Wirtschaft

Konjunktur kennt nur noch eine Richtung: Abwärts

www.zeit.de
27
August 2012
12:49
Zitat von www.zeit.de:
meint dazu:

So ist es, ein Ende der Krise ist nicht in Sicht. Wie auch, wenn die Probleme ständig nur vertuscht und verschleiert und ihre Ursachen gänzlich ignoriert werden? Nach wie vor herrscht seitens der Politik und auch überwiegend in sämtlichen Medien Stillschweigen über den eigentlichen Kern der Krise: Das Schuldgeldsystem. Es bleibt daher den meisten Menschen immer noch verborgen, warum die versuchten Rettungen gar keine Lösungen bringen können.

Eine Schuldenkrise mit allmählich exponentiell ansteigender Verschuldung von Staaten, Unternehmen und Bürgern kann eben nicht einfach durch noch mehr Geld und Schulden gelöst werden, egal wie niedrig die Zinsen auch sein mögen. Obwohl es im Grunde genommen schon jedem Kind einleuchtet, dass ein brennender Benzintank nicht mit Benzin gelöscht werden darf, scheint diese logische Erkenntnis den meisten Menschen in Bezug auf das Geldsystem zu fehlen.

Dies dürfte im Wesentlichen am fehlenden Verständnis der Hintergründe zur Gelderzeugung aus dünner Luft liegen. An welcher Schule oder bei welchem Studiengang lernen die Schüler und Studenten denn die elementaren Grundlagen über unser Schuldgeldsystem? Nirgendwo, das ist genau das Problem. Kaum jemandem ist wirklich bewusst, wie Geld entsteht und dass Geld nichts anderes ist als Kredit, als Schulden. Fragen Sie doch mal Ihren Bänker, ob er das weiß. Selbst viele von denen wissen das nicht. Vielleicht ist diese kollektive Unwissenheit auch pure Absicht? Wer weiß, jedenfalls ist sie die Ursache, warum es kaum Widerstand gegen das Gehampel der Obrigkeit gibt.

Solange in früheren Stadien das exponentielle Wachstum der Schulden noch nicht systemgefährlich ist und die Wirtschaft ebenfalls ständig wächst, ist alles gut. Niemanden interessiert zu diesem Zeitpunkt die später daraus resultierende Problematik, schließlich profitieren fast alle davon. Irgendwann jedoch hinkt das Wirtschaftswachstum der exponentiell steigenden Verschuldung immer stärker hinterher und die “Experten” rufen in ihrer Naivität nach noch mehr Wachstum.

Auch das kann eine Weile lang gutgehen. Allerdings ist hier dann irgendwann schlagartig Schicht im Schacht und die Exponentialfunktion wird zur tödlichen Falle. Noch immer bleibt die wahre Ursache weitestgehend unbekannt, stattdessen wird die Verschuldung sogar noch beschleunigt und Unmengen an frischem Geld gedruckt, um das Benzinfeuer mit immer mehr Benzin zu löschen.

Erst wenn die halbe Welt in Flammen steht werden plötzlich Stimmen laut, welche diesen Wahnsinn in Frage stellen. Für eine Rettung ist es zu diesem Zeitpunkt längst zu spät, der Brand kann nicht mehr eingedämmt werden, sondern es bleibt nur noch das Abwarten, bis die Flammen von selbst verlöschen bzw. bis uns das gesamte System um die Ohren fliegt.

Aus diesem Grunde ist die gerade immer deutlicher zu Tage tretende Rezession ein “gutes” Zeichen, denn damit verbunden sinken die möglichen “Lösch-Möglichkeiten” der Politik und das große Finale steht bald vor der Tür. Es sollte jedem klar sein, sich zu diesem Zeitpunkt so schnell es geht und so weit wie möglich aus der Gefahrenzone zu entfernen, denn wann das restliche Benzin im Tank in die Luft geht, weiß niemand.

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