Religion an Schulen ja, aber bitte bloß kein klares Bekenntnis

daniel stricker / pixelio.de

Zitat von www.dradio.de:

Religiöse Praxis in der Schule? Doris Zimmer etwa, in Hannover Berufsschullehrerin für das Fach Werte und Normen, sieht das sehr kritisch.

[…]

„Der falsche Weg wäre, sie in eine extra Kammer zu setzen und zu sagen, jetzt kriegt ihr Unterricht für Religionslose und die anderen kriegen Unterricht für Evangelisch, Katholisch und Islamisch getrennt.“

[…]

Eine solche Haltung ist ganz im Sinne der Grünen in Niedersachsen, die sich kürzlich auf ihrem Landesparteitag für das Pflichtfach „Religionen und Weltanschauungen“ aussprachen. Konfessionsgebundenen Unterricht soll es demnach weiterhin geben, jedoch zusätzlich und auf freiwilliger Basis.

Kommentar von crash-news.com:

Pluralismus heißt also heute das neue Zauberwort dieser hypertoleranten und pseudooffenen Gesellschaft. An etwas zu glauben ist zwar erlaubt, weniger gern gesehen wird es jedoch, wenn dieser Glaube zu stark konkretisiert wird, insbesondere wenn es sich um den christlichen Glauben handelt. Es könnte sich dadurch ja irgendjemand auf die Füße getreten fühlen.

Wann immer diese seltsame und vermeintlich rücksichtsvolle Betrachtungsweise – in Wahrheit ist es pure Angst – in Sachen Religion an den Tag gelegt wird, sind stets dieselben Rahmenbedingungen anzutreffen: Es handelt sich dann nämlich fast immer um einen überproportionalen Anteil an Moslems, die um jeden Preis gehätschelt werden müssen oder die Grünen haben das Sagen. Manchmal trifft auch beides zu, wie im konkreten Fall.

Obwohl Schulleitung und Lehrer sich um vorsichtigste Umschreibungen bemühen, ist zwischen den Zeilen herauszuhören, dass diese Leute zwar von Wertvorstellungen und Halt für die Schüler schwafeln, es aber bis zur völligen Unkenntlichkeit verwässern, weil sie um jeden Preis eine klare Position ihrerseits vermeiden wollen. Wie sollen sich denn Schüler an diesem Wackelpudding orientieren? Im Ergebnis ist damit der Glaube verbannt, der sich nicht mit Gewalt durchsetzt.

Die Ursache dafür ist nur unschwer zu erahnen: Linksgrüne Lehrer, für gewöhnlich der Standardfall, wollen nicht mit dem Islam in Konflikt geraten. Warum wohl? Vielleicht weiß sie ganz genau wissen, was ihnen bei Gegenwehr droht?

Doch es ist nicht nur der Islam, welcher den Lehrern das Rückgrat gebrochen hat, auch die immer gottlosere Gesellschaft als solche ist für den Verfall der Werte verantwortlich. Unsere Gesellschaft, welche keine Normen und keine Grenzen mehr kennen will und jegliche früheren Wertvorstellungen über Bord geworfen hat, obwohl gerade diese Werte unser Land, unseren Kontinent zu dem gemacht haben, was er ist, steht am Abgrund. Wir erleben einen Massenhochverrat an unserem ursprünglichen Fundament und unserem Schöpfer.

Nebenbei bemerkt: Ein Schulfach „Werte und Normen“ gab es vor 20 Jahren noch nicht an unseren Schulen. Damals brachten die Kinder diese Inhalte noch von zu Hause mit, sie waren selbstverständlich. Heute scheint davon nicht mehr viel übrig zu sein, wenn es explizit gelehrt werden muss. Oder ist damit vielleicht eher eine Umerziehung der mitgebrachten Werte und Normen beabsichtigt?

Das Schlusszitat demonstriert, dass wieder einmal diejenigen, welche in der verantwortlichen Position sitzen, überhaupt keine Ahnung von der Materie haben. Wenn nämlich eine Religionslehrerin nicht weiß, welche klaren Antworten das Christentum zu den aktuellen Fragen der Gesellschaft hat, dann hat sie wohl noch nie in der Bibel gelesen oder glaubt nicht an sie. Doch genau dieses Buch ist der Wegweiser.

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