Nach außen hin betonten Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble stets, alle Euroländer im gemeinsamen Währungsraum unbedingt halten zu wollen. Wenn sich nun herausstellt, dass in einem dunklen Hinterstübchen des Kanzleramts eben doch sehr konkret über die Folgen eines solches Euro-Austritts nachgedacht wird, dann schwindet wieder einmal ein Stückchen mehr der noch verbliebenen Glaubwürdigkeit dieser Regierung.
Freilich betrifft dieser Glaubwürdigkeitsverlust nur diejenigen, welche tatsächlich noch so naiv sind und der gewählten Volksvertreter-Verbrecherbande im Reichstag treu ergeben ihre Lügen glaubt. Den kritischen Geistern dagegen war schon lange klar, dass hinter verschlossenen Türen über einen solchen möglichen “Unfall” und dessen unmittelbare Konsequenzen nachgedacht wird. Im Übrigen steht sicherlich auch ein anderes Diskussionsthema in dieser geheimen Arbeitsgruppe auf der Tagesordnung: Der eigene Austritt der BRD aus der Eurozone.
Bedeutet dies nun, die ständigen “alternativlosen” Rettungsversuche des Euro seitens unserer Regierung sind allesamt nur Augenwischerei und Beruhigungspillen? Und was will uns Wolfgang Schäuble mit seiner Äußerung über die “Grenze dessen, was irgendwie wirtschaftlich vertretbar” ist sagen? Das bisherige Geschehen war nicht wirklich von Grenzen geprägt, sondern eher von unendlichen Rettungsschirmen und Blankoschecks bis hin zum finalen Ausverkauf und Hochverrat der Souveränität unseres Landes.
Hier zeigt sich vielmehr die Panik, in welcher sich die Beteiligten befinden, denn zum einen sind sie zu jeder erdenklichen Schandtat gegen die eigene Bevölkerung imstande – und zwar ohne mit der Wimper zu zucken – und zum anderen treffen sie heimliche Vorkehrungen für den Fall, dass eben diese “geretteten” Länder am Ende doch nur tun und lassen, was sie wollen. Das hat weder mit Vernunft noch mit Verantwortung zu tun und schon gar nicht entspricht es dem Verhalten, was ein Volk von seinen gewählten Vertretern erwarten würde.
Dieses Gesindel ist bereit, alles zu tun, wirklich alles, nur um die eigene Haut zu retten, selbstverständlich ausschließlich auf Kosten der Allgemeinheit. Wer nämlich einen solchen heimlichen Krisenstab unterhält, der hat an anderer Stelle mit Sicherheit noch mehr Leute sitzen, welche sich ausschließlich mit den notwendigen Vorsorgemaßnahmen der persönlichen Rettung der Regierungsmitglieder befassen. Im Falle eines Versagens sämtlicher Rettungsschirme und der vollständigen Eskalation nach einem Dominoeffekt werden diese sogenannten Volksvertreter auch einen wirklich guten Plan benötigen.


Finde ich richtig, dass dies gemacht wird um für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Man stelle sich vor, was passieren würde, wenn dieser Fall eintreten würde und es wären keine Szenarien geplant worden . . . Im miltärischen Jargon nennt man das “Eventualfallplanung”.