Atheismus-Glaube: Bestimmt die Biologie unsere Moral?

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25
Januar 2012
18:53
meint dazu:

Evolutionisten sind Atheisten – dies stimmt zwar nicht in allen, aber in den meisten Fällen. Heute wird selbst schon in manchen Kirchen die Evolution als Erklärung zur Entstehung der Arten betrachtet, wenngleich diese Institutionen immer noch einen “Macher” dahinter sehen, der zumindest die Initialzündung gab.

Dagegen betrachten die echten Evolutionisten den biologisch rein zufälligen Entstehungsprozess des Lebens als “wissenschaftliche” Tatsache. Sie können zwar nicht erklären, wie Leben entsteht und wie es ursprünglich überhaupt erstmalig entstanden sein soll, sie glauben aber trotzdem fest daran – obwohl sie den Glauben an einen Gott selbstverständlich ablehnen. Aber ohne Glauben kommen selbst beinharte Atheisten nicht aus, da sie die Nichtexistenz einer höheren Intelligenz schlicht nicht beweisen können.

Woran außerdem alle Evolutionisten scheitern – und das zeigt das kurze Video sehr deutlich: Woher kommen Moral und Frieden? Warum besteht die Menschheit nicht nur aus wilden, hemmungslos raubenden und tötenden Wesen? Was hindert uns daran, uns zu nehmen was wir wollen, andere zu quälen und uns an all dem auch noch zu erfreuen?

Gibt es vielleicht doch etwas wie eine ultimative Moral oder einen obersten Richter? Oder woher stammt ansonsten die biologisch unerklärliche Zurückhaltung der Menschen, sich nicht gegenseitig auszurotten?

Der Atheist wird entgegnen, dass manche Menschen doch genau das tun. Richtig, und was sind das für Menschen? Sind es vorrangig diejenigen, welche an einen Schöpfer glauben oder sind es Atheisten? Nicht jeder Gottesleugner ist jedoch ein Mörder. Nur was genau hindert selbst einen Atheisten am Töten? Sind es wirklich nur die geltenden Gesetze, wie der Professor im obigen Video sagt?

Das ist zu kurz gedacht, denn in den vergangenen Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte gab es genügend Zeiträume ohne unser heutiges “Recht und Ordnung”. Wieso gab es aber schon damals friedliches Zusammenleben, Kultur, Entwicklung und Fortschritt anstatt völliger Selbstausrottung? Dies kann niemals allein dem Selbsterhaltungstrieb des Menschen geschuldet sein, denn genau jener führt dazu, im Notfall sein Leben mit Gewalt zu verteidigen.

Warum sollte eine evolutionäre Entwicklung neben einem Verstand und Empfindungen auch noch Moral hervorbringen und auf welcher Basis? Worin besteht der Maßstab dieser angeblich evolutionären Moral? Wer hat diesen festgelegt? Oder gibt es gar keinen?

Die wichtigste Frage allerdings lautet: Warum haben sich die Menschen freiwillig darauf geeinigt, nicht in evolutionärer Anarchie zu leben? Warum akzeptieren sie Moral und Gesetz, wo es doch keinerlei höchsten Richter gibt? Wer legt also fest, was gut und böse ist? Und wer bestimmt danach, dass Töten zur Kategorie “böse” gehört?

Warum gab und gibt es kein Volk auf der Welt, welches das Töten der Mitmenschen als straffreies Grundrecht garantiert? In einem evolutionären Prozess hätte sich dies über Jahrmillionen zwangsläufig entwickeln müssen.

Bekommt etwa ein Löwe ein schlechtes Gewissen, nachdem er eine Antilope erlegt und verspeist hat? Nein, vegetarische Löwen gibt es der Evolution nach nicht. Warum aber leiden tausende von Soldaten unter Traumata, nachdem sie in einem Krieg gegnerische Soldaten, also den bösen Feind, formaljuristisch “legal” getötet haben, auch wenn sie gar nicht an Gott glauben? Ist die anerzogene Moral daran schuld? Wenn dem so wäre, wären diese Soldaten gar nicht in den Krieg gezogen, weil sie genau damit rechnen mussten.

Wenn das moralische Empfinden und unser Gewissen nur durch unsere Gensubstanz bestimmt wäre, dann dürfte niemand wegen Mordes verurteilt und bestraft werden, denn er tat nur das, was seine individuelle Biologie für ihn vorgesehen hat, genauso wie beim Löwen.

Des Rätsels Lösung ist ganz einfach, auch wenn sie den tiefgläubigen Evolutionisten widerstrebt. Selbst Naturvölker, die niemals vom Gott der Bibel oder seinem Sohn Jesus Christus hörten, haben stets eine Gottheit verehrt – in welcher Form auch immer. In diesen Volksgruppen und Stämmen galten fundamentale moralische Regeln, z.B. sich nicht gegenseitig zu töten, und all das entwickelte sich überall unabhängig voneinander, ohne dass sich diese Menschen global darauf geeinigt hätten. Warum geschah das wohl so?

Leider schaffen viele Menschen den Sprung nicht über diese Schwelle, sich als willentlich geschaffenes Wesen zu betrachten und sich damit der Allmacht unseres Schöpfers unterzuordnen. Sie wollen absolut unabhängig sein, niemandem Rechenschaft für ihr Handeln ablegen oder wie die New Age Mystik und die Esoterik es lehren, selbst “Gott” sein. Dabei handelt es sich hierbei um nichts anderes als die Mutter aller Lügen:

Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon eßt, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist! 1. Mose 3,4-5

Kein Mensch, auch kein Atheist, ist nur ein Produkt des Zufalls. Trotzdem steht es jedem frei, sich für oder gegen seinen Schöpfer zu entscheiden. Es liegt in jedermanns eigener Verantwortung – mit allen Konsequenzen.

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