Nachhaltigkeits-Religion: Weit, weit weg von der Realität

www.nachhaltigkeitsrat.de
www.nachhaltigkeitsrat.de
20
Februar 2012
18:35

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Schulden-, Euro- und Wirtschaftskrise robust und wird immer „grüner“. [...] Die weiteren Aussichten sind rosig, auch dank der Energiewende und der global anziehenden Nachfrage nach deutschen Umwelt- und Klimaschutzgütern. [...] Unternehmen, die sich intern nachhaltiger aufstellen, schaffen mehr Jobs als Unternehmen, die dies nicht tun.

[...]

Öko-Innovationen, sagt ZEW-Forscher Klaus Rennings, steigerten die „Wettbewerbsfähigkeit der innovierenden Unternehmen, ihr Absatz nimmt zu und ihre Nachfrage nach Personal zieht an“.

[...]

„Langfristig“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría Mitte Februar in Berlin, „könnte Deutschland eine der ‚grünsten’ und effizientesten Volkswirtschaften der Welt werden“. Um das „grüne“ Wachstum nicht zu gefährden, müsse die Bundesregierung allerdings die für den weiteren Umbau benötigten Gelder möglichst effizient einsetzen.

meint dazu:

Rosig und grün sind also die Aussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt, dem deswegen keine der aktuellen Krisen etwas anhaben kann? Eine äußerst naive und beschränkte Sichtweise, aber sie spiegelt perfekt das wider, was dieser krankhafte Öko- und Nachhaltigkeitswahn bei Mensch und Natur anrichtet.

Doch in der Tat: Durch die Energiewende könnte es tatsächlich deutlich mehr Arbeitsplätze geben, denn irgendwer muss ja die liegengebliebenden Elektroautos von den Straßen schieben, in den neuen Heimtrainer-Kleinkraftwerken in die Pedale treten, wenn kein Wind weht und die Kartoffeln von Hand ernten, weil sich die Bauern den obligatorischen Biodiesel nicht mehr leisten können.

Abseits jeglicher Realität leben diese Ökofantasten in ihren staatlich finanzierten Elfenbeintürmen. Weil Geld keine Rolle spielt und jeder noch so irre Trend brav mitgemacht wird, Hauptsache er ist grün und irgendwie öko, glauben diese grünen Männchen, sie könnten die Erde nun genauso gnadenlos herunterwirtschaften, wie sie das einst mit ihrem Herkunftsplaneten sehr erfolgreich geschafft haben.

Das Ergebnis kennen wir: Unser Nachbarplanet, der Mars, ist heute unbewohnt und vollkommen lebensfeindlich, sodass dieses grüne Gesindel auf die Erde ausweichen musste. Wahrscheinlich wurde der Mars zuletzt ebenfalls Opfer dieses Nachhaltigkeitswahns. Wir lernen: Offensichtlich hat diese übertriebene Nachhaltigkeit gefährliche Konsequenzen.

Spaß beiseite, wenn Unternehmen zur Nachhaltigkeit gezwungen werden – freilich nur ganz subtil per politisch korrektem Druck von außen sowie durch Gutmenschen von innen – wirkt sich das natürlich auf die Anzahl der Arbeitsplätze aus.

Zusätzliche bürokratische und damit völlig unproduktive Posten werden geschaffen, welche die gewohnten Arbeitsabläufe effektiv behindern. Wegen der “nachhaltigen” Umstellung muss irgendwann für jeden Mist immer erst irgendein Nachhaltigkeits-Beauftragter um Freigabe gebeten werden. Diese neuen Mitarbeiter beschäftigen sich im Wesentlich mit sich selbst und ihrer grünen Ideologie. Klar schafft das Arbeitsplätze, nur was für welche.

Dieser unnötige Wasserkopf hat selbstverständlich seinen Preis, denn Produkte werden natürlich teurer, weil in der Regel zu den gestiegenen Personalkosten auch neue Maschinen und teurere Rohstoffe verwendet werden. Wie und wodurch diese Mehrkosten schlussendlich finanziert werden, ist klar: Konsument und Steuerzahler kommen dafür auf.

Milliardensubventionen hat der Ökofreund zu tragen, leider auch jeder Gegner dieses Unsinns. Ein echter Öko macht das das jedoch gerne. Noch zumindest. Je grüner, je bio, je nachhaltiger, desto freudiger blecht der Bürger. Ob dieses unendliche und gleichzeitig auch angeblich nachhaltige Wachstum tatsächlich resistent gegen jede Art von Wirtschafts-, Schulden- und Währungskrise ist, werden wir ja bald sehen.

Klardenker prognostizieren nämlich, dass öko, bio, grün und Co. ein schnelles und jähes Ende finden werden, wenn die leistungsfähige staatliche Subventions-Milchkuh plötzlich nur noch tröpfchenweise Geld ausspuckt. Wirklich nachhaltig ist nämlich nur das, was auch solche Krisen überdauert und dazu gehört sozusagen gar nichts von dem, was von der Ökosekte propagiert wird.

Neue Artikel per E-Mail erhalten:
Weitere Artikel aus dem Bereich Ökowahn

Ein Leserkommentar zum Artikel:

  • Martin6078

    Nachhaltigkeit ist für mich das Unwort schlechthin. Oberflächlich betrachtet erweckt es einen positiven Schein-ist es aber nicht!
    In dem Wort Nachhaltig verstecken sich viele unangenehme Elemente wie Kontrolle, Überprüfung, Zensur, im Besonderen auch Unterdrückung über einen für Immer fortbestehenden Zeitraum,- eine Weltdiktatur! Nachhaltigkeit bedeutet Unterdrückung und Versklavung, massive Beschneidung von Rechten und ist letztendlich Menschenfeindlich.
    Ich bin nicht mit allem zu 100% einverstanden( wo gibt es schon 100% Zustimmung?! was Walther Veith darüber sagt, aber es ist sehr empfehlenswert: Die Teletransportablen Nachhaltigen Strahlenden Prinzen. Mich stört lediglich die etwas schulmeisterische reißerische Art des Sprechers, aber das ist auch schon fast alles was ich da zu bemängel habe…
    MFG:

Ihr Kommentar

Passwort kopieren *

und hier einfügen *