Da hilft jetzt nur noch eines: Schnellstmöglich muss Indien mit Propellern und Solarpanelen zugepflastert werden. Doch die Inder werden sich wohl kaum auf den deutschen Kamikaze-Irrweg begeben und ihr sowieso schon äußerst instabiles Stromnetz mit unbezahlbarem Ab-und-zu-Strom vollständig versauen. Dort helfen jetzt nur noch verlässliche Kraftwerke, welche günstige Energie liefern können.
Als Grund für den erneuten Ausfall wird behauptet, einige Bundesstaaten hätten mehr Strom abgezweigt, als ihnen zustehe. Was sich zunächst nach rückschrittlicher Technik und für westliche Verhältnisse undenkbar anhört, ist in Wahrheit auch bei uns längst keine Frage der Unmöglichkeit mehr.
Denn selbst unser vergleichsweise modernes Stromnetz steht seit Beginn der sogenannten Energiewende fast ständig vor dem Zusammenbruch, zumindest jedoch muss etwa 100 mal häufiger “massiv” regulierend eingegriffen werden als zuvor, um die unzähligen schweren Schwankungen auszugleichen. Zum anderen ist die EU inzwischen dabei, uns jährlich sinkende Stromverbrauchskontingente aufzuzwingen, damit ihr ökomarxistischer Klima-Sekten-Irrsinn bis 2020 entsprechend erfüllt werden kann.
So ist es denkbar, dass es hierzulande bald mehrere Arten von Stromausfällen gibt:
- Ausfälle wegen zuviel Ökowahn und abwechselnd zu wenig oder zu viel “grünem” Strom im Netz.
- Ausfälle wegen Überschreitens des persönlichen Strom- oder CO2-Kontingentes und entsprechender automatischer Zwangsabschaltung des jeweiligen Haushaltes.
- Ausfälle durch zwangsweise Abschaltung wegen unbezahlbarer Stromkosten in immer zahlreicheren Geringverdienerhaushalten.
- Ausfälle wegen unbezahlter Rechnungen seitens der Energieunternehmen, wie beispielsweise in Griechenland.
- Ausfälle wegen allgemein chaotischen Zuständen im Land.
Von der elektrischen Zeitbombe, auf der wir hier sitzen, scheint bisher kaum jemand Notiz zu nehmen. Noch bleiben uns indische Zustände erspart, aber eine Garantie gibt es dafür keine. Ganz im Gegenteil: Je “grüner” das Stromnetz, desto wackeliger wird nämlich hier die ganze Angelegenheit.
In Indien mag in vielen Regionen ein Leben auch noch ohne Strom relativ gut funktionieren. Bei uns hingegen beginnt das Drama bereits mit dem fehlenden Weckersignal, dem Verkehrschaos auf dem Weg zu Arbeit – sofern dort überhaupt etwas ohne Strom funktioniert – und danach erst recht, wenn es ans Einkaufen geht. Ohne Stromversorgung bleiben nämlich nicht nur die Supermärkte und Tankstellen geschlossen, weil die Kassen und Pumpen nicht funktionieren, auch die vielen verderblichen Lebensmittel sind ruckzuck verschwunden – vom jeweiligen Nachschub ganz zu schweigen.
Macht es unter diesen Umständen und bei den derzeitigen Perspektiven dann Sinn, sich mit einem Notstromaggregat abzusichern? Wegen der unbekannten Dauer potenzieller Stromausfälle und der hohen Kosten für entsprechende Treibstoffvorräte, ist es wesentlich sinnvoller, sich in den kritischen Punkten einfach ganz unabhängig vom Stromnetz zu machen. Wer sein Brot zur Not gänzlich ohne Strom backen, sich trotzdem eine warme Mahlzeit zubereiten kann und wessen Lebensmittel auch ohne Energie haltbar bleiben, hat mit Sicherheit die bessere Lösung.

