Crash

Nächster Pleitekandidat kommt auch bald unter den Schirm: Italien

www.abendblatt.de
11
Juni 2012
16:54
Zitat von www.abendblatt.de:

Erst Griechenland, dann Irland und Portugal, nun Spanien – und künftig auch noch Italien? [...] Experten befürchten, dass mit Italien die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Währungsunion ebenfalls auf Hilfe angewiesen sein wird.

[...]

In keinem anderen Euro-Land ist die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal so stark eingebrochen wie in Italien.

[...]

Der Schuldenberg wird in diesem Jahr weiter steigen. Er soll nach Prognose der EU-Kommission 123,5 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung ausmachen.

meint dazu:

Kaum ist Spanien fürs Erste gerettet, gerät schon wieder der nächste potenzielle Pleitefall in den Fokus der Krisen-”Experten”. Dabei hätten wir diesen Nichtsnutzen, Hochverrätern und Berufslügnern wirklich einmal eine kleine Verschnaufpause gegönnt – und denjenigen, welche diesen Irrsinn finanzieren müssen ebenfalls, nämlich den Bürgern dieser Bananenrepublik.

Zum Glück ist den meisten Menschen hier im Lande noch gar nicht bewusst, dass sie mit all ihren Ersparnissen für sämtliche Pleiten in der Eurozone haften müssen und werden. Ansonsten würden wir wohl über Berlin nur noch eine große Staubwolke erkennen können, welche der wütende Mob hinterlassen hat.

Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Unsere Regierigen geben sich schließlich wirklich jede nur erdenkliche Mühe, nicht nur unser Erspartes und unsere individuelle Altersvorsorge, sondern jegliches Volksvermögen zu verpfänden und zu verschenken. Und da das Geld stets nur für einen guten Zweck ausgegeben wird – investiert wäre hier der völlig falsche Begriff – müssen wir uns im Grunde auch keine Sorgen machen.

Denn wer kennt das Problem nicht: Da bittet eine große Spendenorganisation um die Hilfe der Bürger, aber der Einzelne ist sich unsicher, ob das Geld auch wirklich bei den Bedürftigen ankommt. Diese Frage stellt sich bei der Eurorettung nicht, denn zum einen ist jede Regierung und jede Bank in allen Pleiteländern schwer bedürftig und zum anderen sorgen unsere Volksvertreter dafür, dass auch wirklich kein Euro mehr übrigbleibt, der nicht gespendet wird. Selbst die gesamte Finanzlogistik übernimmt die Bundesregierung und arbeitet mit echten Geldgeiern zusammen: Mit der Brüsseler Eurokratur.

Wenn es nicht so tragisch wäre, was hier vor aller Augen geschieht, könnten wir über diesen irren Hochverrat sogar lachen. Ändern können wir sowieso nichts mehr daran, egal wie viel noch gegen den ESM und Co demonstriert wird. Die Vermögen sind bereits verloren, die Erkenntnis und die Konsequenzen sind nur noch nicht beim Sparer selbst angekommen. Wer sein an sich wertloses Papiergeld noch nicht in Gold, Silber oder andere sinnvolle Sachwerte umgewandelt hat, wird bald die schlechte Nachricht vernehmen.

Sich gegen diesen weiteren Ausverkauf zu sträuben und die Verbrecher in Berliner Reichstag an ihrem Tun zu hindern, macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil, je schneller und intensiver diese Bande den Ausverkauf betreibt, desto schneller ist der ganze Spuk vorbei und der Crash beginnt. Nicht dass der weltweite Kollaps des Finanzsystems ein besonders erstrebenswertes Ereignis wäre, aber zumindest ist danach vorübergehend Schluss mit diesem unfassbaren Betrug an Millionen von unwissenden Bürgern.

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