie auf dem eigenen Konto als Lohn für ihre eigene Arbeitsleistung erhalten.

Besser, die Menschen vertiefen diese Gedanken nicht weiter, sonst wird aus dem Unmut ganz schnell noch ein wütender Volkssturm.

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Ein Kommentar

  1. Es scheint mir so, als würden die Oberen uns nur als Vieh sehen. So wie eine Kuh auf die Weide kommt und gemolken wird, werden wir behandelt. Wobei es auch sein kann, dass manche Landwirte ihre Tiere besser behandeln als die Oberen das Volk. Sie regen sich auch über die wirklich armen Hühner in der Legebatterie auf, aber das, was viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz erdulden müssen, scheint niemanden zu interessieren.

    Ich habe dazu auf meinem Blog einen kleinen Text verfasst:

    http://his-return.blog.de/2012...-12556709/

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