Was für eine Rezession? Berlin weiß es besser

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.morgenpost.de:

«Von Rezession kann überhaupt nicht die Rede sein.»

[…]

Die Arbeitslosenquote werde von 7,1 auf 6,8 Prozent sinken. Dies sei der niedrigste Wert seit 20 Jahren.

[…]

Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften in diesem Jahr um drei Prozent zulegen, sagte Rösler. Zugleich werde die Preissteigerung mit 1,8 Prozent moderat ausfallen. «Unterm Strich bleibt ein deutliches Plus an Kaufkraft.»

Kommentar von crash-news.com:

Haben wir eine Wirtschaftskrise? Nein. Aber doch eine Währungskrise? Nein. Eine Schuldenkrise vielleicht? Auch nein. Unserem Land ging es nie besser: Kaum Inflation, Vollbeschäftigung, steigende Gehälter, sinkende Preise – im Grunde ist es die PRD, die Paradies Republik Deutschland inmitten der schönen rosaroten EU-Welt.

Unser Herrscher über die knapp zwei Prozent, FDP-Chef Philipp Rösler, bringt da offenbar ein paar Zahlen durcheinander. Außerdem scheint er weder selbst zu tanken noch einzukaufen und sein Arbeitsplatz gehört auch zu den sichersten und bequemsten, wie sollte er da denn aus Versehen mit der Realität in Berührung kommen?

Ob mit den knapp zwei Prozent FDP-Stimmenanteil womöglich gleichzeitig die Wahrnehmungsfähigkeit der Parteihanseln geschrumpft wurde? Es scheint so, denn an anderer Front sehen bereits die sonst blinden Ökonomen die Gefahr einer Krisen-Kettenreaktion und die Weltbank spricht sogar schon von einem kommenden Crash.

Bleibt die Frage zum Schluss: Glaubt Rösler seinen Propaganda-Quark eigentlich auch selbst? Sind Drogen denn im Bundestag nicht längst verboten?

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