Religion

Pensionierter Religionslehrer glaubt nicht an, sondern nur wie Jesus

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www.stuttgarter-zeitung.de
12
Dezember 2012
12:44
Zitat von www.stuttgarter-zeitung.de:
meint dazu:

Es ist wirklich erstaunlich, welche “Früchte” die sogenannte Bibelkritik mit sich bringt. Nicht nur führt sie dazu, dass selbst Religionslehrer die Bibel insgesamt in Frage stellen und lediglich Teile als Wahrheit bezeichnen, sondern sie zerstört sogar die gesamte Heilslehre, indem Jesus lediglich auf eine Art gewöhnlichen Menschen mit gewissem Vorbildcharakter reduziert wird.

Das Kernproblem an der Sache ist die Frage, ob denn nun die Bibel insgesamt wahr ist oder nicht. Kein ernsthafter Christ wird anzweifeln, dass diese 66 Bücher das inspirierte Wort Gottes wiedergeben. Wie sonst ist es möglich, dass ein derart klarer roter Faden über die Zeit des Verfassens dieser Schriften von weit über tausend Jahren beibehalten werden konnte, noch dazu, wo etwa 40 ganz verschiedene Autoren daran beteiligt waren, welche sich größtenteils weder gekannt hatten noch die anderen Schriften zu Gesicht bekamen?

Der größte Bestseller der Geschichte wurde außerdem schon vielfach durch archäologische und historische Beweise klar bestätigt. Aber offenbar ist es genau das, was manche Menschen fürchten. Es könnte am Ende eben doch zutreffen, was in diesem Buch all jenen angekündigt wird, welche sich unrechtmäßig an ihm vergreifen:

Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Offenbarung 22,18-19

Es ist die klare politische Absicht seit Jahrzehnten, die Gesellschaft vom christlichen Glauben zu “befreien” und mittels einer neuen und wertefreien Ideologie in ein schlussendlich völlig bösartiges Chaos zu überführen. Ein persönliches Erlösungswerk, wie das durch Jesus Christus für jeden einzelnen Menschen, hat darin selbstverständlich keinen Platz mehr und wird von außen wie von innen bewusst und planmäßig zerstört – mit leider großem Erfolg.

Aus diesem Grunde wird mit aller Macht versucht, den Menschen von Kindheit an – nämlich bereits im Religionsunterricht an den Schulen – klarzumachen, dass die Bibel gar keine vertrauenswürdige Quelle ist. Damit einher geht natürlich insbesondere der Versuch, Jesus Christus in seiner Person als Sohn Gottes zu degradieren und sein einmaliges Erlösungswerk zu vernichten. Wer hinter dieser Absicht steckt, dürfte klar sein, es ist der Herrscher dieser Welt.

Es ist schon bemerkenswert bzw. äußerst tragisch, wenn ein Religionslehrer während seiner 40 jährigen Schuldiensttätigkeit nachhaltig dafür gesorgt hat, in den Kindern den Samen des Zweifels zu säen, denn diese Saat ist später bei vielen erfolgreich aufgegangen, wie uns unsere Gesellschaft unmissverständlich zeigt. Heute leben bereits die Kinder dieser damaligen Kinder und wissen beispielsweise über die Inhalte der Bibel fast gar nichts mehr.

Die Krönung der gottlosen Heuchelei begeht dieser pensionierte Lehrer allerdings mit seiner Aussage, dass Jesus nicht der Christus sei bzw. dass er diesen Titel und die zugehörige Verehrung nicht verdiene. Er geht sogar noch weiter und meint, er glaube nicht an Jesus, sondern nur “wie” Jesus und an dessen Lebensführung. Es ist wahrlich eine Unglaublichkeit, denn da haben selbst manche Atheisten noch mehr Achtung vor unserem Schöpfer, auch wenn sie ihn leugnen.

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4 Leserkommentare zum Artikel:

  • Nikodemus

    Schlimm, dass die geistlichen Lehrer unserer Jugend solchen Mist lehren. Sowas kann letztlich nur in der Gottlosigkeit enden und wo die hinführt, das sehen wir mittlerweile alle…

  • Volker

    Glauben an Jesus, das ist eine große Sache, das kann ein Mensch aus sich möglicherweise tun.

    Glauben wie Jesus ist noch viel größer, allerdings mit der konsequenten Einschränkung, dass es dann nicht mehr mein Glaube ist, sondern SEIN Glaube in mir, der mir aus Gnade geschenkt wurde.
    (Ich nehme an, dass der Herr Religionslehrer es auch nicht so meinte)

    Insofern ist die Aussage “Glauben wie Jesus” biblisch möglich, allerdings ist Jesus selbst dann der durch den hl. Geist der Glaubende.

  • Johannes

    Das Wort “Religionslehrer” sagt schon alles!
    Denn Jesus predigte keine Religion, sondern verkündete das Evangelium.
    Bin froh, dass Wikipedia sein Artikel über Jesus geändert hat und ihn nicht mehr Religionsstifter nennt.

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