Die Lage ist äußerst prekär, der Euro steht vor seinem Ende und nichts kann seinen Untergang mehr verhindern. Lediglich ein weiteres Hinauszögern ist möglich und genau das ist das Ziel der Aktionen unserer in hektischer Panik agierenden Eurokraten. Wenn Griechenland nach der kommenden Wahl aus dem Euro austritt, könnte dies der Todesstoß für die Zwangswährung sein, daher werden ein paar nette Geschenke vorbereitet.
Weil ihnen das Wasser bis zum Hals steht, wollen es die Diktatoren in Brüssel nun mit offener Bestechung versuchen. Sie wollen den Griechen die Sparfesseln etwas lockern und nicht mehr nur ein, sondern offenbar beide Augen zudrücken. Schließlich ist spätestens seit dem vergangenen Wochenende klar, dass die Rettungsmilliarden auch ohne jegliche Sparverpflichtungen fließen.
Genau das werden sich die Griechen unter keinen Umständen bieten lassen, denn das Land wurde durch die erdrückenden Auflagen in den völligen Ruin getrieben, wobei es diesen durch seine gigantische Überschuldung natürlich schlussendlich selbst verursacht hat.
Es geht jetzt allen Beteiligten einzig und allein noch um einen letzten Zeitgewinn. Die Regierungen der Eurozone sind in heller Panik und wissen weder ein noch aus. Sie versuchen jetzt nur noch, jeden Tag irgendwie heil zu überstehen, ohne zu wissen, was morgen passiert. Warum diese Berufsparasiten in Anbetracht der baldigen Konsequenzen nicht schon längst auf der Flucht aus ihren Ämtern sind, bleibt ihr Berufsgeheimnis.
100 Milliarden Euro für die spanischen Banken haben die Märkte gerade mal für einen Tag stabilisieren können. Demnächst wird für denselben Zeitraum wohl schon eine Billion benötigt. Und obwohl Griechenland im Verhältnis nur ein ganz kleiner Fisch ist, werden womöglich schon bald ähnliche Summen ohne jegliche Auflagen und Verpflichtungen nach Athen fließen, nur um das Land in der Eurozone zu halten und den Crash zu verzögern.
Selbst wenn die Wahl in Griechenland von den Sozialisten gewonnen wird, auch diese neue Regierung muss kurzfristig Erfolge vorweisen können, sonst blüht ihr dasselbe wie ihren Vorgängern. Daher werden sie sich möglicherweise tatsächlich von Brüssel bestechen lassen. So könnte es den Eurokraten tatsächlich gelingen, den Crash nochmals kurze Zeit hinauszuzögern, aber in der Zwischenzeit steigt eben die Gelddruckerei exponentiell an und das unausweichliche dicke Ende wird noch dicker.
Die Uhr tickt unaufhörlich, der Euro wird mit größter Wahrscheinlichkeit noch in 2012 verschwinden, wenn nicht sogar schon diesen Sommer. Wer immer noch darauf vertraut, dass die Eurokraten und unsere Hochverräter in Berlin die Lage unter Kontrolle bekommen, der wird bald große Augen machen.

