Der Dezember 2012 verzeichnete in Bezug auf die Lebensmittelpreise den höchsten Anstieg seit vier Jahren. Trotzdem ist offiziell die Rede von einer insgesamt geringen Inflationsrate, denn im Vergleich zu 2011 seien die Preise im vergangenen Jahr sogar weniger gestiegen. Der Durchschnittsbürger hat allerdings noch immer genügend finanziellen Spielraum, sodass eine Revolution nicht unmittelbar bevorsteht.
Weil jedoch die Löhne und Gehälter der Masse in keinster Weise mit der Inflation Schritt halten, könnte sich dieser Zustand mittelfristig durchaus ändern, denn wenn sich die Mehrheit der Bürger in Sachen Nahrungsmitteln und Energie irgendwann zwischen diesen beiden Dingen entscheiden muss, weil sie sich beides gleichzeitig nicht mehr leisten kann, dann kocht die Suppe definitiv über.
Aus Sicht der Besserverdiener und den Rädelsführern der Ökofaschisten sind speziell die Preise für Energie natürlich immer noch viel zu niedrig. Würden die Menschen einfach ihre Häuser in vollgedämmte Schimmelbuden verwandeln, wie es zum Leidwesen dieser linksgrünen Kommunisten immer noch nicht für jede Hütte gesetzlich vorgeschrieben ist, und würden die Bürger auf neue, CO2- und spritsparende Autos umsteigen sowie zu Ökostromanbietern wechseln, wäre die Inflation schon halb gegessen.
Auch die Perspektive der vermeintlichen Arbeitnehmervertreter, der Gewerkschaften, ist bezüglich der tatsächlichen Situation der meisten Bürger stark verzerrt. Wie sollten denn diese Damen und Herren während ihrer von den Arbeitgebern gesponserten Luxusurlaube auch nachvollziehen können, wie sich die ständig zunehmende Teuerung im realen Leben eines Arbeitnehmers anfühlt?
Von unserer Politikkaste gar nicht zu reden, denn dort ist die angespannte finanzielle Lage vieler Bürger entweder überhaupt nicht bekannt, wird bewusst ignoriert oder aber sie wird durch absichtliche Manipulation der offiziellen Inflationsrate vertuscht. Das Problem dabei ist jedoch, dass sich die Wahrheit immer nur eine gewisse Zeit vor den Menschen verheimlichen lässt, insbesondere wenn die Inflationslügen derart offensichtlich sind.
Von diesen “elitären” Seiten können wir also keinerlei Unterstützung erwarten, allerhöchstens vielleicht Verhöhnung und dümmlichen Spott dieser Art:
Wer sich normale Lebensmittel aus dem Supermarkt nicht mehr leisten kann, soll doch einfach Bio-Produkte kaufen. Und wem Superbenzin zu teuer ist, der kann ja schließlich E10 tanken.
Wie lange wird es bei der gegenwärtigen Gelddruckerei und der daraus resultierenden Verwässerung des “Wertes” unseres gesetzlichen Zahlungsmittels Euro wohl noch dauern, bis genügend Menschen es satt haben, im kalten Zuhause bei Billigfraß im schummrigen Flackerlicht der vorgeschriebenen Quecksilbergiftlampen auszuharren?
Sicher ist: Die Regierung wird alles tun, damit die Masse weiterhin über ausreichend Brot und Spiele verfügt, um alles ruhig zu halten. Das dafür nötige Geld lässt sich heute schließlich einfach und bequem aus dünner Luft erzeugen. Allerdings sorgt diese Methode gleichzeitig für einen radikalen Wertverlust der Währung, was über kurz oder lang zwangsläufig zu einem großen Knall führen muss.
Es ist schlussendlich nur noch eine Frage der Zeit, wann dieses böse und hinterlistige Treiben ein jähes Ende finden wird. Das Problem dabei ist allerdings: Die meisten Menschen ahnen leider nicht, was ihnen blüht und sie laufen unwissentlich in ihr Verderben. Finanzielle Vorsorge durch Edelmetalle oder die Krisenvorsorge sind daher zwar sinnvoll und wichtig, aber am Ende steht trotzdem jeder vor einer noch wichtigeren Entscheidung und sollte insbesondere dafür vorsorgen.

