Politik

Kinderopfer bringen gewünschte Wirkung: Schärfere US-Waffengesetze

www.focus.de
10
Januar 2013
13:27
Zitat von www.focus.de:
meint dazu:

Auf einmal geht alles ganz schnell. Kaum ist der Lärm der tödlichen Schüsse von Sandy Hook verhallt und die Gräber der 20 getöteten Kinder verschlossen, beginnt bereits das offensichtlich lange Geplante, hastig seinen Lauf zu nehmen. Und obwohl sämtliche Statistiken beweisen, dass schärfere Waffengesetze nicht für weniger Todesopfer sorgen, sind sich die üblichen Verdächtigen völlig einig in ihren geplanten drastischen Maßnahmen.

Manch einer der Obrigkeitshörigen mag die abgedroschene Phrase “Muss denn immer erst etwas passieren, bis endlich gehandelt wird?” bemühen, um in den Gleichklang der Medien und der Politik einzustimmen, ohne jedoch zu erahnen, dass jene, welche nun zum Handeln aufgerufen werden, durchaus mit in das unfassbare Geschehen verwickelt sein könnten. Und es waren wirklich etliche solcher “Maßnahmen” nötig, um – angeblich – die öffentliche Stimmung endlich in die gewünschte Richtung umschlagen zu lassen.

Im vergangenen Jahr ereigneten sich mehrere tödliche Schießereien in den USA, welche jeweils erhebliche Medienaufmerksamkeit erlangten. Ob im Einkaufszentrum, im Kino oder in der Schule, die Meldungen zeugten jedes Mal von unglaublich brutaler und eiskalter Gewalt, welche entweder auf eine völlig außer Kontrolle geratene Gesellschaft oder auf angeblich zuviel Waffen in den Händen der Bürger hinwies. Kritische Menschen fügen noch hinzu: Oder sie weisen auf absichtlich inszenierte Massaker durch bösartige Hintermänner hin, die auf diese Weise beabsichtigen, endlich die Stimmung wunschgemäß zu kippen.

Und die Wunschliste dieser Lobbyisten zur endgültigen Freiheits- und Rechteberaubung aller US-Bürger ist lang. Der größte Wunsch, nämlich die völlige Entwaffnung der Menschen, steht ganz am Ende. Doch der Weg dorthin soll nun unübersehbar beschritten werden und zwar im Eiltempo. Zunächst sollen Schnellfeuerwaffen verboten, sämtliche Waffenbesitzer überprüft und Magazine mit mehr als zehn Kugeln verboten werden. Außerdem soll der Kauf von Waffen zukünftig registriert werden.

Für den braven Durchschnittseuropäer hört sich das alles höchst vernünftig an, kann er sich doch beim besten Willen nicht vorstellen, sich selbst mit einer Waffe verteidigen zu müssen oder zu wollen. Das ist schließlich – inzwischen von der Mehrheit perfekt verinnerlicht – allein die Aufgabe der Regierung. Doch wären Stalin und auch Hitler wohl trotzdem so “erfolgreich” mit ihren Plänen gewesen, wenn sie nicht zuvor die Menschen systematisch entwaffnet hätten?

Die Anhänger des Rechts auf freien Waffenbesitz in den USA glauben das jedenfalls nicht. Offenbar waren auch die Gründerväter dieser Nation davon überzeugt, dass nur die persönliche Verteidigung jedes einzelnen Bürgers dafür garantieren könnte, die USA vor einer totalitären Regierung zu bewahren. Wie Recht sie doch hatten, denn die USA sind längst auf direktem Wege in einen militanten Polizeistaat.

Während die US-Bürger ab jetzt – motiviert durch ein gewolltes satanisches Blutbad an Kindern – von eben einer solchen faschistischen Regierung systematisch entwaffnet werden, hat sich die US-Heimatschutzbehörde ihrerseits in den vergangenen Monaten mit 1,6 Milliarden Magazinen an Schusswaffenmunition eingedeckt. Benötigen die Beamten tatsächlich soviele Kugeln, um zukünftig die Schulen und Kinos vor irgendwelchen dubiosen und unter Psychopharmaka stehenden “Amokläufern” zu schützen? Oder gibt es hier vielleicht ganz andere Pläne?

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Ein Leserkommentar zum Artikel:

  • Martin Schwingenheuer

    Sehr guter Beitrag, mal wieder! Eine notwendige Bergpredigt, die hoffe ich viele Gehirngweichte erreicht!
    Freie Menschen tragen Waffen, Sklaven nicht!
    Die erste Maßnahme nach dem 2. Weltkrieg die US Bürger zu entwaffnen war der GUN CONTROL ACT. Als Vorlage diente das Waffengesetz der NAZI von 1938!!!
    http://terragermania.wordpress...n-auf-cnn/
    Ich stelle inzwischen fest, dass sogar viele Wahrheitsseiten bei dieser kriegsentscheidenen Frage des rechmäßigen Waffenbesitz kneifen, ähnlich wie bei der Frage der Kernenergie…
    Wenn alle Waffen den Bürgern genommen sind, bedeutet das, dass fortan nur noch Kriminelle bewaffnet sind!….

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