Regierung überlistet Mathematik: Inflationsrate sinkt

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.n-tv.de:

Die gute Nachricht: Die Inflation geht zum dritten Mal in Folge zurück, die Aussichten sind gut.

[…]

Ausschlaggebend für die kräftige Teuerung 2011 waren besonders die Preise für Energie, die um ein Zehntel kletterten.

[…]

Auch für Nahrungsmittel (plus 2,5 Prozent) und alkoholfreie Getränke (plus 6,1 Prozent) mussten die Verbraucher 2011 deutlich tiefer in die Tasche greifen.

[…]

Hingegen wurden Elektrogeräte im vergangenen Jahr erneut deutlich günstiger.

Kommentar von crash-news.com:

In Zeiten steigenden Misstrauens gegenüber dem offiziellen Zahlungsmittel Euro – „Geld“ im eigentlichen Sinne war der Euro nie – müssen die Regierung und die EU alles unternehmen, um das schwindende Vertrauen der Bevölkerung in das bunte Papier zu stabilisieren.

Noch lässt sich dies tatsächlich einigermaßen bewerkstelligen, denn für die meisten Bürger besteht kein Grund für eine Existenz bedrohende Panik, schließlich sind 2011 das neue iPhone genauso drin gewesen wie Sommer- und Skiurlaub. Und die Lebensmittel beim Discounter sind ebenfalls immer noch spottbillig.

Weil es mathematisch nicht ganz leicht ist, die drastischen Preissteigerungen beim Strompreis, Gas und Benzin schönzurechnen, greifen die Propagandaexperten zu einem anderen Mittel: Schönreden statt schönrechnen.

Was hört sich in Ihren Augen bedrohlicher an?

  • Die Preise für Energie kletterten 2011 um 10%.
  • Die Preise für Energie kletterten 2011 um ein Zehntel.

Das „Zehntel“ klingt ziemlich harmlos, weil es ja nur der zehnte Teil eines Ganzen ist, während 10% im Vergleich zur offiziellen Inflationsrate von 2,x% rund viermal so hoch erscheint.

All das macht ja nichts, dafür sind Fernseher, Computer und Mobiltelefone wieder billiger geworden – beim Fernsehen geschieht dies übrigens analog zum Programm, auch dort sinkt das Niveau im zweistelligen Prozentbereich jedes Jahr.

Je mehr diese offensichtliche Anti-Inflations-Propaganda betrieben wird, desto gefährlicher muss die Lage sein. Bleiben Sie wachsam und machen Sie Ihr Papiervermögen krisensicher, bevor es die große Masse tun möchte und zu spät kommt.

Eine Deflation steht übrigens nicht zu befürchten, weil dadurch das Finanzsystem sofort zerstört würde und dies nicht im Sinne unserer Eliten wäre, welche sich nämlich für ihren Machterhalt um jeden Preis und damit für das Gelddrucken entschieden haben.

Neue Artikel kostenlos per E-Mail erhalten:

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on VKEmail this to someonePrint this page

Ein Kommentar

  1. Demnächst wird es noch besser. Der Sparkassen und Giroverband plant bis Ende 2012 neue Karten mit NFC Funkchip herauszugeben. Dann ist es aus mit Bargeld und der Pöbel wird elektronisch total überwacht.

    Dann überlistet die Regierung die Mathematik erst richtig. Schulden werden mit der ENTER Taste weggedrückt. Und Leuten die regierungskritisch sind, wird das virtuelle Plastikgeld auf NULL gesetzt.

    Bei der EM in Polen 2012 wird erst mal das Projekt INDECT ausgiebieg getestet. Sollte dem Verblödungsverstärkerbesitzer bekannt vorkommen. Der Film hieß „Der Staatsfeind Nummer 1“

    Orwell’s 1984 wird endlich Wirklichkeit. Hiphip hurra.

    Der blöde Schafsmichel googelt indessen weiter nach C. und B. Wulff. Man hat ja alles: Asi TV und Promiklatsch ist viel wichtiger, als alles andere. Überlegt mal Ihr Schafe, wenn Dieter Bohlen stirbt. Dann ist für Euch die Welt am Abgrund. Dumm, dümmer, deutsch.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*