10 Jahre steigende Preise: Euro ist doch ein Teuro

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.stern.de:

Verteuert hat sich vor allem die Energie: Benzin kostet heute 59 Prozent mehr als vor zehn Jahren, Diesel gar über 80 Prozent. Auch die Kilowattstunde Strom kostet heute knapp 80 Prozent mehr als 2001. Heizöl hat sich gar um 131 Prozent verteuert.

[…]

Unterm Strich sind zwei Drittel der getesteten Produkte teurer geworden.

[…]

Im Schnitt haben sich Produkte und Dienstleistungen seit der Einführung der Gemeinschaftswährung um 18 Prozent verteuert. […]

Was heute anders ist als früher: Die Preise steigen, ohne dass die Löhne und Gehälter nennenswert wachsen.

Kommentar von crash-news.com:

Alles rund um Energie ist deutlich teurer geworden, seit uns der Euro aufgezwungen wurde. Auch sonst gibt es nur wenig Grund zur Annahme, der Euro wäre nicht an der drastischen Geldentwertung schuld.

Der wesentliche Punkt allerdings, warum die eigentlich niedrige Inflation – zumindest die offizielle Zahl – nur die halbe Wahrheit ist, wird am Ende genannt: Die Löhne stiegen so gut wie gar nicht. Es begann schon am ersten Januar 2002, als z.B. in fast sämtlichen Restaurants und bei quasi jedem Dienstleister die Preise beim Umrechnen großzügig aufgerundet wurden. Doch der Lohn blieb auf den Cent genau gleich.

Damit hat der Euro durchaus seine Pflicht erfüllt, nämlich eine Art Zwangsangleichung der Lohnniveaus in der Eurozone. In der jüngeren Vergangenheit war bereits häufiger davon zu lesen, dass in ganz Europa, insbesondere in den jetzigen Pleitestaaten, die Löhne überdurchschnittlich stark und schnell stiegen, während bei uns sozusagen alles stehen blieb.

Allerdings ist diese Entwicklung rückblickend nicht überraschend, denn die EU ist ein Meilenstein in Richtung Neuer Weltordnung und in dieser kommenden sozialistischen Weltdiktatur müssen natürlich alle Völker möglichst auf ein ähnliches Einkommens- und Wohlstandsniveau angehoben oder – wie in unserem Fall – abgesenkt werden.

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