Politik

Merkel plündert Souveränität: EU soll noch mehr Macht bekommen

www.spiegel.de
18
Oktober 2012
13:12
Zitat von www.spiegel.de:
meint dazu:

In trauter Einmütigkeit mit ihrem Bundesfinanzminister betonte Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung, wie wichtig der Euro für die EU sei. Er stünde nämlich nicht nur einfach für eine gemeinsame Währung, sondern für die alles umfassende Einigung Europas. Kein Wunder also, sieht auch sie die Notwendigkeit und zeigt ihre vollständige Bereitschaft, dem EU-Währungskommissar einen unbeschränkten Durchgriff auf alle nationalen Haushalte zu erlauben.

Wer zwischen den Zeilen lesen kann, sieht deutlich, wie unverblümt Merkel die Wahrheit durchblicken lässt. Die tatsächlichen Absichten hinter dem Euro sind nämlich in der Tat nicht einfach nur ein gemeinsamer Währungsraum, welcher hier und da ein paar Vorteile – bei gleichzeitig vielen Nachteilen – für Bürger und Wirtschaft bietet, sondern er ist das Instrument der Wahl, um aus einem ehemaligen Europa freier Einzelstaaten einen einzigen diktatorischen Superstaat nach dem Prinzip der UdSSR aufzubauen.

Merkel macht ihre Sache diesbezüglich wirklich gut. Fast drängt sich der Eindruck auf, sie führe nicht einfach nur einen Auftrag der Finanz- und Machtoligarchie im Hintergrund aus, sondern stünde wirklich voll und ganz hinter dem, was sie hier durchzieht. Möglicherweise wurde ihr ein entsprechender Posten in der zukünftigen Superdiktatur versprochen, wenn sie das Ziel erreicht, schließlich deutet sich seit dem vorletzten Bilderbergertreffen an, dass ihr ein neuer Kanzler der SPD folgen könnte.

Wer auch immer Merkel dazu auserwählte, einige der wichtigsten Sargnägel für die BRD und die anderen europäischen Nationalstaaten einzuschlagen, er hat eine gute Wahl getroffen. Insbesondere die Taktik, dieses Mal eine starke Frau aus dem Osten anstatt eines charismatischen Mannes aus Österreich mit auffälligem Oberlippenbart an die Spitze unseres Landes zu setzen, war strategisch äußerst raffiniert und lässt nur wenige kritische Bürger Verdacht schöpfen.

Niemand sollte mehr daran zweifeln, welches perverse Spiel hier vor unser aller Augen abgezogen wird. Viele Menschen haben zwar von Kindheit an eingetrichtert bekommen, gegen eine erneute Diktatur dieser Art anzukämpfen, damit sich so etwas wie zwischen 1933 und 1945 nie mehr wiederholen könne. Das ist auch gut so, aber die Leute haben diesbezüglich leider die völlig falschen Antennen ausgefahren. Anstatt auf plumpe und laute Töne von “rechts” zu schauen und alles Derartige in blinder Gutmenschlichkeit unmittelbar zu bekämpfen, sollten die Menschen viel mehr auf die echten und realen Gefahren achten, welche sich uns von vorne auf leisen Sohlen nähern.

Eine Kanzlerin, die davon spricht, allen Eurostaaten die eigene Haushaltsautorität abzuerkennen und nach Brüssel zu verlagern – alternativlos -, ist schon mehr als bedrohlich und sehr offensichtlich. Wenn diese Frau jedoch wie nebenbei erwähnt, sich bedingungslos für diesen Plan stark zu machen, insbesondere bei denjenigen Ländern, welche noch keine Bereitschaft dafür zeigen, sollten die Alarmglocken zu schrillen beginnen. Was bedeutet das denn, sich gegenüber denjenigen stark zu machen, die nicht freiwillig folgen wollen?

Diese kommende Diktatur wird die dunkle Zeit von vor 80 Jahren noch weit in den Schatten stellen. Insbesondere der Weg dorthin verläuft jedoch ganz anders, denn anstatt roher Gewalt und Krieg, ist das Mittel der Wahl diesmal die Schuldenschlinge um den Hals aller Länder. Um nicht pleitezugehen und damit die jeweilige Regierung an der Macht bleiben kann, werden die Pleitiers von den Gebern – es gibt ja eigentlich nur noch einen – weiterhin finanziert, sofern sie ihre Souveränität brav an die Brüsseler Diktatur abtreten.

Wir werden schon bald sehen, inwieweit der Plan gelingen wird. Es sieht allerdings nicht gut aus für unsere Freiheit, Unabhängigkeit und unseren Wohlstand. All das steht inzwischen offen zur Disposition, weil der Euro “alternativlos” sei. Und schließlich hat die EU-Diktatur doch nicht umsonst gerade den Friedensnobelpreis erhalten. Wer an diesen altmodischen Werten hängt, speziell an der Freiheit, sollte sich lieber schnell nach einer Alternative umschauen.

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Ein Leserkommentar zum Artikel:

  • Wieder einmal ein sehr guter Kommentar. Diese Zeilen werde ich aufbewahren und ggfs. mal einigen Leuten vorlesen. Erst neulich habe ich bei einem Abendessen mit einigen zum Teil mir unbekannten Personen auf das Thema EU, Merkel usw. angesprochen, dergestalt wie hier im Artikel nachzulesen ist. Da haben einige große Augen gemacht und ungläubig geschaut. Schafe eben !!

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