Schwere Rezession: Schlechte Zahlen aus Spanien
Dabei hatten die Eurokraten so sehr gehofft, dass Spanien zunächst noch nicht als Ganzes unter den “Rettungsschirm” schlüpfen muss, doch die Bankenstützung mit schlappen 100 Milliarden Euro wird das sinkende spanische Schuldenschiff wohl nicht allein am Sinken hindern können. Spanien ist schlicht zu groß, um nun auch noch von EFSF, ESM und Co aus dem Sumpf gezogen zu werden.
Wie angesichts der Tatsache von 25% Arbeitslosigkeit noch immer von einer Rezession gesprochen werden kann, erschließt sich dem kritischen Beobachter allerdings nicht mehr. Derartige Zahlen sind ein eindeutiger Hinweis auf eine tiefe und schwere Depression, aus der dieses Land sich so schnell nicht mehr befreien wird. Da helfen auch keine Rettungsschirme, selbst wenn sie noch so groß wären.
Und genau das ist das nächste Problem: Wer sollte Spanien als Ganzes retten? Alleine in den nächsten drei Jahren müssen durch das Land Staatsschulden in Höhe von fast 300 Milliarden Euro übergerollt und insgesamt 550 Milliarden Euro neu finanziert werden – bei derzeit zwischen sechs und sieben Prozent Anleihenzinsen der direkte Weg in den Bankrott. Mit Sicherheit dürften zudem diese Zahlen nur die Spitze eines noch viel größeren Eisbergs sein.
Während Spanien sich momentan windet und demnächst wahrscheinlich schon den offiziellen Antrag für einen Platz unter dem Rettungsschirm stellen wird, haut es unserer Wirtschaft ebenfalls mächtig die Bremsen rein. Wie lange es wohl noch dauern wird, bis auch die BRD einen Antrag stellt, um sich dann schlussendlich selbst per ESM retten zu dürfen?
Es wird Zeit, sich allmählich auf wesentlich kleinere Brötchen einzustellen, und zwar überall in Europa, denn der wirtschaftliche Niedergang wird auch vor dem Land mit dem angeblich immerwährenden XXL-Aufschwung nicht Halt machen. Wir erleben gerade das Vorspiel zu einer Reihe von schweren Ereignissen, die allerdings nicht für jeden vollkommen überraschend geschehen.
Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Matthäus 24,7
Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm und sieh! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd, und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sprach: Ein Maß Weizen für einen Denar, und drei Maß Gerste für einen Denar; doch das Öl und den Wein schädige nicht!
Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm und sieh! Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist »der Tod«; und das Totenreich folgt ihm nach. Und ihnen wurde Vollmacht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Pest und durch die wilden Tiere der Erde. Offenbarung 6,5-8
Der bevorstehende Krieg im Nahen Osten mit möglicher weltweiter Eskalation, die Ernteeinbrüche in verschiedenen Ländern, der beginnende wirtschaftliche Kollaps und der baldige Crash der Währungen sind schon deutlich am Horizont zu erkennen. Jedes einzelne dieser Ereignisse hat für sich bereits ein enormes Zerstörungspotenzial, zusammen jedoch werden sie die Welt in eine fürchterliche Katastrophe stürzen.
Viele Menschen glauben, sie könnten diesem drohenden Geschehen durch Demos gegen den ESM, Jahresvorräte im Keller oder mittels einer “Schwingungserhöhung” entfliehen. Nun, ihnen sei gesagt, dass sie allesamt eine böse Überraschung erleben werden. Wer sich jetzt nicht in die wirkliche Rettung begibt, der wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% bald gar nicht mehr am Leben sein.

