Elite

Goldman Sachs-Diktator: Regierungen sollen Parlamente übergehen

www.spiegel.de
6
August 2012
14:26
Zitat von www.spiegel.de:
meint dazu:

Der liebe Goldman Sachs-Mafiosi Mario Monti schießt gerade in offensichtlicher Pleitepanik ein bisschen über das Ziel hinaus, welches ihm seine Bosse hinter den Kulissen verordnet haben. Selbstverständlich ist es der Plan, die Parlamente zu entmachten, aber doch bitte nicht derart öffentlich, sondern gut hinter strategischen und “alternativlosen” Konsequenzen verborgen. Ein wirklich peinlicher Fauxpas seitens Mario Monti.

Natürlich ist die Forderung Montis an seine Regierungskollegen in der Eurozone, endlich zu einer offenen Diktaturherrschaft zu greifen eine Unglaublichkeit, wenngleich sie nicht wirklich überrascht. Doch nicht weniger groß ist die Farce, wenn nun ausgerechnet die deutsche Politik scheinheilig davon spricht, dass der Italiener die Demokratie beerdigen möchte, wo unsere sogenannten Volksvertreter höchstpersönlich bereits seit Jahren kilometerweit am eigenen Volk vorbei regieren, abstimmen und das Land verraten und verkaufen.

Dabei werden inzwischen durchaus klare Töne laut, zumindest bei einigen der Parlamentarier. Es lässt sich nämlich nicht mehr verbergen, was sich die Eurokraten am liebsten wünschen: Die Verteilung der Schulden der Pleitestaaten auf alle Euroländer, damit das Finanz-Schnellballsystem noch einige Zeit weiterbetrieben werden kann. Während jedoch die wenigen kritischen Stimmen immer noch kaum wahrgenommen werden, springen die Linkssozialisten – früher bekannt unter dem Tarnnamen SPD – nach vorne und wollen die Schulden in der Eurozone vollständig vergesellschaften und sie mit gestohlenem Geld von “Reichen” gegenfinanzieren.

Wer nun hofft, die paar pseudo-echauffierten Abgeordneten würden dem hochverräterischen Treiben endlich einen Riegel vorschieben, der sollte sich nicht zu früh freuen. Auf diese Weise soll lediglich der Schein gewahrt und diejenigen hellhörig gewordenen Bürger wieder beruhigt werden, welche erkannt haben, dass für den Euro jetzt sogar die gesamte Demokratie geopfert werden soll. Abgesehen davon, dass wir hier schon lange nicht mehr – oder noch nie – in einer realen Demokratie leben, würden die Eurokraten sicherlich sogar ihre eigenen Kinder auf dem Altar des Euro opfern.

Aber es geht um mehr in diesem Spiel. Um die Neue Weltordnung zu installieren, müssen sämtliche Staaten in eine solche Situation gebracht werden, aus der sie sich mit eigener Kraft niemals mehr befreien können. Die Verschuldung der Länder, der Unternehmen und auch der einzelnen Bürger muss derart gesteigert werden, dass den jeweiligen Verantwortlichen am Ende nichts anderes übrigbleibt, als die “rettende Hand” der neuen Weltdiktatur zu ergreifen und sich ihr unterzuordnen. Daher ist die Verteilung der Schulden auf alle auch das anvisierte Ziel.

Wie dieses “Rettungsszenario” nach dem Kollaps des Finanzsystems genau aussehen wird, darüber können wir derzeit nur spekulieren. Das willenlose Festhalten am Euro um wirklich jeden Preis und das gleichzeitige unlimitierte Gelddrucken, das unbegrenzte Ausbluten über einen ESM und die jetzt gestartete Propaganda gegen “Reiche” lassen keinen anderen Schluss zu, als ein abgekartetes Spiel, in welches einige der obersten Akteure dieser “Demokratien” in gewissem Rahmen eingeweiht sein dürften.

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