Lebensmittel gibt es in Deutschland im Überfluss: Millionen Tonnen Brot, Obst, Fleisch und Milchprodukte landen jedes Jahr im Müll. Immer mehr Menschen halten das für untragbar – und einige tun etwas dagegen.
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Die Kinder und ihre Eltern wüssten einfach nicht mehr, wo ihr Essen herkommt, deshalb lande eben auch viel in der Tonne.
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“Das Aussehen der Lebensmittel bestimmt heute alles: ob sie auf dem Teller landen oder gar nicht erst geerntet werden”, sagt Anke Klitzing von der Organisation Slow Food Deutschland.
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Im Film schlägt Thurn eine weitere Option vor: das Verfüttern von Essensresten an Nutztiere wieder zu erlauben. Das ist seit 2006 aus Angst vor Seuchen verboten. Was jetzt etwa auf den Tellern in Restaurants liegen bleibt, muss verbrannt werden.
Lebensmittelverschwendung: Nicht schön, aber bald wieder selten
Obwohl sich die Politik ganz allmählich auf den Weg macht, “irgendwann irgendwas” in Sachen Lebensmittelverschwendung zu unternehmen, können sich die Regulierungswütigen die Mühe sparen, denn das Ende dieser Ausgeburt an Dekadenz steht sowieso unmittelbar bevor:
Der baldige Crash wird automatisch und ohne jedes Gesetz dafür sorgen, dass so gut wie keine noch brauchbaren Lebensmittel mehr weggeworfen werden und dass außerdem deutlich sparsamer damit umgegangen, sprich das Volksgewicht wieder auf ein normales Niveau gesenkt wird.
Dabei ist das Verhalten der Menschen und auch der Politik wieder einmal der typische Beweis dafür, dass die Leute nicht mehr selbst denken wollen oder können, keine Eigenverantwortung übernehmen und stattdessen nach Hilfe vom Staat rufen. Gleichzeitig geschieht all das natürlich unter dem schönen Deckmäntelchen von öko und bio. Was machen diese armseligen Obrigkeitshörigen eigentlich, wenn in ihrem WC jemand das Papier falsch herum auf den Rollenhalter gehängt hat? Die Polizei alarmieren?
Für jeden selbstdenkenden Menschen ist es dagegen gar keine Frage, mit Lebensmitteln verantwortlich umzugehen. Zum einen hilft der Selbstanbau dabei, Geld zu sparen, gesund zu essen und auch Erfahrung zu sammeln, wie aufwendig der Anbau tatsächlich oftmals ist und zum anderen wird jeder dieser Kleingärtner an einer unschönen Kartoffel oder matschigen Tomate solange herumschnippeln, bis noch ein genießbarer Rest übrig bleibt. Weggeworfen wird hier nichts, außer es läuft schon von selbst davon.
Dasselbe gilt für die Tierhaltung. Auch wenn die “Mitbewohner” später auf dem eigenen Teller landen, werden sie deswegen trotzdem zu Lebzeiten angemessen gehalten, vernünftig ernährt und gut behandelt und nicht etwa sinnlos gequält und schon gar nicht mit irgendwelchem medizinischen Zeug vollgepumpt.
Wer vor dem Eigenanbau zurückschreckt oder nicht über die passenden Möglichkeiten verfügt, kann immerhin noch seinen Einkaufsschwerpunkt vom Supermarkt weg und hin zum Bauern um die Ecke verlegen. Es muss ja nicht gleich der Bio-, Öko-, Vegetarismus- oder Sonstwie-Wahn sein, aber nur so kann konsequent dieser industriellen Nahrungsmittelverschwendung begegnet werden.
Noch vor zwei Generationen wusste jedes Kind, woher die Milch kommt und wie Tomaten schmecken, was heute offensichtlich schon nicht mehr selbstverständlich scheint. Und jeder wusste damals, welche Zeit, Energie und wieviel Schweiß in einem Stück Brot oder einem Sack Kartoffeln steckten. Lebensmittelverschwendung musste nicht per Gesetz verboten werden, sie existierte quasi gar nicht, sondern ist allein Folge unserer Dekadenzgesellschaft.
Doch trösten wir uns: Es sieht so aus, als würden diese nicht unbedingt bequemen und einfachen alten Zeiten schon bald für viele Menschen völlig überraschend wiederkehren, obwohl sie eigentlich von den meisten nicht wirklich herbeigesehnt werden.



“Die Politik”, “das ….Gericht”, das …Amt”….
Gibt es noch Namen, die hinter diesen grauen Gestallten stehen, die uns bevormunden und ausbeuten ?
Ich weiß inzwischen nur, daß Kindermörder ggf. einen Schmerzensgeldanspruch durchbringen.
Wenn einige Juristen oder Bürokraten mit Ihren Gutachtern dahintersitzen, dann kommt auch etwas vernünftiges dabei heraus.