Fundamentale Gegner: Sozis gegen Christen

www.20min.ch
24
Januar 2012
16:45

Auch Genosse Philipp Hadorn trägt einen roten Pin – aber dieser hat die Form eines Fischs. Das sei für ihn «ein Bekenntnis, dass ich jemand bin, für den Jesus wichtig ist», betont Hadorn gegenüber 20 Minuten Online. [...] Als einziger SP-Vertreter weit und breit spielt er mit dem Gedanken, Abtreibungen wieder zu verbieten. Und er möchte die Schöpfungsgeschichte in den Lehrplänen verankern.

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Dass ein Genosse solches evangelikales Gedankengut gerne in den Lehrplänen integriert sähe, löst bei anderen Sozialdemokraten Kopfschütteln aus. Zumal die Partei in ihrem Programm schreibt, sie setze «Irrationalismus und religiösem Fundamentalismus das Modell einer pluralistischen Gesellschaft im laizistischen Staat entgegen (…)».

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In gesellschaftspolitischen Fragen tickt Hadorn nicht nur in Bezug auf die Abtreibung wertkonservativ. Das zeigt ein Blick auf sein Smartvote-Profil. Er sagt «eher Nein» zur Drogenlegalisierung, zur Sterbehilfe und zur Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare.

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Harschere Töne kommen wiederum von Juso-Chef Roth. Er wirft Hadorn eine «extrem reaktionäre Haltung» vor.

meint dazu:

Der Abgeordnete der schweizerischen Sozialdemokratischen Partei, Philipp Hadorn, hat in den Augen seiner Genossen zahlreiche inhaltliche Übereinstimmungsfehler mit dem üblichen Parteiprogramm, dabei vertritt er lediglich einen klaren Standpunkt. In Wahrheit jedoch hat Hadorn nur ein Problem: Er ist in der falschen Partei.

Was hat ein gläubiger Mensch in einer sozialistischen Partei zu suchen, welche die  biblische Lehre ablehnt und sogar die Schulen davon frei halten will, die sich außerdem für Abtreibung und Homeehen stark macht und offenbar keinerlei Verständnis für einen gläubigen Christen hat? Hadorn ist trotzdem überzeugt, in der richtigen Partei zu sein.

An den knallharten Äußerungen der Sozialisten und insbesondere ihrer noch härteren Jungsozis ist der alles pervertierende Trend unserer Gesellschaft wunderbar abzulesen. Selbst einfache ethische Werte sind in den Augen dieser angepassten Gutmenschen bereits grenzwertig und gehören am besten ganz verboten. Sich den menschenverachtenden Parteidogmen zu widersetzen wird gar als “extrem reaktionäre Haltung” diffamiert.

Wie lange könnte wohl eine Gesellschaft überleben, die sich allein auf das Selbstverständnis dieser endzeitlich dekadenten Gattung Sozimensch stützt? Wer schon keinen Respekt vor dem hilflosen ungeborenen Leben und vor einer natürlichen Ordnung ohne Schwulenehen mit Adoptivkindern hat, der hat im Grunde auch keine Achtung mehr vor dem Leben selbst. Die Grenzen werden nur noch rein willkürlich gezogen.

Sozialismus ist ein gefährlicher und höchst angesagter antichristlicher Trend, über dessen Konsequenzen sich die meisten Anhänger offenbar nicht im Geringsten bewusst sind. Trotz aller Warnungen schwimmt die Masse blind in dieser linksgrünen Weltretterpampe mit und hält sich dabei auch noch gegenüber den verbliebenen Widerständlern für haushoch überlegen. Wenn die Sozialisten sich mal nicht gewaltig täuschen…

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Ein Leserkommentar zum Artikel:

  • Thomas

    Hmm, vielleicht Gott ihn ja genau an dem Ort plaziert. Solange er noch nicht offen aufgefordert wird zu gehen, kann er ja noch dort bleiben.

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