Der Euro ist tot – lang lebe der Euro! Kurz vor seinem finalen Ende erhält die Zwangseinheitswährung nochmal ein neues Gewand – als ob dieses an seinem Schicksal noch etwas ändern könnte. Vermutlich hoffen die Herren der Druckerpressen, auf diese Weise das Vertrauen der Bürger in der Eurozone in die Todeswährung wieder herzustellen oder zumindest etwas verbessern zu können.
Doch genausowenig, wie der Euro durch seine diversen neuen Sicherheitsmerkmale und leicht veränderte Optik eine wirklich “sichere” und stabile Währung wird, kann er dadurch auch nicht wertvoller bzw. überhaupt werthaltig werden, indem er ein neues Äußeres erhält. Papier bleibt nämlich Papier und faktisch ändert sich am inneren Wert des neuen Euro überhaupt nichts. Sein Heizwert dürfte nahezu identisch mit der jetzigen Variante sein.
Humor hat die EZB allerdings, das müssen wir ihr lassen. Wenn sie nämlich davon spricht, der Euro wäre jetzt noch fälschungssicherer und würde Geldfälschern ihr Handwerk erschweren, dann muss jeder grinsen, der auch nur ansatzweise versteht, wie unser Geldsystem überhaupt funktioniert. Gegenüber den Milliarden und Billionen an neuen Euros, welche die EZB in den vergangenen Krisenjahren aus dem Nichts gezaubert hat, nehmen sich die paar Millionen an gedrucktem Falschgeld von gewöhnlichen Kriminellen einfach nur lächerlich aus.
Die wahren Verbrecher der Branche sitzen in Frankfurt im Turm der Europäischen Zentralbank. Während diese Leute denjenigen Fälschern das Handwerk möglicherweise tatsächlich etwas erschwert haben, welche sich die Mühe machen und Euro-Banknoten nachzudrucken versuchen, haben sie in der Zwischenzeit in Zusammenarbeit mit den Euro-Regierungen Mittel und Wege geschaffen, um noch einfacher und schneller immer mehr neue Euros in Umlauf bringen zu können.
Diese Oberfälscher haben es daher nun wesentlich leichter, die Weichwährung Euro noch weiter zu verdünnen. Allerdings haben diese Maßnahmen auch ihren Preis, denn beliebig lange kann dieses Spiel nicht mehr gespielt werden, weil die Euro-Bürger eines nahen Tages den wahren “Wert” ihres Papiergeldes erkennen und daraus panikartig fliehen werden.
Wenn dieser Tag kommt, helfen auch keine noch so ausgeklügelten Sicherheitsmechanismen mehr, denn will jeder nur noch seine Euros irgendwie gegen reale Werte loswerden. Am Ende zählt lediglich, was für einen Euro noch gekauft werden kann. Wie lange es bis zu diesem Moment noch dauern wird, wissen wir nicht. Um bis dahin wenigstens sicher gehen zu können, dass ein Euro-Schein tatsächlich “echt” ist, sollten Sie folgende Prüfmethode anwenden:
Beim Kippen, gleichzeitigem Drehen und Zusammenrollen einer Euro-Note wird unter UV-Licht, eingetunkt in Waschbenzin und nach kräftigem Schütteln und gleichzeitigem Entzünden des Geldscheins eine giftgrüne Flamme sichtbar, welche sich danach zuerst blau und dann gelblich rot verfärbt – 500 Euro-Scheine haben jedoch eher einen Grünton, probieren Sie es aus. Am Ende zerfällt der Schein dann zu schwarzer Asche. Wenn Sie diesen Prozess nachvollziehen können, dann wissen Sie ganz sicher, dass dieser Schein eine echte EZB-Euro-Note war.


Da der Teuro der Deutschmark nun schon seit Längerem in der Wertigkeit unterlegen ist, dass sieht jedermann an den Preisen
fürs Tägliche, ist es eigentlich egal wie dieser Totenschein aussieht.
Fakt ist Eines auch diese neuen Schuldscheine werden nicht umsonst
gedruckt. Um so mehr es kostet um so schneller gehts den Bach runter
Schönes Wochenende
H & S