Die Inflation ist wie ein Flaschengeist: Ist dieser erst einmal aus der Flasche, kann er nicht mehr zurückgeholt werden. Da helfen auch keine beschwichtigenden Ausreden seitens Banken und Politik, denn die Geschichte lehrt eindeutig etwas anderes. Da die Masse jedoch allgemein glaubt, die Geschichte würde sich nicht wiederholen, erkennt kaum jemand die wahre Gefahr – und das, obwohl die Deutschen Inflations-Allergiker sind.
Was Jain verschweigt, ist die Ausweglosigkeit aus der Schuldenfalle. Selbst wenn durch eine hohe Inflation die Schuldenlast vordergründig sinkt, die Exponentialfunktion im sterbenden Geldsystem wird damit trotzdem nicht außer Kraft gesetzt. Hinzu kommt – und das übersehen die meisten grundsätzlich -, dass die Einkommen der Bürger in keinster Weise mit der galoppierenden Inflation Schritt halten können. Das Zurückzahlen der Immobilienschuld wird daher nicht mit einem einzigen Geldschein mit zig Nullen möglich sein, weil nämlich das Brot beim Bäcker schon ein Vielfaches davon kosten könnte.
Viele übersehen den Weg der Inflation, welche nicht einfach über Nacht da ist. Während die Lebenshaltungskosten durch die brutale Teuerung regelrecht explodieren, bleiben die Gehälter lange konstant und werden, wenn überhaupt, nur verzögert angehoben. Darauf hoffen können zudem eigentlich nur Staatsangestellte, denn die Regierung kann es sich kaum erlauben, Polizei und Militär in die Armut zu treiben, weil sich deren Loyalität sonst ganz schnell in Luft auflöst. Dafür jedoch kann sie sich durch EZB und Co lange Zeit beliebig viel – wertloses – neues Geld beschaffen.
Zwar hat der Deutsche Bank-Chef durchaus Recht damit, dass die Schuldenlast von Staaten und Bürgern durch Inflation gesenkt wird. Das funktioniert allerdings nur in der Theorie, denn bis sich dieser Effekt positiv auf das Portemonnaie eines Privathaushaltes durchschlägt, ist die Familie längst verhungert oder zumindest bankrott, weil die Teuerung jeglichen finanziellen Spielraum schnell auffrisst. Während heute noch ein sehr geringer Teil des Einkommens für Lebensmittel ausgegeben werden muss, kann sich das ruckzuck ändern und die Schulden werden zur Falle.
Hohe Inflation oder Hyperinflation ist daher niemals gut, auch nicht wenn damit der Euro “gerettet” werden könnte, und wenn Anshu Jain dreist behauptet, Inflation würde sich langfristig lohnen, dann meint er damit keinesfalls den durchschnittlichen Bürger. Im Gegenteil, von der Eurorettung profitiert nur eine Seite: Die Banken und damit Jain und Konsorten selbst.
Wäre die Politik unabhängig von den Banken – hätten wir also kein faschistisches System -, hätte es vermutlich sogar schon ein paar konkrete Versuche gegeben, unser Land aus der Eurofalle zu befreien. Stattdessen wird jedoch verraten und verkauft, was das Zeug hält. Die jetzt kommende gigantische Inflation wird für eine massenhafte Verarmung, unglaubliches Elend und für viele Todesopfer sorgen. Dies ist ein hoher Preis, aber aus Sicht der gierigen Banken ist der Preis eben trotzdem gerechtfertigt und “lohnenswert”.


Wie heisst eben mal noch der Co-Chef der D E U T S C H E N B A N K
dass sagt doch wahrscheinlich schon Alles !!!!
der wird wahrscheinlich den jetzigen Chef bald ablösen.
Schönes Geld der Leute; bald futsch !!!!!!!!!!
Holt es lieber ab, dann ist diese Bande schneller Pleite wie gehofft !
H & S