Eine starke Rezession mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 25%, angekündigte Steuererhöhungen, Kürzungen der Arbeitslosenhilfe und gleichzeitig Milliarden für die Banken sind die idealen Zutaten für eine eskalierende Stimmung im Lande. Spanien macht es nun Griechenland nach und steht fast am Rande eines Bürgerkriegs. Wie lange wird es noch dauern, bis diese Welle vom Süden bis zu uns hochschwappt?
Die spanische Politik ist völlig verzweifelt, denn sie beschließt und verkündet äußerst unpopuläre Maßnahmen gegen die eigene Bevölkerung, was normalerweise keine Regierung freiwillig unternimmt – aus Angst vor einem wütenden Pöbel. Dass Spaniens Führerschaft dennoch diesen für sie gefährlichen Weg geht, zeigt, wie aussichtslos die Lage in ihren Augen ist.
Unternimmt die Regierung nämlich nichts, um die Ausgaben drastisch zu senken, ist das Land demnächst zahlungsunfähig bzw. erhält von der Eurozone keine Rettungsgelder mehr. Spart sie jedoch zu sehr, begehren die Bürger auf. Es ist eine äußerst verzwickte Situation für die spanische Regierung. Sie steht inzwischen mit dem Rücken an der Wand, was auch das brutale Vorgehen der Polizei gegen die eigenen Bürger beweist.
Allzu lange lässt sich dieser Druck seitens der Bevölkerung allerdings nicht unter Kontrolle halten, denn je brutaler die Demonstrationen niedergeschlagen werden, desto mehr Leute gehen auf die Straße und desto brutaler wird auch die Antwort. Zudem sinkt die Loyalität der Staatsdiener, wenn auch ihnen Kürzungen oder Steuererhöhungen drohen, sodass diese die Seiten wechseln – einige Polizisten und Militärs scheinen diesen Schritt bereits vollzogen zu haben. Ohne den Schutz der Polizei sind die Machthaber jedoch sofort am Ende.
Wer diese Entwicklung beobachtet, muss sich fragen, wer denn schlussendlich die deutschen Banken retten wird, wenn auch diese kollabieren? Die Antwort ist einfach: Niemand. Solche drastischen Bilder könnten daher auch irgendwann in gar nicht allzu ferner Zukunft aus Berlin, Frankfurt und anderen deutschen Städten kommen, anstatt aus Athen und Madrid, wo es bis dahin noch ganz anders aussehen könnte.
Gut, dass unsere Regierungen in Europa schon lange dafür Sorge tragen, die Bevölkerungen möglichst vollständig zu entwaffnen, denn sonst würden sich diese Demonstrationen wesentlich schneller in nackten Aufruhr verwandeln. Andererseits wäre ein derartiger Betrug und Ausverkauf durch die Herrschenden vielleicht gar nicht so weit gekommen, wenn die Regierenden wüssten, dass ihr Volk sich gegen ihre Verbrechen wehren könnte.
Eines ist klar: Die Lage ist aussichtslos für alle Regierungen in der Eurozone. Weniger Sparen ist gleichbedeutend mit dem Zwang, noch mehr Geld zu drucken, was schlussendlich eine starke Inflation auslöst, wodurch die Unruhen lediglich eine andere Motivation erhalten.
Die Obrigkeit versucht daher eben einfach nur noch, die Situation solange unter Kontrolle zu behalten, bis sich die gigantischen Staatsschulden endlich von selbst in Luft auflösen – eher unwahrscheinlich – oder aber andere, größere Probleme von dieser Krise ablenken. Ob diese Rechnung aufgeht? Wohl kaum.


Brutale Gewalt . . . in Spanien.
Komisch, n u r Frau Merkel und das Schäubelchen haben nicht gewusst, was in SPA wirklich los ist. G a r n i c h t s haben sie gewusst. Das ist schon . . . .
Tja Leute die Spanier haben zumindest noch einen NATIONalstolz,
lassen sich nicht wie der deutsche Proll auf der Nase rum tanzen.
Mit Aldi-Lidl-Kaufmarkt-und Netto Preisen kan man die dummen
Mäuler noch ein Weilchen bei Laune halten. Hier wird ganz zu letzt
gemeutert verlasst Euch darauf.
Der Michel schläft und merkt nicht wie er im Tiefschlaf erdolcht wird.
Trauriger Laden
Heil und Segen ist da eigentlich schon zu gut gemeint !!!
@TK 13 Wahre Worte! Lange dauerts nicht mehr…
“und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge die kommen sollen über die ganze Erde”. Lukas 21.26