Wieder einmal ist die Rede von einem “unerwarteten” Wirtschaftseinbruch. Dabei ist derartiges Gefasel absolut daneben, denn wer die weltweite Situation in den vergangenen Jahren beobachtete und auch nur einen Funken Verstand besitzt, dem war klar, was kommen musste und was nun auch kommt. Die “überraschende” globale wirtschaftliche Abkühlung war schon lange absehbar und sie ist zudem erst die Spitze eines gigantischen Eisbergs, welcher die Weltwirtschaft und das Finanzsystem demnächst rammen und versenken wird.
Die IWF-Volkswirte erwarten dagegen für die zweite Jahreshälfte von 2013 wieder einen Aufwärtstrend der Weltkonjunktur. Nun, klar, so wird das dann wohl auch kommen, ganz bestimmt, die müssen es ja schließlich wissen. Wie verlässlich derartige Prognosen dieser selbsternannten “Experten” jedoch wirklich sind, haben sie uns in der Vergangenheit zur Genüge bewiesen. Keiner dieser vermeintlichen Durchblicker hatte die Krise 2008 kommen sehen. Es ist allerdings nicht anzunehmen, dass diese Nichterkenntnis pure Absicht war, sondern diese Pfeifen wissen es größtenteils wohl tatsächlich nicht besser.
Im Gegensatz zu Leuten wie beispielsweise Gerald Celente haben sie auch lediglich ein wenig brauchbares Fundament, auf dessen Basis sie die eindeutig negative Entwicklung vorausahnen könnten. Vermutlich ist selbst bei einigen dieser ranghohen Volkswirte kein Verständnis über unser Schuldgeldsystems vorhanden. Damit wird es natürlich schwierig, korrekte Voraussagen abzugeben, denn ihnen stehen lediglich statistische Daten, die größtenteils auch noch gefälscht oder passend zurechtgebogen wurden, und eine dicke Glaskugel zur Verfügung.
Immerhin einen Zusammenhang haben sie erkannt: Wenn es den Großen der Weltwirtschaft schlecht geht, hat das auch unmittelbare Auswirkungen auf die sogenannten Schwellenländer. Das ist nunmal so in einer globalisierten Welt. Die einen reißen die anderen mit in den Abgrund und das ist sogar durchaus gewollt. Außerdem sollten die Damen und Herren des IWF auch einmal darüber nachdenken, ob ein unaufhörliches prozentuales Wachstum der Wirtschaft überhaupt möglich ist, da wir immerhin auf einer begrenzten Kugel leben. Aber diese Frage stellt sich üblicherweise keiner dieser Ökonomen.
Was die “Experten” des IWF offenbar ebenfalls nicht begreifen können oder wollen, ist der aktuelle Hang zum Sparen. Das geschieht jedoch weniger freiwillig, als vielmehr notgedrungen. Würden die westlichen Regierungen nämlich weiterhin mit Geld um sich schmeißen wie bisher, wäre längst Schicht im Schacht. Sie sind gezwungen zu sparen, weil ansonsten die Schuldenkurve noch schneller senkrecht nach oben rasen und das Finanzsystem dann unmittelbar kollabieren würde.
Der eingeschlagene Weg der Staaten in Richtung Sparzwang hat die Exponentialfunktion zunächst zwar etwas gedrückt, doch weil auch das – sowieso nur geringfügige – Sparen nicht viel hilft, haben die Zentralbanken jetzt auf Gelddrucken umgeschaltet, was wiederum beschleunigend in Richtung Crash wirkt. Jeweiliger Wohlstand und Wirtschaftskraft der westlichen Nationen wird damit auf globaler Ebene aneinander angeglichen werden, sprich deutlich abgesenkt. Dies ist notwendig, um die Menschen zur geplanten Unterwerfung unter die Neue Weltordnung zu zwingen.
Egal, was alle diese sogenannten “Experten” des IWF oder von anderen Institutionen daherfaseln, die Welt steht weiterhin unmittelbar vor einem noch nie dagewesenen Zusammenbruch. Die jetzt festgestellten und “unerwarteten” minimalen Einbrüche sollten wir als das betrachten, was sie sind: Als erste Vorbeben einer weltweiten, gigantischen Finanz-Erdbebenkatastrophe, welche uns in Kürze erwartet.

