Trübe Aussichten für Solarschafe: Es wird windig und schattig

www.focus.de
22
Februar 2012
20:52

Nach Angaben aus Regierungs- und Branchenkreisen wird das Fördersystem umgebaut und die Solarförderung ab April um bis zu ein Drittel gekappt.

[...]

Erstmals soll Ökostrom nicht mehr komplett garantiert abgenommen und vergütet werden. Zusammen mit der bereits umgesetzten Januar-Kappung würde die Förderung damit bis April um teilweise fast die Hälfte zusammengeschmolzen.

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Dazu aber soll die staatlich garantierte Vergütung auf den erzeugten Strom auf maximal 90 Prozent begrenzt werden, was die Einschnitte noch verstärkt.

meint dazu:

Geht den Marionetten der CO2-Sekte etwas die Puste aus oder ist es das liebe Geld, was sie gerade panisch macht? Immerhin sieben Milliarden Euro haben die Dachspiegel im vergangenen Jahr an Subventionen verschlungen und dafür gerade einmal mit durchschnittlich knapp drei Prozent das Stromnetz sporadisch mitversorgt.

Doch jetzt bloß keine überstürzte Freude: Wir erleben keineswegs eine Wende in Sachen Solarsubventionen, sondern lediglich eine Art hektischer Schadensbegrenzung. Denn inzwischen ist selbst den obersten Politökos klar, dass sie die immer weiter steigenden Milliardensubventionen bei dem gleichzeitig lachhaften Anteil an der Energieversorgung nicht mehr glaubwürdig rechtfertigen können.

Zwar ist der irre Glaube an die Energiewende durch Solar- und Windstrom immer noch ungebrochen in weiten Teilen der Bevölkerung, aber das Lügenmärchen wird allmählich löchrig. Die nächste Strompreiserhöhung steht bereits vor der Tür und sie wird erneut gewaltig ausfallen. Daher baut die Regierung lieber vor und versucht so, ihren Kopf noch schnell aus der Schlinge zu ziehen.

Natürlich läuft die sowieso schon schwer angeschlagene Solarbranche gegen diese neuen Pläne Sturm, aber wer sein Geschäftsmodell allein auf durch Lügen erschlichenen Subventionen – also im Grunde genommen auf Betrug an der Allgemeinheit – aufbaut, der hat nichts anderes als einen radikalen und brutalen Kahlschlag verdient.

Etwas überraschend ist die Geschwindigkeit, mit der seit einigen Monaten immer schnellere und auch stärkere Kürzungen im Solarstrombereich beschlossen werden. Offensichtlich übertreffen die Hochrechnungen im Wirtschafts- und Umweltministerium die schlimmsten Befürchtungen der kommenden Energiepreise allein wegen der Solarsubventionen, kurz wegen des unsäglichen Erneuerbaren Energien Gesetzes.

Diejenigen, welche ihr Dach bereits mit den Spiegeln vollgepflastert haben, sollten sich nicht zu früh freuen, denn diese Regierung demonstriert fast täglich aufs Neue, dass sie wahrlich zu allem fähig ist. Notfalls auch zu ganz anderen Maßnahmen, wie beispielsweise gesetzlich legitimiertem Vertragsbruch.

Wenn es nämlich plötzlich an die Streichung von bestehenden Subventionen geht, obwohl vertraglich für 20 Jahre fest zugesichert, dann dürfen sich die Kreditfinanzierer unter den Solarschafen so richtig freuen. Zudem steht die Herstellerbranche selbst kurz vor der Massenpleite und wird daher nicht mehr wie bisher als Lobbyist einspringen können.

Die Anzahl der Solarschafe ist außerdem verschwindend gering im Vergleich zu denjenigen Bürgern, welche diesen Mist bislang unfreiwillig mitfinanzieren müssen. Es könnte also noch so richtig ungemütlich in den politisch korrekten Ökobuden im Lande werden. Zeit wird es dafür.

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Ein Leserkommentar zum Artikel:

  • Martin6078

    Mit dem Vertragsbruch seitens der herrschenden Kaste sehen wir ja täglich konfrontiert. Zb.bei dem Renten und Sozialsystem, wie der Staat uns gegenüber vertragsbrüchig wird und unser Geld, unsere Rente und Sozialleistung an Fremde verteilt, die hier nie einen Finger krumm gemacht haben und auch nie einen Cent oder Pfennig eingezahlt hatten.
    Jetzt werden die sogenannten Gutmenschen ja sehen, wenn ihre Lobby vertragsbrüchig wird und die garantierten Dividenden und Subventionen einfach kürzt.
    Es ist zu fragen, was mit dem eingespartem Geld nun passiert, wird es zum Abbau der Schulden genommen? Wahrscheinlich nicht! Die Windlobby kriegt es vielleicht oder die Diäten der Minister werden aufgestockt. Vielleicht neue Brunnenbohrungen für Kriegssichende-äh Friedensichernde Maßnamen, im nahen oder mittleren Osten ?! Wer weiß…

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