Gemeinsame windige Geschäfte: Windpark-Genossenschaften

www.welt.de
20
Januar 2012
15:54

„Überall, wo Windräder errichtet werden, kommt es zu mehr oder weniger großen Wertminderungen beim Grundbesitz“, warnt etwa die Bürgerinitiative Gegenwind im baden-württembergischen Besigheim auf ihrer Internetseite.

Im Odenwald hingegen gibt es keine Proteste. Im Gegenteil: Die Menschen in der Region wollen mit dabei sein. Mehr als 800 Mitglieder zählt die vor zwei Jahren gegründete Genossenschaft bereits. Bis zu 10.000 Euro an Einlage hat jeder eingezahlt – und viele weitere wollen mitmachen.

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3,2 Prozent beträgt die jährliche Dividende, die Mitglieder für ihre Einlage erhalten.

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Allein in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres wurden bundesweit 172 neue Genossenschaften gegründet – ein Plus von 28,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Insgesamt dürften 2011 mehr als 300 Neugründungen erfolgt sein“, sagt Stappel.

meint dazu:

Solange wir alle noch diesen Energieirrsinn zwangssubventionieren müssen, erwirtschaften diese Windmühlen-Genossenschaften also gerade einmal schlappe 3,2% Rendite pro Jahr. Was aber geschieht, wenn der Ökowind einmal nachlässt und aus Mangel an Mitteln und auch an Legitimation Schluss ist mit der gigantischen Öko-Abzocke?

Sich auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern wird zu Recht den Banken vorgeworfen, die durch staatliche Rettungschirme aufgefangen werden, wenn es ihnen schlecht geht. Und wie sieht es mit den durch das “Erneuerbare Energien Gesetz” abkassierten Subventionen aus, die sich hier die Genossen in die eigene Tasche stecken wollen? Hier geht’s doch um “öko” und die Rettung der Welt, da ist das selbstverständlich legitim.

Zwar ist es in Anbetracht der nach wie vor unermüdlichen Klima-Lügen-Propaganda eine gewagte Prognose, aber der krankhafte Ökowahn steht trotz allem nur auf äußerst wackeligen und vor allem eben unwahren Beinen und könnte somit durchaus wieder völlig in sich zusammenbrechen. Dieser Tag wird kommen, wir wissen nur noch nicht wann.

Was geschieht mit der tollen Wind-Rendite, wenn plötzlich kein Energieanbieter mehr diesen Öko-Strom abnimmt, weil er nicht mehr dazu gezwungen wird, wie es derzeit noch der Fall ist? Kein Energieversorger hat ein echtes Interesse an einer derart unzuverlässigen und nicht planbaren Einspeisung, noch dazu zu überteuerten und nicht marktkonformen Preisen.

Wer glaubt, der schöne neue Öko-Trend hält für immer an, sollte sich dabei nicht in allzu großer Sicherheit wiegen. Dazu muss lediglich der Bevölkerung klar werden, dass Wind und Sonne unser Industrieland niemals ausreichend, zuverlässig und schon gar nicht bezahlbar mit Strom versorgen können. Ein paar große Stromausfälle mit hunderten von Todesfällen und schon ist das Image der gigantischen Vogelschredder dahin.

Gefährlich unberechenbar für alle diese Öko-”Investoren” ist ganz besonders die Politik. Sie kann quasi über Nacht die gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechend verschlechtern und damit den Betrieb solcher Propeller unrentabel machen. Als Genossenschaftler jedoch heißt es: Mitgefangen – mitgehangen.

Falls die Anlagen ohne Kredit finanziert wurden, können sich die Teilhaber immerhin noch irgendetwas ausdenken, den Strom selbst zu verbrauchen. Aber dazu muss mit dem Netzbetreiber geklärt werden, ob er diesen Strom durchleiten will und zu welchen Konditionen oder ob gar neue eigene Leitungen gelegt werden müssen.

Sind die drehenden Genossenschafts-Spargel jedoch kreditfinanziert, bedeuten sie eine teure Kostenfalle für all ihre treuen Öko-Jünger. Aber so ist das eben bei Sekten. Gut für jeden, der diesen Ökowahn links liegen lässt.

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Ein Leserkommentar zum Artikel:

  • PITderADLER

    An die Redaktion
    Ihre Meinung ist nur teilweise richtig. Wir brauchen alternative Energie. Die Grosskonzerne müssen durch Kleinkraftwerke über das ganze Land (Länder) ersetzt werden. Wind, Wasser, Sonne. Jedes Dorf, jedes Haus, kann seine Energie selber produzieren und einen Netzausgleich zulassen. Die grosse Lüge sind die Grosskonzerne.
    Gerade in der Wasserkraft gibt es heute die Wirbelkraftwerke. Sie sind leistungsfähig, Ökologisch neutral.
    Warum will das nicht in die Hirne und Sie schreiben auch in die Richtung der Grosskonzerne. PFUI.

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