Kinderkriegen auf Kommando: Mit Steuernachlass gegen die Demografie
Es ist wirklich erstaunlich, wie erfolgreich die deutsche Politik in Sachen drastischer Reduzierung der Weltbevölkerung ihren Weg geht, ohne auch nur ansatzweise von der Realität belästigt zu werden. Nun kommt ein “Experte” auf die glorreiche Idee, Familien finanziell besser zu stellen, was in anderen Ländern quasi selbstverständlich ist. Was wird unsere Eugenik-Politik dagegen tun?
Im Grunde ist es mehr als offensichtlich, dass Familien und insbesondere Kinder in unserem Land schon lange nicht mehr willkommen sind – es sei denn, sie stammen aus anderen Kulturen und “bereichern” uns auf unsere eigenen Kosten. Kinder zu zeugen und großzuziehen, ist heute schon fast schlichtweg zur reinen Kostenfrage geworden, denn die paar Euro Unterschied, welche ein Paar mit Kindern gegenüber den Singles und kinderlosen Lebensgemeinschaften genießt, machen den Kohl wahrlich nicht fett.
Weil das Geld eines durchschnittlichen Alleinverdieners jedoch schon länger nicht mehr für eine ganze Familie mit einem oder gar mehreren Kindern reicht, müssen heute in vielen Fällen die Frauen ebenfalls arbeiten gehen. “Müssen” ist allerdings das falsche Wort, weil niemand offiziell dazu gezwungen wird, sich dem allgemeinen Konsumwahn vom Eifohn bis zum Eigenheim zu unterwerfen. Trotzdem tun es die meisten, denn alle wollen doch irgendwie dazugehören und mitreden können.
Außerdem sind viele Frauen schließlich alleinerziehend und sind nach geltender Gesetzeslage sogar zur Arbeit verpflichtet. Doch auch in diesem Fall gilt: Keine Frau wird gezwungen, sich von ihrem Partner zu trennen, weil ihr sein Gesicht plötzlich nicht mehr gefällt und es doch noch so viele andere und deutlich bessere Männer gibt. Umgekehrt gilt freilich dasselbe, wenn auch mit geringerem statistischen Anteil.
Unabhängig von dieser gesellschaftlichen Selbstzerstörung ist der Hauptgrund für das Demografieproblem allerdings der finanzielle Faktor. Wenn Kinder lediglich noch dann auf der Wunschliste stehen, sofern die persönliche Karriere erfolgreich gestartet wurde und diese nach einer kurzen Geburtspause gleich wieder fortgesetzt werden kann, dann bleiben die Kleinen wohl ein Leben lang nur eine Art Störfaktor, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Denn günstiger werden sie im Lauf der Jahre keineswegs.
Ein Ehepaar, welches als Doppelverdiener gerade mal so den gemeinsamen Lebensunterhalt gestemmt bekommt, hat im Grunde gar keine Chance auf Kinder, weil dadurch unmittelbar ein Einkommen wegfallen würde, selbst wenn die Frau schnellstmöglich wieder arbeitet. Doch dann stellt sich die Frage nach dem Sinn, denn Kinder zum reinen Selbstzweck zu bekommen, danach jedoch gar keine Zeit zu haben, sich selbst um sie zu kümmern, sie zu erziehen und ihre Gegenwart zu genießen, ist dann nur noch eine Art Statussymbol zum Mitreden.
Für all diese Probleme bietet die französische Lösung durchaus einen interessanten Ansatz, allerdings wird sich diese bei uns trotzdem nicht durchsetzen lassen, denn wer sollte das bezahlen? Der Staat beansprucht doch längst den größten Teil des individuellen Einkommens für sich, freiwillig verzichtet der garantiert nicht auf Geld. Es käme also lediglich eine äußerst komplexe Speziallösung mit erheblich steigenden Steuern und mit tausenden von Ausnahmen in Frage, ganz so wie wir es von den Gaunern in Berlin gewohnt sind.
Insofern bleibt den wenigen Kinderlieben in unserem Land wohl nur eine Wahl: Entweder auszuwandern oder sich stark im Lebensstandard einzuschränken und dafür dann selbst für die Kinder zu sorgen. Letzteres mag zwar auf den ersten Blick keine Alternative darstellen, aber wer sich von all den kranken gesellschaftlichen und finanziellen Zwängen befreit, der braucht gar nicht mehr so viel Geld.


Einen gesunden Minimalismus zu leben, ist sicher niemandes Schaden und man trotzdem noch nebenher etwas aufbauen…
Unabhängig und Frei von gesellschaftlichem Ungemach zu werden, sollte jedrmanns Bestreben sein.