Haben Sie womöglich signifikant in das gelbe Metall investiert? Selbst schuld, denn Gold ist den “Experten” nach eine sehr volatile Anlage, die nun zwar schon elf Jahre am Stück einen jährlichen Wertzuwachs erreichte, worauf sich aber besser niemand dauerhaft verlassen sollte.
Zudem sollte jeder Edelmetall-Anleger sofort misstrauisch werden, wenn selbst in einem Jahr mit sehr mieser Aktienperformance, wie das vergangene Jahr eines war, Gold trotzdem noch um fast zwölf Prozent zulegte. Unbedingte Vorsicht, da muss etwas faul sein.
Naja, das einzige, was nach elf Jahren im Schließfach faulig riecht, sind die alten D-Mark-Scheine. Gold dagegen hat noch nicht einmal einen Rostfleck abbekommen. Das stinkt den “Experten” natürlich in gewisser Weise, haben doch die allerwenigsten von ihnen diese Anlage empfohlen. Verdient haben sie an ihren “Beratungen” natürlich trotz allem gut.
Ziemlich lachhaft ist die Angst dieser Profis vor einem “drastisch” fallenden Goldpreis, denn dazu müssten die EU, die USA, China und die anderen Krisenstaaten auf der Welt sämtlich ihre Probleme in den Griff bekommen, damit sich anschließend die weltweite Systemkrise einfach so in Luft auflöst.
Es besteht allerdings eine klitzekleine Restwahrscheinlichkeit, dass diese Rettung misslingen wird. Wahrscheinlich wird sogar kein einziges Land der Krise Herr werden, sondern es wird sie alle in den Abgrund reißen.
Wenn danach plötzlich auch diese “Experten” Gold uneingeschränkt und als die einzige Rettung empfehlen, dann sollten Sie tatsächlich vorsichtig mit dem Einstieg sein.
“Experten” sind also durchaus auch zu etwas nütze. Wir müssen einfach nur immer das Gegenteil dessen tun, was sie uns empfehlen, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.


Die Zeiten sind vorbei wo man Gold mit dem Sieb aus einem Fluss rausfischte.
Heutzutage muss man unendliche Tonnen Stein zermalen um mit dem Zyanidverfahren an das Gold zu kommen.
Hier kommen Kalium- oder Natriumzyanide, d.h. Salze der äußerst giftigen Blausäure (HCN) zum Einsatz.
Das ist preiswert, solange man die ganze giftige Brühe einfach in Auffangbecken sammelt und sich einen Dreck um die Folgen kümmert.
Es ist aber heutzutage in den meisten Ländern nicht mehr möglich und es wird per Gesetz eine Renaturalisierung gefordert.
Lediglich in den dritte Welt Ländern mutet man den Menschen die dauerhafte Vergiftung ihrer Böden und Umwelt respektlos zu.
Korruption macht es (noch) möglich.
Das bedeutet, das die Förderkosten explodieren und sich bereits der 1000$ Grenze/Unze nähern.
Südafrika, lange Zeit größter Goldförderer der Welt ist bereits bis auf Platz 4 zurückgefallen.
Aktuell beträgt die Goldförderung ca. 2.500T/Jahr und die bekannten, schwer zu fördernden Reserven, 51.000T.
Da möge nun ein jeder mal, von ‘Experten’ lösgelöst, Nachdenken wie tief Gold fallen kann bzw, wo es alleine (ohne Schuldendramatik) nur wegen der steigenden Produktionskosten hin gehen wird.
Wer 1000€ auf dem Konto hat, kann sich den Goldkauf ruhig schenken.
Gold dient dazu Vermögen von Währung A nach Währung B zu retten und nicht dazu sich ein Brot zu kaufen.
Der Goldpreis sank Ende 2011, weil Liquidität von Banken, Staaten und Hedge Fonds gebraucht wurde. In keiner anderen Assetklasse konnten sie Gewinne abbuchen. Papiergold (Derivate) übersteigt das physische Gold schon um Faktor 100 und wird bestens eingesetzt um den Goldpreis nach belieben zu manipulieren. Man kann die extremen Kursausschläge häufig auf http://www.kitco.com bewundern. Besonders auffälig sind die Kursbewegungen wenn in NY die Nymex öffnet.
Ein steigender Goldpreis ist der Todfeind des Papiergeldes, besonders in der Schuldenkrise und kann nicht toleriert werden.
Auch Banken in Europa haben Goldreserven und müssen ihre Kernkapitalquote erhöhen und verkaufen deshalb Gold.
Die Schwellenländer sind schon weiter wie wir, sie legen zunehmend ihre Währungsreserven in Gold an.
Alleine dort strömen riesige Geldmengen in den Goldmarkt und werden den Preis stützen.
Das mit den Experten merke ich mir. Man nehme die “Expertenmeinung” extrahiere das Gegenteil und ist nahe der Wahrheit. Das trift in der alten 80/20 Regel recht gut.
Vollkommen richtig. Die Presse ist wahlweise Spielball ihrer Anzeigenkunden, oder von idealistischen Praktikanten auf einem linken Weltverbesserungstrip verseucht. Fachlichkeit kann man dort vergebens suchen.
Und: Superreiche und Medienmogule wie ein Murdoch machen Meinungen und Trends, daher haben sie Gold schon unter 300USD gekauft, so wie damals dotcom-Aktien im Pennybereich, lange bevor der Hype (durch sie) forciert wurde.
Ferner weiß jeder Trader, dass zu steile Anstiege für jeden Wert höchst gefährlich sind, daher sind Rücksetzer im Aufwärtstrend ein sehr guter Indikator für eine gesunde Aktie/Goldpreis/…