„Russland den Russen“ – Nationalismus als Vorbote der Neuen Weltordnung

chrisandre / pixelio.de

Zitat von www.spiegel.de:

Viele Russen sind davon überzeugt, dass in ihrem Land zu viele Ausländer leben. Der Moskauer Vorort Chotkowo erklärte sich im vergangenen Jahr sogar zur ausländerfreien Zone, nachdem ein Tadschike im Streit einen Russen erstochen hatte.

[…]

„Gastarbeiter“ werden sie in Russland genannt. Willkommen aber sind sie nicht. […] Der Leiter des russischen Gesundheitsdienstes warnte zudem, Tadschiken seien Hauptüberträger gefährlicher Krankheiten. Zudem stehen Einwanderer aus Zentralasien unter dem Generalverdacht, afghanisches Heroin und Haschisch nach Russland zu schmuggeln.

Kommentar von crash-news.com:

Russland befindet sich in einer Dauerwirtschaftskrise und aus Not an Arbeitsplätzen werden nun die Ausländer verjagt, die ihnen vermeintlich die Arbeit wegnehmen. Außerdem werden sie für allerlei anderes Übel verantwortlich gemacht. Kommt uns das irgendwie bekannt vor?

Ein typisches Szenario, was nicht nur in gewisser Weise verständlich, sondern weltweit üblich ist. Immer dann, wenn es den Menschen an den persönlichen Wohlstand bzw. ums eigene Überleben geht, wird alles auf und davon gejagt, was den heimischen Zielen im Wege steht. Bis dahin allerdings waren die Ausländer gut genug für die niedere und meist äußerst schlecht bezahlte Arbeit.

Nationalismus ist stets das Resultat aus einer solchen wirtschaftlichen Entwicklung. Wir kennen das, auch wenn der Ausspruch „Russland den Russen“ auf unser Land umgemünzt derzeit noch von der Breite der Bevölkerung abgelehnt wird. Ob unsere linken Gutmenschen dies jedoch wirklich bis zum Schluss durchhalten und lieber selbst verhungern werden, anstatt die ach so geliebte Multikulti-Bereicherung aufzugeben?

Wir werden es sehen, denn die Gelegenheit dazu kommt bald. Griechenland hat bereits ähnliche Ereignisse gegenüber Ausländern zu berichten seit Beginn der Pleite. Frankreich hegt bis heute eine weitverbreitete Ablehnung gegenüber allem Deutschen und wird dies ebenfalls garantiert wieder stärker ausleben als bislang, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

In Folge einer derartigen Entwicklung und dem Hang zu überbetontem Nationalismus in wirtschaftlichen Notzeiten, wird es zu großen und schweren Konflikten in Europa kommen. Das sagen ja schon länger viele der kritischen Beobachter. Allerdings könnte das auch gewollt sein, denn wer dann zum richtigen Zeitpunkt als weltweiter Friedensbringer auftritt und den Menschen wieder stabiles, Geld, Nahrung und Arbeit zurückbringt, den werden sie lieben.

Willkommen beim Vorspiel zur Neuen Weltordnung.

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