Religion

Keine Religion mehr: Christentum ist nur noch Lebenskultur

www.augsburger-allgemeine.de
4
Januar 2013
13:35
Zitat von www.augsburger-allgemeine.de:
meint dazu:

Minister Bayraktar kann fast uneingeschränkt zugestimmt werden. Das “Christentum” der westlichen Welt, insbesondere das von den Kirchen geprägte, ist längst zu einer Art konsumorientierter Lebenskultur zum Selbstzweck verkommen. Wer sich dagegen zu den ursprünglichen Inhalten des christlichen Glaubens bekennt, gerät zunehmend unter Beschuss von allen Seiten, insbesondere den sogenannten “christlichen”.

Dass der Islam das Christentum genauso wie das Judentum hasst und zu deren endgültiger Zerstörung und Beseitigung aufruft, ist für offen und kritisch denkende Menschen nicht neu. Daher kann es einem Muslim wie dem türkischen Minister sicherlich nur Recht sein, wenn sich das Christentum inzwischen selbst zerstört und damit der weltweiten Islamisierung in die Hände spielt.

Bayraktar sagte außerdem, dass Glaube und religiöse Gefühle die Menschen bzw. ein Land schwächen würden. Das ist richtig und falsch zugleich. Denn wer beispielsweise das Alte Testament studiert, wird erkennen, dass Israel immer dann prosperierte, solange es Gott diente. Fielen die Israeliten dagegen vom wahren Glauben und der Verehrung Gottes ab, kehrten Bedrückung und Leid im Land ein.

Geschwächt werden eine Nation und ihre Menschen insbesondere dann, wenn sie den falschen Göttern dienen. Insofern hat Bayraktar durchaus Recht, denn wer sich den ehemals ernsthaft gläubigen christlichen Westen heute betrachtet, kann diese Entwicklung exemplarisch beobachten. Die USA hatten ein wirklich christliches Fundament und die Menschen waren stets in hohem Maße gläubig. Viele wanderten sogar genau deswegen früher in die USA aus. Das Land wurde wegen dieser Einzigartigkeit zur Weltmacht.

Seit in den vergangenen Jahrzehnten jedoch Zug um Zug Gott aus den Schulen, dem öffentlichen Leben und schlussendlich auch den meisten Kirchen in den USA verbannt wurde, steht die einst mächtigste Nation der Erde vor dem sichtbaren Verfall. Diese Entwicklung geschah natürlich nicht rein zufällig, sondern spiegelt exakt einen 45 Punkte-Plan zur “kommunistischen Übernahme” wider.

So genau er das “moderne Christentum” auch getroffen haben mag, mit einer seiner Aussagen liegt Erdogan Bayraktar klar falsch. Seine Ansicht, dass Religion eine Lebensform sei, welche Glück und Frieden bringe, zeigt, welcher Geist ihn führt. Denn genau diese beiden Dinge sind es doch, welche uns heute die großen Kirchen mit ihrem Wohlfühlevangelium verkünden. Das ehemalige Christentum ist damit inhaltlich quasi auf dem Niveau des Islam angekommen, denn dort sind Glück und Frieden ebenfalls das Wunschziel.

In Sachen Gleichberechtigung, Homophilie, Naturvergötterung und Wohlstandsglauben hat der Islam allerdings noch starke Defizite gegenüber dem glaubensfreien “Christentum” und deshalb fürchtet sich der Minister auch davor, dass der Islam durch diese scheinheilige Lebenskultur vereinnahmt werden soll. Am Ende stünde eine Art Chrislam, welcher weltweit 3,4 Milliarden Menschen vereinen könnte.

Bayraktar hat daher richtig erkannt, dass vom heutigen “Christentum” eine große Gefahr ausgeht. Doch diese liegt nicht etwa in der Bedrohung eines verwässerten Islam, sondern vielmehr in der offensichtlich zielgerichteten Beseitigung der einzig wahren Erlösungslehre der Bibel, auf welche sich das “Christentum” einst stützte:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Johannes 14,6

Weder unsere völlig verweltlichten Kirchen noch der Islam noch eine andere Religion führt die Menschen zur Wahrheit und zum ewigen Leben, das schafft allein derjenige, welcher für die Schuld der Menschen bereits bezahlt hat: Jesus Christus. Und es ist wahrlich nicht kompliziert, diesen Weg zu gehen. Allerdings sollten dabei das heutige sogenannte “Christentum” und die Kirchen möglichst gemieden werden und der Blick allein auf das Wort Gottes gerichtet sein.

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6 Leserkommentare zum Artikel:

  • Hans Reuter

    Also wenn ich das alte Testament lese, insbesondere die 5 Bücher Mose den sogn. Pentateuch, dann finde ich dort eine Unmenge unchristlicher Dinge, ja geradezu das Gegenteil der Lehre Christi. Es ist ist schon eigenartig, aus dem alten Testament, dem Koran und auch dem Talmud schlägt mir überall der gleiche lodernde Hass entgegen. Dies hat alles mit der klaren und theologiefreien Lehre Christi nichts zu tun und eine Verbindung von alten und neuen Testament halte ich für unstatthaft.

  • TK 13

    Wie unglaublich dumm hat man die Menschen nur gemacht,aber jeder bekommt dass was er verdient.
    Gottverlassenes Volk,Du wirst es büssen,bis in alle Ewigkeit.
    Noch niemals in der Weltgeschichte hat das Volk verstehen wollen
    wie es betrogen wird. Dummheit muss zu guter letzt bestraft werden.

  • doc123

    Sorry Autor dieses Textes.
    Homophilie ist auch im Christentum eine Sünde.
    Die gleichberichtigung wird durch die Atheisten geführt um uns zu schwächen.
    Kenne viele vom anderen Ufer (Homos). Man soll sich fragen wem nützt es diesen Zustand?
    Die Moslems haben von uns keine Angst. :-) Sie wissen das der Westen auf wackligen Beinen steht. Aber wer ist schon der Westen? (Engländer, Deutsche, Franzosen, etc. ) Schwäche Völker im Glauben.
    Gretz

  • Daniel Zuflucht

    Was hat den GLAUBEN mit Religion zu tun? Gar nichts. An IHREN Taten werdet ihr sie erkennen, heisst es.
    …und hütet euch vor den Schriftgelehrten…Warum wohl?
    Na ist doch auch klar. Wissen ist Macht und die, die diese an sich gerissen haben, wollen eben diese behalten um die “Unwissenden” in Schach zu halten…Läuft doch ganz gut das weltliche/klärale/monopolistische Theater..(siehe Brüssel etc…).Hauptsache, wir sitzen alle in der ersten Reihe…
    Gott zum Gruße

  • Nikodemus

    Das offizielle Christentum in Deutschland stirbt langsam aus und das ist gut so! Die Zukunft liegt in kleinen freien Gemeinden, die sich weder vom Staat kaufen lassen noch den Weg Christi verlassen, sondern ihrem Herrn treu folgen.

    Das etablierte Christentum Deutschlands ist ein schlimmes Hindernis bei der Ausbreitung des Reiches Gottes geworden. Nicht nur, dass man vor der Welt ein grottenschlechtes Zeugnis abgibt, man verführt sogar noch die Kinder Gottes zu den eigenen Sünden. Das aber wird sich Gott auf die Dauer hoffentlich nicht mehr anschauen!

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