Millionen-Video: „Warum ich Religion hasse, aber Jesus liebe“

Video von www.youtube.com:

Kommentar von crash-news.com:

Dieses kurze Video hat eine erstaunliche Verbreitung erfahren, die wohl kaum in dieser Dimension geplant gewesen war. Erst am 10.01.2011 publiziert zeigt der Zähler bereits 12,5 Millionen Aufrufe an.

Ein solcher Erfolg erstaunt umso mehr, da der Vortragende Jefferson Bethke eine so klare Position vertritt und der Inhalt seines Gedichtvideos eine sehr deutliche Botschaft vermittelt, die heute in unserer politisch korrekten Gesellschaft weder zu finden noch erwünscht ist. Lediglich der Bibel verbundene Christen verstehen, was Jefferson meint, doch schon unsere sogenannten „christlichen“ Kirchen können damit nicht mehr viel anfangen.

Die meisten Menschen verwechseln heute das, was Jefferson Bethke deutlich machen möchte: Wahres Christentum, der Glaube an Jesus Christus und die Bibel, haben nichts mit Religion zu tun. Religion ist etwas Menschengemachtes, was zu allen Zeiten für politische oder für Zwecke der Machtausübung missbraucht wurde.

Mit dieser Aussage gehen auch durchaus viele Nichtchristen konform, ergänzen dies jedoch mit ausgeleierten Sprüchen wie die Bibel wäre sowieso gefälscht, alle Religionen entsprängen denselben Quellen und Jesus wäre lediglich ein außergewöhnlicher Mensch, aber nicht Gott gewesen.

Solche Behauptungen zeugen von wenig Kenntnis der Bibel und demonstrieren leider auch häufig die geringe Bereitschaft, die Dinge selbst zu prüfen, anstatt das Oftgesagte einfach nur blind nachzuplappern.

Die wesentlichen Punkte seines Gedichtes nennt Jefferson Bethke ganz knapp und prägnant:

Because Religion says do, Jesus says done.
Religion says slave, Jesus says son,
Religion puts you in shackles but Jesus sets you free.
Religion makes you blind, but Jesus lets you see.

Auf deutsch:

Denn Religion sagt tue, Jesus sagt erledigt.
Religion sagt Sklave, Jesus sagt Sohn,
Religion legt dich in Fesseln, aber Jesus macht dich frei.
Religion macht dich blind, aber Jesus lässt dich sehen.

Sämtliche Religionen und Glaubensgruppierungen dieser Welt basieren auf Werkegerechtigkeit bzw. der Lehre, nur durch gute Werke und bestimmte Taten Erlösung zu erlangen. Wir finden dieses Kernelement im Buddhismus, im Islam, in der Esoterik und allen anderen Religionen – sogar im Judentum. Einzig der christliche Glaube, und eben nicht die christliche Religion, besagen etwas anderes:

Wer aber Werke verrichtet, dem wird der Lohn nicht aufgrund von Gnade angerechnet, sondern aufgrund der Verpflichtung; wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. Römer 4,4-5

Es gibt diesen Jesus wirklich und er braucht keine Religion und keine Institution Kirche. Jefferson Bethkes „Jesus says done“ ist damit nichts hinzuzufügen.

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3 Kommentare

  1. Es ist erstaunlich. Ich, selbst Religionslehrer und Pfarrer kann das Anliegen unterstützen. Das Video bringt es auf den Punkt.
    Die Bibel ist nicht gefälscht, aber wurde durch Menschen gekürzt und viele Bücher weggelassen. Warum: Um den Menschen zu versklaven – die Sohnschaft Gottes wegzunehmen. Ich selber besuche keine Gottesdienste mehr, weil ich die Lügen der Versklavung nicht mehr ertrage. Jesus, sein Wirken und seine Worte sind genug.

    • Es geht um die Werke, die Menschen tun, weil sie sich damit ihre Erlösung erhoffen. Nur funktioniert das nicht, denn was zu unserer Erlösung notwendig ist, DAS hat Jeschua stellvertretend für uns am Kreuz getan! Hier ist es einzig und allein der Glaube, also das Vertrauen, in das Werk Jeschuas und nicht in unsere eigenen Werke, wodurch wir errettet werden.

      Die berühmte Jakobusstelle, die bzgl. der „Werkefrage“ immer wieder herangezogen wird, meint jedoch etwas anderes. Wie es leider sooft geschieht, dürfen einzelne Verse jedoch nicht aus ihrem Zusammenhang gerissen werden. Dieser Abschnitt fängt bereits in Vers 14 an und es geht nicht um Erlösung, sondern darum, dass es Leute gibt, die meinen, Es genüge vollkommen, das Lebensübergabegebet zu sprechen und dann könnten sie sich in Ruhe hinsetzen und bräuchten nichts tun. Da wir aber durch jenes Lebensübergabegebet zum Kind Gottes wurden, haben wir von dem Moment an den Heiligen Geist in uns und der befähigt uns, das zu tun, was Gott von uns möchte. Wenn wir das nicht tun, dann ist unser Glaube tot! Denn der Glaube bringt gute Taten hervor – das ist es, worum es im Jakobusbrief geht.

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